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Mit uns! Inklusion gestalten. Maßnahmenvorschläge Gesellschaft - Teil 1

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Vorschläge zum Thema Teilhabe am gesellschaftlichen Leben - Sport

Maßnahmenvorschläge Gesellschaft - Teil 1

Vorschläge bis 28. Januar 2022

Vorschlagsform
Maßnahmenvorschlag für den Hamburger Landesaktionsplan
Weitere Erläuterung des Vorschlags

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Inklusive, zentrale, sichtbare und berollbare Flächen, die zu niedrigschwelligen Bewegungs-Aktivitäten genutzt werden können.

In Hamburg gibt es einen generellen Mangel an Skateparks. Dadurch, dass auf den überfüllten Sportflächen auch Kinder und Anfänger*innen unterwegs sind, entstehen gefährliche Situationen. Dabei wollen auch Skater*innen gern neue junge Leute für den Sport begeistern. Was wir brauchen sind einfache städtische öffentliche Flächen, die ganz einfache Wellen, Hügel, Neigungen aufweisen und so für Kinder und Anfänger, mit und ohne Behinderung, auf Skateboards, Scootern, Rollschuhen, Inlinern oder Rollstühlen eine Möglichkeit bietet gemeinsam ihren Bewegungsdrang nachzugehen und Erfahrungen zu sammeln. Eine Entlastung der Skateparks, sowie Förderung von früher Aktivität und Freude an Bewegung, sowie inklusive Bewegungsfläche sind erfreuliche Nebenprodukte. Wenn man solche Plätze in die urbanen zentralen Orte oder in Parks integriert, sorgen sie auch für Sichtbarkeit und Erreichbarkeit.

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Verpflichtung & Ausstattung der Sportvereine zu angeleiteten Inklusiven Gruppen

Ggf. über Fördergelder die Vereine dabei unterstützen; ein Inklusives Angebot aufzubauen. Es ist nicht so; das man von den Vereinen aus dem Regelangebot ausgeschlossen wird. So gesehen ist das Angebot vom Zugang her heute schon Inklusiv. ABER es braucht je nach Sportart spezifische Anleitung; einen anderen Betreuungsschlüssel oder sogar spezielle Ausbildungen. Im Grunde wie in der Schule auch. Sonderpädagogen im Sport sozusagen.  Als Beispiel: Es gibt nur 1 inklusiven Schwimmkurs in ganz Hamburg. Dieses Jahr waren 2 Plätze frei. Die normalen Schwimmkurse; wenn es überhaupt Plätze gibt; sind für Kinder mit bspw. Entwicklungsverzögerung nicht geeignet. Sie können weder in der Geschwindigkeit mithalten; noch kann man einen Übungsleiter der im Schnitt eine Gruppe von 10-15 Kinder betreut dann damit alleine lassen. Die Kinder können es aber lernen; wenn sie Zeit und spezifische Anleitung bekommen. Schwimmen rettet Leben; die Fertigkeit zu erlernen ist wichtig!!!

Deutsche Muskelschwund-Hilfe e.V.

Liftvorrichtung in Schwimmbädern

In den USA gibt es z.B. auch in jedem Hotelpool eine Liftvorrichtung, mit der bewegungseingeschränkte Menschen ins Wasser gelangen können. In öffentlichen Schwimmbädern gehört dies völlig selbstverständlich zum Standard. Mir ist in Hamburg kein öffentliches Schwimmbad bekannt, wo auch für Rollstuhlfahrer eine Bademöglichkeit gegeben wäre.

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Bspw. in Fußballstadien werden Informationen zum Spiel im Stadion nur auditiv  mitgeteilt. Dies schließt Gehörlose und Menschen mit einer Hörbehinderung aus. Darüber  hinaus werden Toiletten für Behinderte oftmals umfunktioniert; so dass sie für die eigentliche  Zielgruppe nicht mehr zugänglich sind.

Es muss auditive und visuelle Alarmsignalanlagen in Sportvereinen/Sportstätten (Gehörlosensportvereine) geben  • Die Sanitäranlagen in Stadien müssen barrierefrei sein. Ein gutes Beispiel hierfür ist die  Premier League in England (hier am Beispiel des Vereins Arsenal London:   https://www.arsenal.com/news/news-archive/20140423/changing-places-at-arsenal  (Artikel auf Englisch)   • Schriftsprache muss mehr respektiert werden  • Videos benötigen Untertitel  • Informationen sollen neben Leichter Sprache auch in Gebärdensprache übersetzt werden  • Gebärdensprache als Muttersprache vieler Menschen muss respektiert werden.  • Verschriftlichung der Geschehnisse von Fußballspielen auf Videoleinwänden und Ein- satz von Dolmetscher:innen im Stadion   • Es benötigt finanzielle Ressourcen zur Umsetzung von Assistenzleistungen  • Um Assistenzleistungen sichtbar zu machen; solle mit Symbolen gearbeitet werden

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Sport-Veranstaltungen - unbedingt mehr Gebärdensprach-Dolmetscher*innen zur Verfügungen damit Gehörlose auch mitfeiern können und dass sie Spass haben. 

Sport/Freizeit-Veranstaltungen - Angeboten und Kurse - es soll barrierefrei für alles - jede*r hat Recht irgendwelchen Sport zu besuchen - zwar mit Gebärdensprach- Dolmetscher*innen.

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Kommunikationshilfen im privaten Bereich für gehörlose Menschen (Skipper) auf See und Binnen; (Funk)Notruf-Anlagen; Optische Warnhinweise ; durch Zusagen der Lautsprecher.

Inklusion ist für mich insbesondere im Sportbereich bzw. Freizeitbereich (Sportbootfreizeit) noch ausbaufähig. Viele mehr sportliche und chartern Veranstaltungen für von tauben Sportler:Innen sollten gefördert und durchgeführt werden.  Als tauber Segler insbesondere die Anpassung des "Funks" bzw. "See-Funkgeräte" (SRC/LRC/UBI) an unsere Bedürfnisse D.h. statt nur auditive Kanäle zu bedienen; visuelle Signale. D.h.konkret; die Möglichkeit zu schaffen statt lediglich auditive Signale (z.B. Absetzung eines Notrufes via Funk); visuelle Signale und Texte abgeben zu dürfen. Die technischen Möglichkeiten sind hierfür bereits gegeben. Und eine Gleichbehandlung beider Formen.

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Sport; Kultur und Freizeit

Barrierefreiheit auch für Taubblinde; so wie bei Blinden und Sehbehinderten bei BSVH

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Kostenlose Gebärdensprach-Kurse für Hörende im Sport!!!

Alle Menschen; die unmittelbar mit Gehörlosen oder hochgradig Schwerhörigen zu tun haben; sollen kostenlose Kurse in Gebärdensprache erhalten.   Wir sprechen oft von Inklusion; erkennen aber gerade am Beispiel von gehörlosen und hochgradig schwerhörigen Menschen; dass diese oft nicht einfach umzusetzen ist. Nur mittels Gebärdensprach-Dolmetscher; Schriftsprach-Dolmetscher oder anderen ähnlichen Kommunikationshilfen kann die kommunikative Einbindung von gehörlosen Menschen hinsichtlich ihrer gesellschaftlichen Teilhabe erfolgen. Denn im unmittelbaren sozialen Umfeld - seien es Angehörige; Kolleg; Lehrer; Mitschüler; Eltern von Mitschüler; Kommilitonen - muss es ebenfalls möglich sein; dass dieses Personen-Umfeld zumindest ein rudimentäres Grundverständnis von Gebärdensprache und einen entsprechenden Zugang zu dieser Sprache hat. Nur so sind Gespräche untereinander möglich und das soziale Miteinander zu gehörlosen und hochgradig schwerhörige Menschen wird auf diese Weise erleichtert.

Vorschläge bis 18. August 2021

Vorschlagsform

Maßnahmenvorschlag für den Hamburger Landesaktionsplan

Weitere Erläuterung des Vorschlags

Hamburger Sportbund e.V.

 

Die Inhalte des Hamburger Aktionsplans Inklusion und Sport (2020-2024) werden weiterhin mitgetragen und die Umsetzung wird mit allen verfügbaren Mitteln unterstützt.

 

Hamburger Sportbund e.V.

 

Das Steuerungsgremium ist erster Ansprechpartner in allen Belangen zu Inklusion und Sport und wird in der Planung, Organisation und Umsetzung von Maßnahmen im Bereich des Sports beteiligt.

 

Hamburger Sportbund e.V.

 

Im Bereich des Sportstättenbaus sowie der Sportstättensanierung und –instandsetzung wird Barrierefreiheit konsequent mitgedacht. Dabei kommt das in 2017 von der Sportministerkonferenz verabschiedete Papier „Barrierefreie Sportstätten“ zur Anwendung. Das Steuerungsgremium erwartet zusätzlich zu der bestehenden Transparenz einen intensiven Informationsaustausch bzgl. der städtischen Vorhaben.

 

Hamburger Sportbund e.V.

 

Eine barrierefreie Kommunikation über die Belange und Angebote des Sports ist für die Teilhabe von Menschen mit Behinderung unerlässlich. Dies betrifft z.B. Übersetzungen in Leichte Sprache, die barrierearme Gestaltung von Homepages sowie Gebärdensprachdolmetscher*innen und Schriftdolmetscher*innen bei Sportveranstaltungen und Beteiligung an ehrenamtlichen Gremien, etc.. Hierfür fordert das Steuerungsgremium eine hinreichende finanzielle Förderung.

 

Hamburger Sportbund e.V.

 

Für die Teilhabe von Menschen mit Behinderung – insbesondere Menschen mit Mehrfach- oder geistiger Behinderung, Sehbeeinträchtigte und Blinde – am Sport, sind Assistenzleistungen notwendig. Der Zugang zu Assistenzleistungen im Sport muss barrierefrei, transparent und unbürokratisch gestaltet sein.

 

Hamburger Sportbund e.V.

 

Der Aufbau einer systematischen Aus- und Fortbildung von Lehrer*innen, Übungsleiter*innen, Trainer*innen etc. im Bereich Inklusion und Sport muss von den Verantwortlichen der verschiedenen Anbieter qualitativ und quantitativ abgestimmt werden. Die Teilnahme an diesen Veranstaltungen muss finanziell gefördert werden.

 

Hamburger Sportbund e.V.

 

Die Top-Sportveranstaltungen in Hamburg, als Aushängeschild der „Active City“, müssen auf räumlicher und kommunikativer Ebene barrierefrei gestaltet sein. Zudem sollte in jeder Top-Sportveranstaltung eine Teilhabe von Menschen mit Behinderung möglich sein, z.B. in Form von Sportartdemonstrationen, Mitmachaktionen oder die Beteiligung als Volunteer.

 

Hamburger Sportbund e.V.

 

Die Berücksichtigung von Inklusion und Sport ist bei der anstehenden Strategieentwicklung des Active-City-Konzepts zu verstärken. Ziel ist es, das Bewusstsein der Gesellschaft für die Belange von Menschen mit Behinderung zu verbessern, um ihnen einen besseren Zugang zum Sporttreiben zu ermöglichen

 

Formular / Email

Qualifizierungsmaßnahme anbieten bezüglich Barrierefreiheit auf Internetseiten. Die zu empfehlenden Zielgruppen sind Mitarbeiter der Medien- und Öffentlichkeitsarbeit.

Kick In hat kürzlich den Inklusionsbeauftragten der DFB Landesverbände eine Kurzschulung zur Online-Barrierefreiheit gegeben. Die Inklusionsinitiative der Sepp-Herberger-Stiftung ist sich einig gewesen, das eine solche Qualifizierungsmaßnahme, generell sehr hilfreich wäre. So können zukünftig Webseiten und Beiträge in beliebiger Form inklusiver gestaltet und zugänglicher gemacht werden.

Auftaktver- anstaltung

Sportvereine, Fitnessstudios müssen barrierefreier werden

 

Formular / Email

Inklusiver Fußballverein nähe Volksdorf 

 

Formular / Email

Mehr inklusive Sportangebote für jüngere Kinder (ca. ab 4 oder 5).

Ich habe immer nach einem Angebot für unser Kind gesucht. Er ist blind und braucht mehr Zeit und Ruhe beim Ausprobieren als andere Kinder. Dazu habe ich keinen guten Kurs in unserer Nähe in Altona gefunden.

Formular / Email

Aufnahme der nicht-staatlichen Bildungsmaßnahmen für Menschen mit Behinderungen; hier insbesondere mit geistiger Behinderung

Der Vereinssport mit seinen rd. 90 mio Mitgliedschaften hat ein flächendeckendes vielgliedriges und mehrstufiges  System nichtstaatlicher Bildungsmaßnahmen aufgebaut; das jährlich rund 1 mio Menschen erreicht; sie zum Lernen motiviert; sie für wichtige gesellschaftliche Tätigkeiten qualifiziert / zertifiziert. Das gilt auch und besonders für körperlich und geistig behinderte Menschen. Es ist einer der wichtigsten Zugänge für sie zur gesellschaftlichen Teilhabe. Special Olympics hat hierfür ein weltweites Netzwerk aufgebaut; das neben dem Erlernen von Sportarten mit ihren Regeln und Werten umfassende Konzepte zur gesunden Lebensführung (Healthy Athletes) und zur Übernahme ehrenamtlicher Tätigkeiten (Athletes Leadership) enthält. Dies sollte mit ihren Anschlussmöglichkeiten an formale Bildung erörtert werden.

Online-Formular

mehr Inklusion in Sportvereinen

 

Online- Formular

Rollstuhlgerechte Schwimmbäder (z.B. mit Hebebühne oder Rampe ins Schwimmbecken)

 

Online-Formular

Mehr Inklusive Sportangebote, bei denen Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung in Kontakt kommen. (Mehrfachnennung)

 

Online-Formular

Breites inklusives Sportangebot (z.B. Boxen)

 

Online-Formular

Mehr Angebote zur Selbstverteidigung von Menschen mit Behinderungen

 

Online-Formular

Rampen für Schwimmbäder und Umkleideräume mit Liftern

 

 

Mehr Informationen


Kontakt

Bei Fragen schreiben Sie uns gerne!
E-Mail: mit-uns@soziales.hamburg.de
Postanschrift:
Sozialbehörde – Amt für Soziales
z. Hd. SI 425
Hamburger Straße 47, 22083 Hamburg

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