Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Angemessenheitsgrenzen Welche Mieten werden für Leistungsberechtigte übernommen?

Leichte Sprache
Gebärden­sprache
Ich wünsche eine Übersetzung in:

Die Stadt Hamburg übernimmt für Personen, die ihren Lebensunterhalt nicht aus eigenem Einkommen und Vermögen sichern können, die Bedarfe für Unterkunft und Heizung. Anerkannt werden können diese rechtlich jedoch nur, sofern die Höhe der Ausgaben angemessen ist (Stand: 6. März 2020).

Grundriss einer Wohnung mit mehreren Zimmern

Welche Mieten werden für Leistungsberechtigte übernommen? Kosten der Unterkunft , Mietobergrenzen Hamburg

Wer ist Leistungsberechtigt?

Personen, deren Mieten nach den Sozialgesetzbüchern II und XII sowie nach dem Asylbewerberleistungsgesetz übernommen werden.

Wie werden die Angemessenheitsgrenzen berechnet?

Grundlagen sind der Mietenspiegel sowie eine Auswertung der Betriebskosten für rund 96.000 Haushalte. Den neuen Beträgen liegt der Mietenspiegel von 2019 zugrunde.

Welche Kosten werden umfasst?

Die Angemessenheitsgrenzen enthalten die Kaltmiete und die Betriebskosten. Auch die Kosten für Wasser sind berücksichtigt. Die Heizkosten werden aber gesondert übernommen.

Angemessenheitsgrenzen für Bruttokaltmieten (ohne Heizkosten)

Haushaltsgröße

Bisherige Angemessenheitsgrenze ab 01.06.2019 

Neue Angemessenheitsgrenze, veröffentlicht am 06. 03.2020

1 Person

495,00 Euro

501,50 Euro

2 Personen

603,00 Euro

609,60 Euro

3 Personen

732,75 Euro

755,25 Euro

4 Personen

880,20 Euro

909,00 Euro

5 Personen

1.164,45 Euro

1.180,20 Euro

6 Personen

1.328,40 Euro

1.345,20 Euro

Jede weitere Person

166,05 Euro

168,15 Euro

In besonderen Lebenslagen oder in einigen Stadtteilen können zu den Angemessenheitsgrenzen Zuschläge hinzugerechnet werden. Nähere Informationen bekommen Sie bei Ihrer zuständigen Dienststelle oder unter www.hamburg.de/infoline (Fachanweisungen zu § 22 SGB II sowie § 35 und § 42a SGB XII).

Leistungsberechtigte und Ausgaben

Derzeit übernimmt die Hamburger Sozialbehörde für rund 218.000 Empfängerinnen und Empfänger von Sozialhilfe oder Grundsicherung sowie für ca. 7.200 Leistungsberechtigte nach dem Asylbewerberleistungsgesetz die Kosten für Miete und Heizung. Das entspricht rund 139.000 Haushalten.

Nach aktuellem Stand beliefen sich die Aufwendungen hierfür im Jahr 2019 auf rund 737 Millionen Euro.

Für Empfänger von Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II

​​​​​​​

Themenübersicht auf hamburg.de

Empfehlungen