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36. Landschaftsschutzgebiet Neues LSG für die "Wilhelmsburger Elbinsel"

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Im Frühjahr 2012 hat der Senat entlang der Norder- und Süderelbe die Natura 2000-Gebiete „Auenlandschaft Norderelbe“ und im Sommer 2013 weitere Teile der Norderelbe und des Holzhafens im Bereich des Wilhelmsburger Ostens unter Naturschutz gestellt. Nun wird mit dem Landschaftsschutzgebiet der Raum dazwischen verbunden.

Wilhelmsburger Osten Wilhelmsburger Osten

Neues LSG für die "Wilhelmsburger Elbinsel"

Mit dem Landschaftsschutzgebiet „Wilhelmsburger Elbinsel“ wird eine der ältesten Kulturlandschaften Deutschlands mit besonders hoher Bedeutung für Naturschutz, Landschaftsbild und Naherholung vor übermäßiger Strukturveränderung bewahrt. Hierzu zählen z.B. Bebauung und landwirtschaftsfremde Nutzungen. Damit trägt das Schutzgebiet insgesamt zum Erhalt des grünen Charakters der Elbinsel Wilhelmsburg bei. Die städtebauliche Entwicklung Wilhelmsburgs soll vor allem im Zentrum im Bereich bereits vorhandener Bebauung stattfinden.

Das Landschaftsschutzgebiet „Wilhelmsburger Elbinsel“ umfasst ca. 720 Hektar. Es erstreckt sich im Wesentlichen auf die noch großräumig zusammenhängenden, landwirtschaftlich als Grün-, Acker- und Gartenbauland genutzten Flächen im Osten der Wilhelmsburger Elbinsel, östlich und westlich der Autobahn A1. Weitere Flächen befinden sich beiderseits der Straße „Kornweide“ an der Autobahnanschlussstelle Stillhorn. Bestandteil des Schutzgebietes sind auch die Talniederung der Wilhelmsburger Dove-Elbe und die unmittelbar nördlich an die Großsiedlung Kirchdorf anschließenden „Klappertopfwiesen“. Mit der Ausweisung steigt der Anteil der Landschaftsschutzgebiete an der Landesfläche Hamburgs auf 20 %.

Das Landschaftsschutzgebiet wird besonders durch wertvolles altes Dauergrünland und eine Vielzahl an Gräben geprägt. Die Landschaft ist auch Lebensraum für eine große Anzahl von Amphibien-, Fisch-, Vogel- und Insektenarten. Hier findet sich z.B. der Große Klappertopf - eine charakteristische Pflanze von Wiesen auf Niedermooren, die einst weite Teile Norddeutschlands geprägt haben und heute extrem selten sind. Nördlich des Siedenfelder Weges liegt ein wertvolles Gebiet für wiesenbrütende Vögel, insbesondere für den Kiebitz. Kern der Ausweisung ist es, bauliche Entwicklungen zu steuern und damit einer ungeordneten Siedlungsentwicklung entgegenzuwirken. Das besonders wertvolle Grünland soll in „Kernbereichen“ vor einer Umwandlung geschützt, die gesamte Kulturlandschaft langfristig für die landwirtschaftliche und gartenbauliche Produktion erhalten werden.

Die Karte kann auch als Datei heruntergeladen werden.

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