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Neustadt Bismarck-Denkmal und Alter Elbpark

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Beim Bismarck-Denkmal wurden Risse am Bauwerk festgestellt, die ein unklares bzw. durchaus standsicherheitsrelevantes Schadensbild darstellen.

Bismarck-Denkmal und Alter Elbpark

Aus diesem Grund wurde vom Bezirk Hamburg-Mitte das Ingenieurbüro GRASSL beauftragt, eine objektbezogene Schadensanalyse (OSA) durchzuführen.
Mit der im Zuge dieser OSA durchgeführten Bestandsaufnahme sowie Überprüfung der statisch relevanten Schäden am Bismarck-Denkmal wurden im Vergleich zur Prüfung aus dem Jahr 1998 Schadenserweiterungen bzw. neue Schäden erfasst.
Zusammenfassend wurde von den Gutachtern festgestellt, dass das Bauwerk ein ausgeprägtes Schadensbild aufweist, das neben einer starken Beeinträchtigung der Dauerhaftigkeit und der Verkehrssicherheit auch eine mittlere bis schwere Beeinträchtigung der Standsicherheit darstellt. Für den Erhalt des Denkmals besteht aus Sicht der Gutachter dringender Handlungsbedarf. Es wird eine zeitnahe Grundinstandsetzung des gesamten Bauwerks empfohlen (GRASSL 2013).

Nicht nur beim Bismarck-Denkmal selbst, sondern auch in seiner Umgebung besteht akuter Handlungsbedarf. Der ihn umgebende Alte Elbpark, als südwestlicher Teil der Wallanlagen, umfasst die ehemaligen Bastionen „Casparus“ und „Albertus“, den Stintfang. Auf der Bastion „Casparus“ wurde 1906 das Bismarck-Denkmal errichtet, auf der Bastion „Albertus“ 1881 die Deutsche Seewarte und nach deren Zerstörung 1955 die Jugendherberge.
Der mehrfach veränderte Alte Elbpark (insbesondere durch die Verlegung der Helgoländer Allee) stellt sich heute mit Einzelbäumen und Rasenflächen als landschaftlich gestaltete Parkanlage dar. Die Böschung des Denkmals ist so dicht von Großbäumen bestanden, dass nur von wenigen Stellen in der Umgebung der als Roland stilisierte Bismarck gesehen werden kann. Insbesondere südlich des Denkmals sind dichte Gehölzbestände vorhanden, die ein düsteres Erscheinungsbild der Parkanlage vermitteln.
Die Umgebung des Denkmals ist trotz der historischen, stadträumlichen und touristischen Bedeutung wenig attraktiv gestaltet. Im gesamten Park entsprechen die vorhandenen Wege nicht mehr den heu­tigen stadträumlichen Erfordernissen. Vom Millerntorplatz besteht keine schlüssige Wegeverbindung Richtung Süden bis zum Stintfang bzw. Richtung HafenCity. Ebenso ist keine West-Ost-Verbindung vom Weg Am Elbpark bis zum Millerntordamm gegeben. Die vorhandenen Wege sind teilweise in einem schlechten Zustand. Unbefriedigend ist auch die Verbindung zwischen den Wallanlagen und dem Alten Elb­park, insbesondere im Hinblick auf den beabsichtigen neuen südlichen Ausgang des Museums für Hamburgische Geschichte.

In Ergänzung zu den erforderlichen Sanierungsmaßnahmen des Bis­marck-Denk­mals wurde zur Verbesserung der Nutzbarkeit und Attraktivität des ihn umgebenden Alten Elbparks das Planungsbüro EGL-Entwicklung und Gestaltung von Landschaft GmbH mit der Erarbeitung eines Entwicklungskonzepts incl. Kostenschätzung beauftragt. Das Büro hat zwei Varianten der Parkentwicklung vorgelegt, die sich hinsichtlich ihrer inhaltlichen Ausrichtung grundsätzlich unterscheiden. Die Unterschiede betreffen den Parkteil nördlich der Kersten-Miles-Brücke, der Bereich um den Stintfang wird nicht in Alternativen behandelt. In der Variante „Unsere Geschichte“ wird der historische Kontext des Bismarck-Denkmals thematisiert, wohingegen die Variante „Hip“ die Nähe zur Reeperbahn und das formulierte Interesse an einer kulturellen/gastronomischen Nutzung beinhaltet (EGL 2013).

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