Behörde für Umwelt und Energie

Luftreinhaltepläne Maßnahmen zur Verbesserung der Luftgüte

Aufgrund von Grenzwertüberschreitungen bei Stickstoffdioxid wurde der Luftreinhalteplan für die Freie und Hansestadt Hamburg am 30. Juni 2017 mit neuen Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität fortgeschrieben.

Maßnahmen zur Verbesserung der Luftgüte

Bei Überschreitungen der festgelegten EU-Immissionsgrenzwerte  muss die zuständige Behörde für Umwelt und Energie einen Luftreinhalteplan aufstellen, der die erforderlichen Maßnahmen zur dauerhaften Verminderung von Luftverunreinigungen festlegt.

Die 2. Fortschreibung des Luftreinhalteplans ist am 30. Juni 2017 in Kraft getreten. Wesentliche Maßnahmen, die zur Reduzierung der Stickstoffdioxidbelastung in Hamburg ergriffen werden, sind:

  • Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs u. a. durch den Ausbau von U- und S-Bahnlinien und durch das Busbeschleunigungsprogramm, Verkehrsverstetigung/ adaptive Netzsteuerung, Mobilitätsmanagement, Verbesserung der Parkraumbewirtschaftung.
  • Förderung des Radverkehrs  mit der Umsetzung des Veloroutenkonzepts, der Optimierung der Radverkehrsinfrastruktur und der Weiterentwicklung des StadtRad-Konzeptes.
  • Markteinführung und Marktdurchdringung von emissionsarmen und emissionsfreien Antrieben (E-Mobilität, Wasserstoff- und Wasserstoffhybridfahrzeuge) im öffentlichen Personennahverkehr, im motorisierten Individualverkehr und im innerstädtischen Wirtschaftsverkehr (Lieferverkehr, Handwerk).
  • Flottenmodernisierung bei Bus und Bahn.
  • Verminderung der Emissionen des Schiffsverkehrs und der Hafenverkehrslogistik.
  • Die Umsetzung der Energiewende in Hamburg, die durch den „Hamburger Dreiklang“ aus dem Ausbau der Erneuerbaren Energien, der Umgestaltung der Energienetze und der Wärmeversorgung sowie der Steigerung der Energieeffizienz bestimmt wird.

Die 2. Fortschreibung des Luftreinhalteplans für Hamburg finden Sie mit allen bisherigen Luftreinhalte- und Aktionsplänen unten im Download-Bereich. Die Berechnungsergebnisse und die Abschätzungen nach dem Handbuch für Emissionsfaktoren (Version 3.3) sind im Transparenzportal hinterlegt.

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