Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz

Futtermittel Futtermittelüberwachung

Die Futtermittelüberwachung im Bundesland Hamburg

Die Zuständigkeit der Futtermittelüberwachung liegt bei der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz.                  

Ziel der Futtermittelüberwachung ist es, ein hohes Schutzniveau für die Gesundheit von Tier und Mensch zu schaffen. 

Die Futtermittelüberwachung basiert unter anderem auf folgenden europäischen und nationalen Rechtsvorschriften: 

  • Verordnung (EG) Nr. 178/2002 zur Festlegung der allgemeinen Grundsätze und Anforderung des Lebensmittelrechts, zur Errichtung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit und zur Festlegung von Verfahren zur Lebensmittelsicherheit  
  • Verordnung (EG) Nr. 183/2005 Futtermittelhygiene-Verordnung  
  • Verordnung (EG) Nr. 1831/2003 über Zusatzstoffe zur Verwendung in der Tierernährung  
  • Verordnung (EG) Nr. 882/2004 über amtliche Kontrollen zur Überprüfung der Einhaltung des Lebensmittel- und Futtermittelrechts sowie der Bestimmungen über Tiergesundheit und Tierschutz
  • Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB) 
  • Futtermittelverordnung in der derzeit geltenden Fassung  

Unter Berücksichtigung der Vorgaben des Nationalen Kontrollplans für Futtermittel und aufgrund eigener Risikoanalysen werden auf allen Produktions-, Verarbeitungs- und Vertriebsstufen einschließlich der Einfuhr und der Primärproduktion Betriebs- und Buchprüfungen sowie Probenahmen durchgeführt und notwendige Maßnahmen ergriffen.     
Im Rahmen der Überwachung von Primärerzeugern werden sogenannte Cross-Compliance-Kontrollen durchgeführt. Hierzu zählen auch Überprüfungen im Bereich Futtermittelsicherheit..

Die Futtermittelüberwachung der BGV erteilt Zulassungen und Registrierungen von Futtermittelunternehmen gem. VO (EG) 183/2005 und Futtermittelverordnung und nimmt Anzeigen gem. Futtermittelverordnung entgegen.

Kontakt: futtermittelueberwachung@bgv.hamburg.de

Telefon: 040 42837-3623 / -2619

Weitere Informationen erhalten Sie auch über:

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)

Betriebsliste gemäß Anhang IV Kapitel V Abschnitt A  der Verordnung (EG) Nr. 999/2001

Gemäß Anhang IV Kapitel V Abschnitt A der Verordnung (EG) Nr. 999/2001 des europäischen Parlamentes und des Rates mit Vorschriften zur Verhütung, Kontrolle und Tilgung bestimmter transmissibler spongiformer Enzephalopathien sind die Mitgliedstaaten dazu verpflichtet aktuelle und öffentlich zugängliche Listen über folgende Betriebe zu führen:

  • Schlachthöfe, aus denen Blut, das gemäß Kapitel IV Abschnitt C Buchstabe a hergestellt wurde, bezogen werden kann;
  • zugelassene Verarbeitungsanlagen, in denen Blutprodukte gemäß Kapitel IV Abschnitt C Buchstabe c hergestellt werden; 
  • Schlachthöfe und Zerlegungsbetriebe, aus denen tierische Nebenprodukte zur Herstellung von verarbeitetem tierischen Protein gemäß Kapitel IV Abschnitt D Buchstabe a bezogen werden können; 
  • zugelassene Verarbeitungsanlagen, die verarbeitetes Nichtwiederkäuer-Protein herstellen und gemäß Kapitel IV Abschnitt D Buchstabe c arbeiten; 
  • zugelassene Betriebe gemäß Kapitel III Abschnitt B, Kapitel IV Abschnitt D Buchstabe d und Kapitel IV Abschnitt E Buchstabe c; 
  • Selbstmischer, die registriert wurden und gemäß den Bedingungen in Kapitel III Abschnitt B und Kapitel IV Abschnitt D Buchstabe d arbeiten.

In Hamburg sind derzeit zwei veröffentlichungspflichtige Betriebe im Sinne der oben genannten Verordnung tätig.
Betriebsliste gemäß VO (EG) Nr. 999/2001