Mediendialog 2011 Persönliche Daten im Netz: Ressource und Risiko

Am 23. und 24. Mai 2011 trafen sich auf Einladung des Hamburger Senats Entscheider aus der Medienwirtschaft zu einem exklusiven Austausch über netzbasierte Geschäftsmodelle. Zentrales Element war die Diskussion über Chancen und Risiken persönlicher Daten im Netz.

Mediendialog in Hamburg am 23. und 24. Mai 2011

Zum Auftakt beim Senatsempfang im Hamburger Rathaus sprach Bürgermeister Olaf Scholz. Den Festvortrag hielt der Medienmanager Rolf Schmidt-Holtz. Er sprach zum Thema: „Im Netz gefangen oder durchs Netz befreit?“

Mit dem Mediendialog bietet Hamburg Vertreterinnen und Vertretern aus den verschiedenen Medienbranchen eine Plattform, um sich in einem nicht-öffentlichen Kreis zu verständigen und Lösungen für die Herausforderungen der Medienwelt zu finden. In diesem Jahr haben sich Verbände der Medien- und Werbewirtschaft in einer Erklärung verpflichtet, branchenübergreifend umfassende Selbstregulierungsmaßnahmen zu entwickeln, um den Verbraucher- und Datenschutz in der Onlinewerbung zu verbessern. Der Hamburger Senat will die Rahmenbedingungen für die Medienwirtschaft in Hamburg weiter verbessern und den Dialog mit den Medienbranchen fortsetzen.

Zu Beginn des zweiten Tages sprach der Chef der Senatskanzlei, Staatsrat Dr. Krupp, zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Die Verfügung und der Schutz persönlicher Daten seien das Bürgerrechtsthema des 21. Jahrhunderts. Das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger werde entscheidend für den Erfolg jeden Geschäftsmodells der Medienbranche. Krupp gab sich überzeugt davon, dass es über den Weg der Selbstregulierung gelingen könne, dieses Vertrauen zu sichern bzw. herzustellen. Der Mediendialog Hamburg biete eine branchenübergreifende Plattform für gemeinsames Nachdenken,  Diskutieren und Streiten; das Veranstaltungsformat werde auch künftig fortgesetzt.

Die Keynote "Persönliche Daten im Netz" sprach Prof. Viktor Mayer-Schönberger, Universität Oxford. Dem Vortrag folgte eine intensive Diskussion mit Statements aus Sicht der Medienbranchen. 

Hamburger Erklärung

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