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Marpol Auswirkung auf Waschwässer durch die Änderungen der Anlage II des MARPOL-Übereinkommens zum 01.01.2021

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Zum 01.01.2021 wird die Anlage II „Regeln zur Überwachung der Verschmutzung durch als Massengut beförderte schädliche flüssige Stoffe“ des MARPOL-Übereinkommens angepasst. Es wird ein neuer Paragraph 23 aufgenommen:

Auswirkung auf Waschwässer durch die Änderungen der Anlage II des MARPOL-Übereinkommens zum 01.01.2021

"23 Persistent floater means a slick forming substance with the following properties:

- Density: ≤ sea water (1025 kg/m3 at 20°C);

- Vapour pressure: ≤ 0.3 kPa;

- Solubility: ≤ 0.1% (for liquids) ≤ 10% (for solids); and

- Kinematic viscosity: > 10 cSt at 20°C."

Dieser neue Paragraph folgt aus der MEPC.315(74).

Daraus ergibt sich, dass nun auch Waschwässer von Stoffen, die unter den neuen Paragraphen fallen, im Hafen abzugeben sind. Wenn diese Waschwässer nicht bei dem Ladungsempfänger verbleiben können, sind diese bei den zugelassenen Entsorgungsbetrieben im Hamburger Hafen abzugeben. Eine Lister der Entsorgungsbetreibe kann unter: https://www.hamburg.de/contentblob/8060826/87dea0b1dffdf31bb2f11dd730579939/data/d-entsorgerliste.pdf abgerufen.

 

Die Abgabe von Waschwässern, die auch vor dem 01.01.2021 schon abgeben werden mussten, ist von der Änderung nicht betroffen.

Eine Besichtigung ist nur notwendig wenn die Ladung nicht in Übereinstimmung mit dem Handbuch nach Marpol Anlage II gelöscht wurde. Diese Anforderung ist nicht neu zum 01.01.2021. Neu ist dieses Vorgehen nur für die im Paragraph 23 neu hinzugefügten Stoffe. Die Besichtigungen können bis auf weiteres im Hamburger Hafen beim DNV-GL (MCADE343@dnvgl.com) beauftragt werden.

 

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