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Billstedt Badeverbot im Öjendorfer See

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Sperrung der Badestellen Süd und Nord nach Ortsbesichtigung und Beprobung.

Badeverbot im Öjendorfer See

Aufgrund einer Massenentwicklung von Blaualgen (Cyanobakterien) wird das Badegewässer Öjendorfer See gemäß §8 der Hamburger Badegewässerverordnung (Artikel 8 der EG-Badegewässerrichtlinie 2006/7/EG vom 15. Februar 2006) gesperrt, um Gefahren für die Gesundheit zu vermeiden.

Die von den Algen gebildeten Cyanotoxine können bei empfindlichen Personen zu Haut- und Schleimhautreizungen, Bindehautentzündungen und Ohrenschmerzen führen. Auch allergische Reaktionen sind möglich. Beim massenhaften Verschlucken dieser Algen kann es zu Übelkeit und Erbrechen kommen. Akute Leberschädigungen durch Cyanotoxine sind bei Haus- und Nutztieren sowie wild lebenden Tieren, einschließlich Fischen und Vögeln, ebenfalls beschrieben worden.

Algen treten zu jeder Jahreszeit in unseren Gewässern auf, vermehren sich aber besonders stark in den Sommermonaten.

Zudem kann die daraus resultierende geringe Sichttiefe dazu führen, dass verunglückte, unter der Wasseroberfläche treibende Badegäste nicht mit ausreichend großer Wahrscheinlichkeit rechtzeitig erkannt und gerettet werden können.

Weitere Informationen zu den Hamburger Badegewässern finden Sie auch unter
www.hamburg.de/badegewaesser/

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Pressekontakt

Sorina Weiland

Pressesprecherin

Bezirksamt Hamburg-Mitte
Caffamacherreihe 1-3
20355 Hamburg
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