Masernkampagne Nicht alle Pünktchen bringen Glück

Hamburg macht sich für die Masernimpfung stark - machen auch Sie mit!

Masernkampagne Hamburg

Nicht alle Pünktchen bringen Glück

In Deutschland erkranken immer noch zu viele Menschen an Masern. Immer häufiger sind auch junge Erwachsene von Ausbrüchen betroffen, bei denen nicht selten ein Krankenhausaufenthalt notwendig wird. Daher hat der Gesetzgeber ein Gesetz für den Schutz vor Masern und zur Stärkung der Impfprävention (Masernschutzgesetz) verabschiedet, das ab März 2020 in Kraft treten wird.

Ziel des Gesetzes ist es, einen besseren individuellen Schutz insbesondere von bestimmten Personengruppen sowie einen ausreichenden Gemeinschaftsschutz vor Maserninfektionen zu erreichen.

Dies hat die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz zum Anlass genommen, mit allen Akteuren des Öffentlichen Gesundheitsdienstes eine Kampagne zu starten, um auf die Risiken einer Masernerkrankung aufmerksam zu machen und für Schutzimpfungen zu sensibilisieren. Aber auch über andere Impfungen, wie zum Beispiel die Grippe, die noch immer eine erheblich Anzahl von Todesopfern weltweit fordert und durch eine Impfung vermieden werden könnte, soll aufgeklärt werden.

Adressen der Öffentlichen Gesundheitsdienste und dem Impfzentrum entnehmen Sie bitte dem Merkblatt. In den Fachämtern Gesundheit gibt es einmal monatlich eine reguläre Impfsprechstunde, in der jeden 1. Mittwoch im Monat Beratungen und Impfungen, auch kostenfrei gegen Grippe für bestimmte Personengruppen, angeboten werden. Die Adressen und Zeiten entnehmen Sie bitte dem Bezirksflyer.

Schon 2015 und 2016 gab es eine breit angelegte Masernkampagne. Diese wurde durch die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz basierend auf einem Beschluss der Landeskonferenz Versorgung unter Zusammenschluss verschiedener Akteure des Gesundheitswesens in Hamburg initiiert, um gemeinsamen auf die Risiken einer Masernerkrankung aufmerksam zu machen und für die entsprechende Impfung zu werben. Krankenkassen, Arztpraxen, Krankenhäuser, Hebammen, bedeutende Unternehmen in Hamburg und nicht zuletzt die verschiedenen Behörden in der Stadt nahmen an der Kampagne teil.

Flyer

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