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Kranfahrten Kranfahrten im Rahmen von Großraum- und Schwertransporten (GST)

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Ab dem 08.11.2019 treten neue Regelungen zur Beantragung von Tagfahrtzeiten für Kranfahrten und weiteren Transporten in Kraft. 

Kranfahrten im Rahmen von Großraum- und Schwertransporten (GST)

Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Kundinnen und Kunden,


die Abteilung Transport- und Genehmigungs-Management des Landesbetrieb Verkehr (LBV TGM) hat am 28.10.2019 verschiedene Vertreter der Hamburger Verwaltung zu Lösung eines GST-Themas für Kranfahrten eingeladen. Neben dem LBV war die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI), die Behörde für Inneres und Sport (BIS), der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG), die Polizei Hamburg und der Koordinator für Verkehr bei der Lösungsfindung beteiligt. Es war das Ziel, die aktuelle Genehmigungspraxis für Kranfahrten in eine wirtschaftsnähere umzuwandeln, dies bei einem gleichzeitig möglichst hohen Schutz für die betroffenen Bauwerke (Brücken etc.) und einer verlässlichen Integration in den Verkehr.

Es konnten durch die beteiligten Experten die sog. Nachtfahrt für GST-Kranfahrzeuge in eine Tagfahrzeit gewandelt werden.

Im Gesprächstermin wurden nochmals die statischen Belastungen, resultierend aus den beantragten GST, zu dem möglichen „Bauwerks-Fähigkeiten“ genauer betrachtet. Es wurden dabei auch die Aspekte des Gesamtverkehrs aber auch die der „nachfragenden“ Bauwirtschaft besonders beachtet, auch „aus Kunden-Sicht“.

Folgende Änderungen wurden vereinbart und treten am 18.11.2019 für unten genannte Transporte, mit der Auflage Schrittgeschwindigkeit, in Kraft:

Kranfahrzeuge sowie der dazugehörige Kranballast mit einer maximalen Breite von 3,00m dürfen:

Montag – Donnerstag in der Zeit von 09.30h – 15.00h
Freitag in der Zeit von 09.30h – 12.00h

nach einem positiven Antragsbescheid fahren.

Gleiche Fahrtzeiten gelten in der Regel (Ausnahmen stellen z.B. Baumaßnahmen dar) für Transporte mit einer maximalen Breite von 3,70m und einem maximalen Gesamtgewicht von 89,90t.

Hinzu kommt eine Auflage, dass diese Transporte nicht auf dem dynamischen Koordinierungsnetz Hauptverkehrsstraßen (https://geoportal-hamburg.de/Geoportal/geo-online/index.html) halten/ parken dürfen.

Ergänzend müssen diese Transporte vor Abfahrt bei der Polizei (VD02) angemeldet werden.

Alle GST-Kran-Transporte können nur mit einem Fahrtweg pro Vorgang beantragt werden. Eine Einzelprüfung und entsprechende Beauflagung ist auf anderem Weg nicht möglich.

Anträge für die neue Regelung können ab dem 08.11.2019 beim LBV gestellt werden. Bereits bestehende Genehmigungen mit einem Fahrtweg, können über einen Änderungsantrag auf die neue Regelung angepasst werden. Für bestehende Genehmigungen mit mehreren genehmigten Fahrtwegen müssen, um diese Regelung in Anspruch nehmen zu können, neue Anträge mit nur einem Fahrtweg gestellt werden.

Wir möchten Sie/unsere Kunden darauf hinweisen, dass diese Neuerung zunächst einen Pilotcharakter hat. Sollten wir in Zusammenarbeit mit der Polizei feststellen, dass Transportfirmen sich nicht an die Auflagen halten, oder auch falsche Transportmaße angeben, behalten wir uns vor, bestehende Genehmigungen zu widerrufen und wieder zur alten Auflagenvergabe (sog. „Nachtfahrt“) zurückzukehren, um den Verkehrsfluss und die Infrastruktur in der Freien und Hansestadt Hamburg nicht zu gefährden.

 

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Ihre zuständige Sachbearbeiterin oder Ihren zuständigen Sachbearbeiter.

Kontakt für Rückfragen
Transport- und Genehmigungs-Management (LBV TGM)
Telefon: 040/42858-2491 (Großraum- und Schwertransporte) / 2492 (sonstige Ausnahmen)
E-Mail: Ausnahmen@lbv.hamburg.de

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