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Wilhelmsburg Bebauungsplan-Entwurf Wilhelmsburg 100 "Nördliches Elbinselquartier"

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Mit der Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße entsteht das Potenzial für ein gemischt genutztes Neubauquartier im Zentrum des Stadtteils Wilhelmsburg. Der Bebauungsplan Wilhelmsburg 100 erfasst den nördlich der Rotenhäuser Wettern gelegenen Teilbereich des Elbinselquartiers.

Bebauungsplan Wilhelmsburg 100, Plangebietsgrenze Bebauungsplan-Entwurf Wilhelmsburg 100

Bebauungsplan-Entwurf Wilhelmsburg 100 "Nördliches Elbinselquartier"

Planungsanlass

Durch die aktuell in der Umsetzung befindliche Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße auf einer Länge von 4,6 Kilometern an den östlich gelegenen Bahnkorridor ergeben sich unter anderem für die zwischen dem Aßmannkanal und dem Jaffe-Davids-Kanal gelegenen Flächen erhebliche Entwicklungspotenziale für die Elbinsel. Ende 2019 soll die neue Trasse in Betrieb genommen und die derzeitige Trasse dann nach ihrer Stilllegung zurückgebaut werden. Über die eigentliche Verlagerung hinaus werden auch die entlang der neuen Trasse errichteten Lärmschutzwände nicht nur das in Rede stehende Plangebiet, sondern auch darüber hinaus große Bereiche von Wilhelmsburg deutlich von den derzeitigen Lärmimmissionen durch Straßen- und Schienenlärm entlasten. Für das Plangebiet entsteht damit die Chance, im Zentrum der Elbinsel mit dem sogenannten „Elbinselquartier“ ein gemischt genutztes Quartier mit insgesamt (Plangebiete Wilhelmsburg 99 und 100) bis zu 2.100 neuen Wohneinheiten sowie modernen und wohnverträglichen Arbeitsstätten und entsprechender Infrastruktur zu entwickeln. Darüber hinaus werden unter Einbeziehung bestehender Kleingartenanlagen entlang des Aßmannkanals und im Quartier hochwertige und abwechslungsreiche Freiraumanlagen entstehen.

Plangebiet

Das Elbinselquartier befindet sich im nördlichen Bereich des Hamburger Stadtteils Wilhelmsburg. Das Plangebiet erfasst den nördlichen Teilbereich des Elbinselquartiers und wird im Norden durch den Ernst-August-Kanal und den südlich des Gewerbe- und Industriegebiets Stenzelring verlaufenden Schiffsgraben, im Osten durch die Bahnanlagen, den Jaffe-Davids-Kanal und die Rubbertstraße, im Süden durch die Rotenhäuser Wettern und im Westen durch den Aßmannkanal sowie die Zeidlerstraße begrenzt. Die Größe des Plangebietes für das Nördliche Elbinselquartier beträgt rund 35 Hektar.

Bestandssituation

Das Plangebiet des Nördlichen Elbinselquartiers wird in seinen heutigen Nutzungen durch den noch existierenden Verlauf der Wilhelmsburger Reichsstraße und den Ernst-August-Kanal in drei Teilbereiche gegliedert. Der Bereich nördlich des Ernst-August-Kanals wird durch Kleingartenanlagen und Grünflächen geprägt. Südlich davon, östlich der Wilhelmsburger Reichsstraße, dominieren gewerbliche Nutzungen die Bestandssituation, während der westlich der Wilhelmsburger Reichsstraße gelegene Teilbereich vorwiegend durch Kleingarten- und Sportanlagen bestimmt wird. Das gesamte Projektgebiet Elbinselquartier (also einschließlich des Südlichen Elbinselquartiers) ist zentraler Teil der im Rahmenkonzept „Hamburgs Sprung über die Elbe – Zukunftsbild 2013+“ enthaltenen Nord-Süd-Achse, welche vom Wilhelmsburger Inselpark im Süden bis zum Spreehafen im Norden, vom Veringkanal im Westen bis zur verlegten, neuen Trasse der Wilhelmsburger Reichsstraße im Osten reicht.

Planungsziel

Das neue Quartier zwischen den Kanälen knüpft im Nordwesten an das Reiherstiegviertel und im Süden an das geplante Wilhelmsburger Rathausviertel an. Darüber hinaus stellt es eine bedeutende Verbindung zum nordwestlich geplanten Spreehafenviertel dar.

Die städtebauliche Struktur des neuen Quartiers lehnt sich an den Blockrandstrukturen des Reiherstiegviertels an, ist aber stärker differenziert und bietet einen klaren Rahmen für eine Vielzahl von Gebäudetypologien und Nutzungen. Überwiegend vier- bis fünfgeschossige Wohn- und Geschäftshäuser im Blockrand, Mehrfamilienhäuser, Häuser für Baugruppen, Stadthäuser, aber auch hohe Häuser mit gewerblich genutzten Sockelgeschossen werden in differenziert gestalteten Blockrändern zusammengefasst.

Im Übergang zu dem westlich benachbarten Reiherstiegviertel entsteht im nördlichen Teilbereich des Plangebietes ein neuer zentraler Park mit Quartierszentrum, der sich zum Grünzug entlang des Aßmannkanals hin aufweitet. Dieser Grünzug wird unter Einbeziehung bestehender und neuer Kleingartenflächen Bestandteil einer in Nord-Süd-Richtung geplanten Landschaftsachse. Der Park bildet mit dem Quartiersplatz das Zentrum des neuen Quartiers und soll eine entsprechend besondere freiraumplanerische Qualität erhalten.

In Verlängerung der Quartiersachse Mannesallee, mit Blick zur Emmauskirche, wird eine neue Brückenverbindung für Fußgänger und Radfahrer geschaffen. Sie mündet im neuen Quartier direkt südlich der geplanten Stadtteil- und Grundschule im Park am Aßmannkanal und führt weiter zum Quartierszentrum und von dort weiter zum sogenannten „Baumpark“ am Jaffe-Davids-Kanal. Somit entsteht eine neue Fuß- und Radwegachse, die die öffentlichen Nutzungen und zentralen Orte des Stadtteils in einer vielfältigen Raumabfolge verbindet.

Daten zum Planverfahren

Einleitung durch den Stadtentwicklungsausschuss Süd-West:
20. Juni 2018

Aufstellungsbeschluss:
Noch nicht erfolgt

Öffentliche Plandiskussion:
15. Juli 2019

Öffentliche Auslegung:
Noch nicht erfolgt

Feststellung:
Noch nicht erfolgt

Veröffentlichung im HmbGVBl:
Noch nicht erfolgt

Ansprechpartner im Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung

Herr Humburg | Telefon: 42854-3377
E-Mail: stadtplanung@hamburg-mitte.hamburg.de

Herr Decker | Telefon: 42854-3372
E-Mail: stadtplanung@hamburg-mitte.hamburg.de

 

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