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Modellvorhaben zur Weiterentwicklung der Städtebauförderung „Mitte Machen“ Der erste Zuwendungsbescheid des Bundes ist da

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Unter dem Motto „Mitte machen – Sport, Bewegung und soziale Infrastruktur im Hamburger Osten“ wollen die Bundesrepublik Deutschland und die Stadt Hamburg insgesamt fast 140 Millionen Euro in die Stadtteilentwicklung im Hamburger Osten investieren. Dadurch sollen diese Quartiere eine verbesserte und bedarfsgerechte soziale und sportliche Infrastruktur erhalten.

Eine Karte des Projektgebiets.

„Mitte Machen“

Nach der fristgerechten Antragstellung für zwölf Projekte zum 1. November 2021 liegt nun der erste Zuwendungsbescheid vor – für die Sportanlage Kandinskyallee in Mümmelmannsberg hat der Bund 4 Mio. EUR bewilligt. Weitere 4 Mio. EUR werden von Hamburg zur Verfügung gestellt.

Mit diesen insgesamt 8 Mio. EUR wird die Sportanlage an der Kandinskyallee modernisiert und ausgebaut. Durch die Qualifizierung von zwei Großspielfeldern und eine multifunktionale Ausrichtung der Freiflächen insgesamt sollen die vorhandenen Sport- und Bewegungsflächen für Akteure, Institutionen, Vereine und Schulen in Stadtteil und Sozialraum attraktiver gestaltet werden. Für den Betrieb des geplanten Multifunktionsgebäudes wird Mitte des Jahres ein Interessenbekundungsverfahren durchgeführt, in dessen Rahmen sich neben Sportvereinen auch alle anderen Sozialraumakteure bewerben können.

Ralf Neubauer, Bezirksamtsleiter Hamburg-Mitte:
„Die Sportanlage Kandinskyallee in Mümmelmannsberg ist schon heute beeindruckend, aber an verschiedenen Stellen in die Jahre gekommen. Ich freue mich daher sehr, dass wir sie nun mit Mitteln des Bundes und der Stadt Hamburg modernisieren können. Dazu gehört unter anderem die Umwandlung des Rasenplatzes in einen zweiten Kunststoffrasenplatz, ein neues Multifunktionsgebäude für das Quartier sowie ein neuer Kinderspiel- und Freizeitsportbereich.“

Dr. Sandra Budy, Projektleiterin Modellvorhaben Mitte Machen:
„Es ist gut, dass nun der erste Zuwendungsbescheid für eines der Projekte des Modellvorhabens vorliegt. Auch wenn die Sportanlage Kandinskyallee in zeitlicher Reihenfolge nicht an erster Stelle steht, haben mein Team, die anderen Beteiligten und nicht zuletzt der Stadtteil und die Anwohnerinnen und Anwohner jetzt die Sicherheit, dass dieses Projekt umgesetzt werden kann. Der Spatenstich wird nach der aktuellen Planung 2024 stattfinden. In diesem Jahr wird bereits das Interessenbekundungsverfahren für den Betrieb des Multifunktionsgebäudes durchgeführt. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme ist dann für 2025 geplant.“

Hintergrund des Modellvorhabens

In dem Modellvorhaben „Mitte Machen“ entwickeln und erproben der Bund und die Freie und Hansestadt Hamburg unter dem Dach der Nationalen Städtebauförderung beispielhaft Modernisierungs- und Anpassungsstrategien für einen klimagerechten Umbau, eine Infrastruktur für neue Mobilitätsformen, Nachverdichtung und für ein Nebeneinander von Sport, Wohnen, Freizeit und Gewerbe und den sozialen Zusammenhalt. Der Bezirk Hamburg-Mitte wurde dabei als eine von bundesweit sieben Kommunen vom Deutschen Bundestag ausgewählt. Der Bund stellt Hamburg für die Finanzierung des Modellvorhabens bis zu 69,3 Millionen Euro zur Verfügung. Die für das Modellvorhaben erforderliche Kofinanzierung in gleicher Höhe wird von der Freien und Hansestadt Hamburg bereitgestellt. Das Modellvorhaben läuft von 2019 bis 2026.

Zum Modellgebiet zählen die Stadtteile Billbrook, Billstedt, Borgfelde, Hamm, Hammerbrook, Horn und Rothenburgsort. Sportanlagen, Häuser der Jugend, Spielhäuser und vieles mehr - Es sollen Begegnungsorte in den Quartieren  entstehen, mit Sport-, Bewegungs-, Freizeit – und sozialen Angeboten für unterschiedliche Zielgruppen. Wichtig ist dabei, dass sie sich an den Bedarfen und Bedürfnissen vor Ort ausrichtet. Die Sportanlagen und Gebäude sollen multifunktional, zeitgemäß und nutzerfreundlich gestaltet werden und verschiedene Nutzungen möglich machen.

Auf der Homepage des Modellvorhabens https://www.mitte-machen.hamburg wird regelmäßig über die aktuellen Projekte und deren aktuellem Stand informiert.

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Pressestelle des Bezirksamtes Hamburg-Mitte

Sorina Weiland
Josefina Kordys

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