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Rothenburgsort Bebauungsplan-Entwurf Rothenburgsort 16 „Neues Mischquartier Billhorner Röhrendamm / Marckmannstraße / Billhorner Kanalstraße“

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Auf den durch die Verlagerung oder Aufgabe von gewerblichen Betrieben freigewordenen Flächen soll im Rahmen der städtebaulichen Neuordnung ein attraktives und nutzungsgemischtes Quartier mit dem Schwerpunkt Wohnen entstehen.

Rothenburgsort 16 Räumlicher Geltungsbereich des Bebauungsplan-Entwurfs Rothenburgsort 16, Lageplan © Bezirksamt Hamburg-Mitte, Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung

Bebauungsplan-Entwurf Rothenburgsort 16 „Neues Mischquartier Billhorner Röhrendamm / Billhorner Kanalstraße“

Plangebiet

Der Hamburger Stadtteil Rothenburgsort steht seit längerer Zeit im Fokus der Stadtentwicklung. Im Rahmen des Bezirklichen Wohnungsbauprogramms wird die Zielsetzung verfolgt, die Lebens- und Wohnqualität in Rothenburgsort nachhaltig zu verbessern. Anlässlich konkreter Investitionsabsichten von mehreren Vorhabenträgern besteht nun die Möglichkeit eines behutsamen Stadtumbaus an diesem bis vor kurzem gewerblich geprägten Standort. 

Auf den durch die Verlagerung oder Aufgabe von gewerblichen Betrieben freigewordenen Flächen soll im Rahmen der seitens des Fachamtes Stadt- und Landschaftsplanung verfolgten städtebaulichen Neuordnung ein attraktives und nutzungsgemischtes Quartier mit dem Schwerpunkt Wohnen entstehen. Dadurch soll der Stadtteil als Wohnstandort insgesamt gestärkt und das Quartiersleben weiterentwickelt werden. Dabei gilt es, Wohn- und Gewerbenutzungen zukünftig in einer verträglichen Nachbarschaft zueinander zu etablieren und zugleich die Gewerbeflächenentwicklung unter Würdigung der betrieblichen Erfordernisse des Bestandsgewerbes angemessen zu berücksichtigen. Mit dem vorliegenden Bebauungsplan sollen die dafür erforderlichen planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden.

Planinhalt

Für den Teilbereich des Bebauungsplangebiets zwischen der Billhorner Kanalstraße und der Marckmannstraße, der zugleich den Schwerpunkt der Gesamtentwicklung darstellt, wurde vom 24. November 2016 bis 6. Januar 2017 der städtebauliche Realisierungswettbewerb mit hochbaulichem Ideenanteil durchgeführt. Im Zuge der hochbaulichen Weiterqualifizierung wurde das Bebauungskonzept für das neue Wohnquartier unter der Federführung des Fachamtes Stadt- und Landschaftsplanung seit dem Wettbewerbsverfahren kontinuierlich überarbeitet und optimiert. In diesem Bereich soll auf zuvor gewerblich genutzten Flächen ein Wohnquartier mit untergeordneter gewerblicher Nutzungsstruktur entwickelt werden. Hier sollen nach aktuellem Planungsstand zirka 476 neue Wohnungen entstehen. Davon werden knapp 140 (etwa 30 Prozent) als öffentlich geförderte Mietwohnungen überwiegend im 1. Förderweg und die restlichen als Eigentumswohnungen errichtet.

Die Besonderheit und spezifische Herausforderung der Planung stellt der räumliche Bereich unmittelbar südlich der Bahngleise, nördlich der Billhorner Kanalstraße dar. Hier soll ein geschlossener siebengeschossiger Gebäuderiegel entstehen, der einerseits den Anforderungen an den Lärm- und Erschütterungsschutz gerecht werden muss und anderseits aufgrund seiner Kubatur einen effektiven Lärm- und Schallschutz als Voraussetzung für die projektierte südlich anschließende Wohnbebauung gewährleistet. Mit dem geplanten Wohnkonzept „Studentisch geprägtes Wohnen“ sollen als Hauptzielgruppe vor allem Studenten sowie auch Auszubildende, „Young-Professionals“ und ähnliche Zielhaushalte angesprochen werden. Nach aktuellem Planungsstand sollen im Gebäuderiegel zirka 470 Mikro-Apartments entstehen. Anteilig sind auch Apartments für soziale Einrichtungen vorgesehen, wie zum Beispiel stationäre Wohneinrichtung für Menschen mit geistigen Behinderungen, Apartments für Menschen mit ambulanter Begleitung, Unterbringung von Menschen mit psychischen Problemen. Die heutige Feuerwehrwache wird in den neuen Gebäudekomplex integriert.

Im Plangebiet südlich der Marckmannstraße wird bei Erhalt der Sankt-Erich-Kirche und der Erweiterung des bestehenden Aldi-Marktes durch Rück- und Neubau weiteres neues Wohnen verfolgt. So soll der neue Aldi-Markt mit einem sechsgeschossigen Wohngebäude überbaut werden. An das Wohngebäude auf dem Aldi-Grundstück direkt anschließend ist auf dem Grundstück südlich der Sankt-Erich-Kirche ein weiteres neues Wohngebäude mit zusätzlichem sechsgeschossigem Querriegel im Norden vorgesehen. In diesem Querriegel sind im Erdgeschoss neben der Wohnnutzung auch Räume für die dem kirchlichen Zweck dienende bzw. nahestehende Nutzung geplant. Nach derzeitigem Planungsstand sollen auf dem Aldi- und Kirchengrundstück insgesamt bis zu 88 neue Wohnungen entstehen, davon etwa 30 Prozent als öffentlich geförderte Mietwohnungen (überwiegend im 2. Förderweg) und die restlichen als freifinanzierte Mietwohnungen. Mit dem straßenparallel ausgerichteten Wohnungsbau soll der Billhorner Röhrendamm als „Einfahrt“ in den Wohnstadtteil in Anlehnung an die historische Situation räumlich neu gefasst und weiterentwickelt werden.

Insgesamt werden im Plangebiet etwa 1.034 neue Wohneinheiten mittelfristig realisiert. Davon werden südlich der Billhorner Kanalstraße insgesamt etwa 564 Geschosswohnungen als Eigentumswohnungen, frei finanzierte und öffentlich geförderte Mietwohnungen und nördlich der Billhorner Kanalstraße zirka 470 frei finanzierte Mikroapartments entstehen.

Daten zum Planverfahren:

Einleitung durch den Stadtplanungsausschuss auf Basis des B-Plan-Entwurfs Rothenburgsort 16 des Fachamtes Stadt- und Landschaftsplanung:

20. September 2017

 

Aufstellungsbeschluss:

6. Mai 2021

 

Öffentliche Plandiskussion:

17. Mai 2018

 

Öffentliche Auslegung:

25. Mai – 25. Juni 2021


Feststellung:

Noch nicht erfolgt

 

Veröffentlichung im HmbGVBl:

Noch nicht erfolgt

Ansprechpartner im Bezirksamt Hamburg-Mitte / Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung (SL):

Herr Karl-Heinz Humburg | Telefon: 42854-3377

Frau Anna Singer | Telefon: 42854-2852 

E-Mail: stadtplanung@hamburg-mitte.hamburg.de

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