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Sportfreianlage Snitgerreihe Erster Spatenstich im Modellvorhaben zur Weiterentwicklung der Städtebauförderung „Mitte Machen“

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Unter dem Motto „Mitte machen – Sport, Bewegung und soziale Infrastruktur im Hamburger Osten“ investieren die Bundesrepublik Deutschland und die Stadt Hamburg insgesamt fast 140 Millionen Euro in die Stadtteilentwicklung im Hamburger Osten. Dadurch sollen diese Quartiere eine verbesserte und bedarfsgerechte soziale und sportliche Infrastruktur erhalten.

Modellvorhaben „Mitte Machen“

Drei Personen führen eine Spatenstich durch Von links nach rechts: Dr. Sandra Budy, Staatsrätin Monika Thomas und Ralf Neubauer

Nun geht es im Modellvorhaben „Mitte machen“ auch baulich los – am 13. September 2022 erfolgte an der Sportfreianlage Snitgerreihe in Horn der erste Spatenstich im Modellvorhaben.

Die Sportanlage Snitgerreihe bei der Stadtteilschule Horn ist eines von zwölf Projekten, die in diesem Bundesförderprogramm beim Bund beantragt wurden.

Multifunktional, nachhaltig und innovativ, das sind die Kriterien des Bundesprogramms, die bei diesem Projekt im Fokus stehen. Die Sportanlage erhält einen neuen und umweltfreundlichen Kunstrasen. Auch ihre Potentiale für die Regenwasserversickerung werden beachtet und es entsteht eine rohrlose Versickerung unter dem Spielfeld.

Die Freiflächen werden qualifiziert und für die Anforderungen eines modernen Großstadtsportplatzes fit gemacht. Auch ein Sportfunktionsgebäude ist geplant. Die Nebenanlagen werden zusammengefasst und multifunktional ausgerichtet und die Aufenthaltsqualität erhöht. Die Anlage soll von Sportvereinen, Schülerinnen und Schülern sowie Anwohnerinnen und Anwohnern genutzt werden. Auf dem Schulhof entstehen zwei Kleinspielfeder. Weiterhin eine barrierefreie Wegeverbindung von der Inklusionshalle zur Sportanlage.

Für das Projekt an der Snitgerreihe stehen rund 6,3 Mio. EUR zur Verfügung, von denen jeweils die Hälfte vom Bund und Hamburg kommen.

Monika Thomas, Staatsrätin der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen: „Ich freue mich sehr, dass wir heute gemeinsam den ersten Spatenstich für die Sportanlage Snitgerreihe begehen können. Zu dem neuen Schul-, Sport- und Bewegungscampus, der hier entstehen wird, gab es im Vorfeld eine breite Beteiligung, so dass die Vorstellungen verschiedener Nutzerinnen und Nutzern aufgenommen werden konnten. Die Sportanlage sticht durch besondere Nachhaltigkeit und klimafreundliche Gestaltung hervor, was nicht nur den Vorgaben des Bundes zum Modellvorhaben insgesamt entspricht, sondern zudem einen Vorbildcharakter entwickeln kann.“

Ralf Neubauer, Bezirksamtsleiter Hamburg-Mitte: „Für einen Bezirksamtsleiter ist ein Spatenstich immer ein erfreulicher Anlass, macht er doch deutlich, dass ein Projekt so weit gediehen ist, dass es nun umgesetzt werden kann. Ganz besonders freue ich mich, dass wir heute den ersten Spatenstich im gesamten Modellvorhaben feiern können. Seit der ersten Befassung mit dem Modellvorhaben im Jahre 2019 sind knapp dreieinhalb Jahre vergangen, nun werden wir sehen, dass diese Anlässe uns in nächster Zeit öfter und regelmäßiger ereilen.“

Dr. Sandra Budy, Projektleiterin Modellvorhaben Mitte Machen: „Es freut mich sehr, dass wir endlich, möchte ich sagen, mit den Bauarbeiten an der Snitgerreihe beginnen und einen öffentlich sichtbaren Projektfortschritt haben. Und dies ist erst der Anfang, in den kommenden drei Jahren werden weitere Spatenstiche bei den Projekten des Modellvorhabens folgen.“

Hintergrund des Modellvorhabens

In dem Modellvorhaben „Mitte Machen“ entwickeln und erproben der Bund und die Freie und Hansestadt Hamburg unter dem Dach der Nationalen Städtebauförderung beispielhaft Modernisierungs- und Anpassungsstrategien für einen klimagerechten Umbau, eine Infrastruktur für neue Mobilitätsformen, Nachverdichtung und für ein Nebeneinander von Sport, Wohnen, Freizeit und Gewerbe und den sozialen Zusammenhalt. Der Bezirk Hamburg-Mitte wurde dabei als eine von bundesweit sieben Kommunen vom Deutschen Bundestag ausgewählt. Der Bund stellt Hamburg für die Finanzierung des Modellvorhabens bis zu 69,3 Millionen Euro zur Verfügung. Die für das Modellvorhaben erforderliche Kofinanzierung in gleicher Höhe wird von der Freien und Hansestadt Hamburg bereitgestellt. Das Modellvorhaben läuft von 2019 bis 2026.

Zum Modellgebiet zählen die Stadtteile Billbrook, Billstedt, Borgfelde, Hamm, Hammerbrook, Horn und Rothenburgsort. Sportanlagen, Bolzplätze, Quartiershäuser – es sollen Begegnungsorte in den Quartieren entstehen, mit Sport-, Bewegungs-, Freizeit – und sozialen Angeboten für unterschiedliche Zielgruppen. Wichtig ist dabei, dass sie sich an den Bedarfen und Bedürfnissen vor Ort ausrichten. Die Freianlagen und Gebäude sollen multifunktional, zeitgemäß und nutzerfreundlich sowie umweltfreundlich gestaltet werden

Auf der Homepage des Modellvorhabens www.mitte-machen.hamburg wird regelmäßig über die aktuellen Projekte und deren aktuellem Stand informiert.

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Pressestelle des Bezirksamtes Hamburg-Mitte

Sorina Weiland
Josefina Kordys

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