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Neuer XXL-Radweg an der Alster Fertigstellung des Ballindamms

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Der gesamte Straßenraum zwischen Glockengießerwall und Reesendammbrücke wurde komplett umgebaut und aufgewertet. Nach knapp einjähriger Bauzeit sind die neuen Rad- und Fußwege jetzt fertiggestellt worden.

Fertigstellung des Ballindamms

Ziel war es unter anderem, dem besonders hohen Radverkehrsaufkommen zwischen der östlichen Alsterachse und dem Rathausmarkt komfortable und zügig befahrbare Radfahrstreifen in beiden Richtungen anzubieten und gleichzeitig dem hohen Fußverkehrsaufkommen Raum zu geben. Anfänglich noch als einfache Markierungslösung mit Radfahrstreifen vorgesehen, gelang nach umfänglicher Variantenbetrachtung der konkrete Einstieg in die Vorzugsvariante (Velorouten 5 und 6 in Verlängerung der Alsterachse Ost).

Die erstmals in einer Breite von bis zu 4,75 Metern angelegten Radfahrstreifen am Ballindamm und die anschließende Fußgänger-Promenade berücksichtigen den Fuß- und Radverkehr in beispielhafter Weise. Der motorisierte Verkehr wird im Sinne einer autoarmen und lebendigen Innenstadt von ehemals zwei auf jeweils einer Spur geführt und zusätzliche, Sitzmöglichkeiten, Promenadenbeleuchtung, Flächenentsiegelung und Neuanpflanzungen komplettieren die umfängliche Planung.

Möglich wurde dies durch Fördermittel des Bundesverkehrsministeriums im Rahmen der „Richtlinie zur Förderung innovativer Projekte zur Verbesserung des Radverkehrs in Deutschland“, um die sich Hamburg beim Bundesamt für Güterverkehr (BAG) erfolgreich beworben hatte. Gemäß vorläufigem Zuwendungsbescheid wird die Maßnahme mit rund 5,7 Millionen Euro gefördert. Hamburg war gleichzeitig auch das  erste Bundesland in Deutschland, das diese Förderung erhalten hat. Bei vergleichbaren Ausgangslagen vieler deutscher Innenstädte kann das Projekt bundesweite Strahlkraft entwickeln.

Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur: „Ich will dauerhaft mehr  Platz und mehr Sicherheit für die Radfahrer in Deutschland – besonders im hektischen Großstadtverkehr. In Hamburg haben wir deshalb den Umbau des Ballindamm mit rund 5,7 Millionen Euro gefördert. An der Binnenalster sind nach knapp einjähriger Bauzeit neue, komfortable Radfahrstreifen entstanden. Damit haben die Hamburger Radfahrer hier künftig freie Fahrt."

Anjes Tjarks, Senator für Verkehr und Mobilitätswende: „Die Neugestaltung des Ballindamms ist in mehrfacher Hinsicht historisch. In einer wunderschönen Lage, direkt an der Alster schaffen wir einen eine neue Prachtmeile – mit freiem Blick aufs Wasser. Gerade beim Alsterspaziergang wird dies zukünftig nochmal ein ganz neues Erlebnis an einer eigentlich sehr bekannten und zentralen Stelle unserer Stadt. Der neue Ballindamm macht Spaß, bietet viel Raum für Aktivitäten und ich bin mir sicher: Er wird in der Zeit nach Corona deutlich zu einer Belebung der Innenstädte beitragen.
Zudem haben wir hier mit knapp fünf Metern den breitesten Radstreifen Hamburgs gebaut. Dies ist nicht nur ein starkes Zeichen der Mobilitätswende sondern vor allem auch eine sehr konkrete und schnelle Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur und der Sicherheit für Radfahrende. Historisch ist aber auch, dass der Ballindamm das erste Projekt ist, das mit Mitteln des Bundes zur Unterstützung des Radverkehrs gefördert wird. Auch dies zeigt, dass wir in Hamburg Vorreiter einer modernen Verkehrspolitik in Deutschland sind.“

Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen: „Insbesondere die vergangenen Monate haben gezeigt, wie stark das Bedürfnis der Menschen nach schön gestalteten und gut nutzbaren öffentlichen Räumen ist. Das bestärkt uns darin, Hamburgs Innenstadt noch attraktiver zu gestalten. Die Innenstadt prägt das Bild unserer Stadt, bildet einen wichtigen Teil der Hamburger Identität. Nach unseren Ideen zum Innenstadtkonzept wird es nun ganz konkret: Zum weitgehend autofreien Jungfernstieg gesellt sich jetzt ein neuer Radweg entlang der Alster. Zusammen mit dem neuen Stadtmobiliar und einer attraktiveren Gestaltung der Nebenflächen, die zum Verweilen unter Bäumen und direkt am Wasser einladen, entspricht die Neugestaltung des Ballindamms den Ansprüchen an eine moderne Metropole und bewegt sich auf der Höhe der Zeit.“

Bezirksamtsleiter Falko Droßmann: „Diese komplette Neugestaltung des Ballindamms ist ein echter Gewinn. Endlich kommt der Boulevardcharakter in einer der schönsten Hamburger Innenstadtlagen wieder zur Geltung und gleichzeitig werden die Interessen der modernen urbanen Stadtgesellschaft in puncto Mobilität und Aufenthaltsqualität berücksichtigt. Mehr Platz für alle, die zu Fuß oder per Rad unterwegs sind, aber ebenso neue Flächen für die Außengastronomie. Ich bedanke mich bei den vielen Beteiligten, die durch ein gemeinsames Agieren, dieses Ergebnis möglich gemacht haben.“

Nicole C. Unger, Sprecherin des Lenkungsausschusses BID Ballindamm: „Wir Grundeigentümer des BID Ballindamm sind sehr stolz, dass der Ballindamm, nunmehr seinem Namen und seiner städtebaulichen Bedeutung, nämlich die Blickachse zum Rathaus zu sein, wieder gerecht wird. Unser Ziel, die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum deutlich zu erhöhen sowie den Verkehr innovativ und modern für alle beteiligten Verkehrsteilnehmer zu regeln, ist hier umgesetzt worden.
Mit dem privatwirtschaftlichen Engagement in Form der BID´s haben wir in den vergangenen 15 Jahren bereits 80 Millionen Euro in den öffentlichen Raum und damit in die Aufwertung der Innenstadt investiert. Die Binnenalster mit dem Jungfernstieg und dem Ballindamm sind unser Aushängeschild – das pulsierende Herz unserer Stadt.“


Das Gesamtvolumen des Projektes beträgt 7,6 Millionen Euro. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur fördert den fahrrad- und fußgängerfreundlichen Umbau des  Ballindamm mit rund 5,7 Millionen Euro. Das sind 75 Prozent der förderfähigen Kosten. Zusätzlich übernimmt der BID Ballindamm, als privater Dritter, die Bereitstellung der höherwertigen Ausstattung wie Granitpflaster und Borde sowie Pflegemaßnahmen im Wert von rund 1,2 Millionen Euro.

Bei Planung und Ausführung haben mitgewirkt:
Otto-Wulff BID GmbH
Büro IDS – Straßenverkehrsplanung und
Büro Bruun Möllers - Freiraumplanung
Büro Neumann – Straßenentwässerung
Bauüberwachung: Büro Stracon
Baufirma: Zum Felde
Aufgaben- und Realisierungsträger: Bezirk Hamburg-Mitte

Eine ausführliche Beschreibung der einzelnen Maßnahmen finden Sie auch unter hamburg-ballindamm.de.

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Pressekontakt

Pressestelle des Bezirksamtes Hamburg-Mitte

Sorina Weiland
Sarah Kolland

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