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Lernförderung Bundesprogramm „Aufholen nach Corona“ in Hamburg

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Um Kinder, Jugendliche und Familien in der aktuellen Situation und nach der Pandemie zu unterstützen, hat der Bund in enger Abstimmung mit den Ländern ein „Aktionsprogramm Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ in Höhe von 2 Mrd. Euro in den Jahren 2021/2022 beschlossen. Damit sollen unter Nutzung bereits vorhandener Strukturen Angebote geschaffen werden, die schnell bei den Kindern, Jugendlichen und Familien ankommen. Insbesondere das Programm für Maßnahmen zum Abbau von Lernrückständen bei Schülerinnen und Schülern in Höhe von 1 Mrd. Euro ist auf Hamburger Initiative entstanden und federführend für die Länder verhandelt worden.

Lernende Kinder in der Vorschule - Kinder schauen in ein Buch

Bundesprogramm „Aufholen nach Corona“ in Hamburg

Die pandemiebedingten Einschränkungen haben die Schülerinnen und Schüler im vergangenen Schuljahr in besonderem Maße betroffen. Die Hamburger Schulen haben unter erschwerten Bedingungen mit großem Einsatz vielfältige Lernangebote für den Präsenzunterricht, dann für das Lernen auf Distanz und zuletzt für den Wechselunterricht gestaltet. Trotz aller Anstrengungen blieb jedoch das Lernen zu Hause für viele Schülerinnen und Schüler mit besonderen Herausforderungen verbunden. Die fehlenden sozialen Begegnungen und die gemeinsamen, durch fachlich versierte Lehrkräfte vor Ort angeleiteten Lernprozesse und Aktivitäten in der Gruppe konnten trotz vielfältiger digitaler Angebote nicht so aufgefangen werden, wie es wünschenswert gewesen wäre. Hinzu kommt, dass ein Teil der Schülerinnen und Schüler einen besonderen Unterstützungsbedarf hat und von psychosozialen Belastungen betroffen ist. Schätzungen zufolge haben die pandemiebedingten Schulschließungen bei etwa einem Viertel der Schülerinnen und Schüler zu Lernrückständen geführt. Um solche Rückstände aufzuholen und allen Kindern und Jugendlichen eine erfolgreiche weitere Bildungslaufbahn zu ermöglichen, bedarf es zusätzlicher Förderangebote.

Ein wichtiges Ziel der Initiative "Aufholen nach Corona" ist die individuelle Unterstützung der Schülerinnen und Schüler bei der Bewältigung pandemiebedingter Lernrückstände in den Kernfächern sowie die Förderung von Kernkompetenzen. Hierbei werden Schwerpunkte in denjenigen Jahrgangsstufen gesetzt, in denen Perspektiventscheidungen bevorstehen. Hinzu kommt, dass die Förderung der psychosozialen Entwicklung und der motivationalen Unterstützung in allen Altersgruppen eine besondere Rolle spielt. Es bedarf zusätzlicher Anstrengungen, um allen Schülerinnen und Schülern eine erfolgreiche weitere Bildungslaufbahn zu ermöglichen.

Die Laufzeit des Bundesprogramms ist befristet bis zum 31. Dezember 2022. Die schulischen Hamburger Maßnahmen und Projekte werden von der für Schulbehörde bis zum 31. Januar 2023 geplant und finanziert. Unter Nutzung bereits vorhandener Strukturen sollen Angebote geschaffen werden, die schnell bei den Schülerinnen und Schülern und ihren Familien ankommen.

Der Hamburger Senat hat auf die pandemiebedingte Situation bereits 2020 mit einer Vielzahl von Maßnahmen reagiert. So hat etwa die BSB unterschiedliche Fördermaßnahmen geprüft, angepasst und verstärkt und bspw. die Hamburger Lernferien auf den Weg gebracht. Durch die zusätzlichen Mittel kann in den kommenden 1,5 Jahren das Bündel an Hamburger Fördermaßnahmen ergänzt und erweitert werden.

Die Umsetzung dieser Maßnahmen liegt in der Verantwortung der Einzelschule und wird in Zusammenarbeit mit der Schulbehörde organisiert. Um Überforderungen zu vermeiden, darf die maximale Anzahl von Förderstunden die Zahl von vier Stunden in der Woche für alle Schulformen nicht überschreiten.

Ansprechpartner zum Bundesprogramm: „Aufholen nach Corona“ in Hamburg:

Dr. Anne Hutmacher, Projektleiterin
Simon Uhle, Projektkoordinator
lernfoerderung@bsb.hamburg.de

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