Luftmessnetz Luftqualität in Hamburg

In Hamburg hat sich die Luftqualität in den letzten Jahrzehnten deutlich verbessert. Dennoch kommt es auf dem Gebiet der Freien und Hansestadt Hamburg bei einzelnen Luftschadstoffen zu Überschreitungen der festgelegten Grenzwerte.

Messcontainer Sternschanze (HaLM)

Luftqualität in Hamburg

Die maßgeblichen Immissionsgrenzwerte für Stickstoffdioxid (NO2-Jahresmittel) zum Schutz der menschlichen Gesundheit konnten seit der Grenzwertverschärfung 2010 an den vier Verkehrsmessstationen in Hamburg  nicht eingehalten werden (zu den NO2-Messdaten).

Für Feinstaub (PM10) liegen die Messwerte für das Jahresmittel seit 1998 stets unter dem vom Gesetzgeber 2005 verbindlich eingeführten Grenzwert. Die Zahl der pro Kalenderjahr erlaubten 35 Überschreitungen des Tagesmittelgrenzwertes wurden in 2005 und 2006 sowie in 2011 nicht eingehalten (zu den PM10-Messdaten).

Mit dem Hamburger Luftreinhalteplan aus dem Jahre 2004 und dem Aktionsplan des Jahres 2005 wurden umfangreiche Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität festgeschrieben und umgesetzt. Die Grenzwertüberschreitungen in 2010 und 2011 machten die 1. Fortschreibung des Luftreinhalteplans erforderlich, die zusätzliche Maßnahmen zur Schadstoffreduktion enthält. Zurzeit erarbeitet die federführende Behörde für Umwelt und Energie gemeinsam mit den beteiligten Behörden und Einrichtungen die nächste Fortschreibung des Luftreinhalteplans.

Die Messdaten im Einzelnen

Kontakt

Freie und Hansestadt Hamburg


Behörde für Umwelt und Energie

Immissionsschutz und Abfallwirtschaft, I2 - Fluglärmschutzbeauftragte, Planerischer Immissionsschutz

Erreichbarkeit

S3/S31 Wilhelmsburg, Bus 13/151/152/154/156/252 Dratelnstraße

Barrierefreiheit

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Luftreinhaltung