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Minijobbende Wann lohnt es sich, vom Minijob umzusteigen?

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Zehn gute Gründe vom Minijob in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung umzusteigen.

Wann lohnt es sich, vom Minijob umzusteigen?

1. Wenn Sie mehr als 520 Euro verdienen wollen!

Seit dem 1. Oktober 2022 ist es Ihnen im Minijob grundsätzlich nicht erlaubt, bei einem Mindestlohn von 12 Euro in der Stunde mehr als 520 Euro im Monat beziehungsweise 6.240 Euro im Jahr zu verdienen. Wenn Sie mehr Geld zur Verfügung haben wollen, dann weiten Sie Ihre Arbeitszeit aus und steigen in einen Midijob oder die Vollzeitbeschäftigung um.

2. Wenn Sie sich mehr Unabhängigkeit wünschen!

Ein höheres Einkommen sichert Ihnen mehr finanzielle Unabhängigkeit – von staatlichen Hilfeleistungen oder von einem Partner bzw. einer Partnerin.

3. Wenn Sie bei Krankheit oder Kündigung nicht im Regen stehen möchten!

Das Leben läuft nicht immer wie geplant. Schon durch geringe Beitragszahlungen zum Beispiel im Rahmen eines Midijobs sichern Sie sich Unterstützung beispielsweise bei längerer Krankheit oder Kündigung.

4. Wenn Sie Ihren Kindern ein Vorbild sein wollen!

Um Ihre Kinder gut auf das Arbeitsleben vorzubereiten, leben Sie es ihnen am besten vor. Als Wiedereinsteiger/-in nach Familienzeit haben Sie zudem Anspruch auf Beratung und ggf. Förderung von der Bundesagentur für Arbeit und vom Jobcenter. Sprechen Sie Ihre Beraterin/Ihren Berater an! 

5. Wenn Ihnen Wertschätzung bei der Arbeit wichtig ist!

„Nur die Aushilfe“? – Sie sind viel mehr! Als vollwertiges Mitglied der Belegschaft wächst bei Ihnen sowie den Kolleginnen und Kollegen das Zusammengehörigkeitsgefühl und der Teamgeist. Mit einem besseren betrieblichen Status steigt auch der Spaß an der Arbeit.

6. Wenn Sie bessere Jobangebote bekommen wollen!

Ohne die Verdienstgrenze von 520 Euro können Sie im Unternehmen zeigen, was Sie können. Ihnen stehen die Türen zu besseren Positionen oder neuen, interessanteren Arbeitsfeldern offen. Mehr Berufserfahrung bedeutet auch immer steigende Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

7. Wenn Sie die gute Arbeitsmarktlage für sich nutzen wollen!

Jetzt ist die beste Zeit, um mehr aus dem Job rauszuholen, denn Unternehmen suchen händeringend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Lassen Sie die Gelegenheit nicht vorbeiziehen, sondern ergreifen Sie die Chance. Ihre Arbeitskraft wird dringend benötigt!

8. Wenn Sie regelmäßigere und planbarere Arbeitszeiten haben wollen!

Von Minijobbenden erwarten Betriebe häufig mehr Flexibilität als von ihren anderen Beschäftigten. Je mehr Stunden Sie arbeiten, desto mehr Planungssicherheit werden Sie voraussichtlich haben, weil die Arbeitseinsätze regelmäßiger sind.

9. Wenn Sie berufliche Träume haben!

Bleiben Sie nicht im Minijob hängen, sondern starten Sie mit der Arbeit durch, die Sie sich wünschen. Dafür ist eine Weiterbildung nötig? Die Agentur für Arbeit und das Jobcenter beraten Sie hierzu; gegebenenfalls kann auch die Finanzierung übernommen werden.
Sprechen Sie Ihre Beraterin/Ihren Berater an!

10. Wenn Sie im Alter nicht alt aussehen wollen!

Im Minijob sorgen Sie nur sehr begrenzt oder sogar gar nicht für das Alter vor. Bei sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung sind Sie im Rentenalter besser finanziell abgesichert.

Fazit: Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung lohnt sich fast immer! 

Eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist grundsätzlich immer zu empfehlen. Ein Minijob eignet sich in der Regel nur für kurze Zeit oder bestimmte Lebensphasen.


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