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Alster-Bille-Elbe Grünzug Siegerentwurf für das Projekt „Park am Hochwasserbassin“ gekürt

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Unter dem Motto „Mitte machen – Sport, Bewegung und soziale Infrastruktur im Hamburger Osten“ investieren die Bundesrepublik Deutschland und die Stadt Hamburg rund 140 Millionen Euro in die Stadtteilentwicklung im Hamburger Osten, u. a. auch in einen Teilabschnitt des Alster-Bille-Elbe Grünzugs.

Planzeichnung eines Spazierweges an einem Kanal.

Ausstellung aller Wettbewerbsbeiträge bis 24. Februar in Hammerbrook

Der von der Jury einstimmig zum Sieger gekürte Entwurf des Landschaftsarchitekturbüros „atelier le balto“ aus Berlin baut auf den vorhandenen Nutzungs- und Freiraumstrukturen des Parks am Hochwasserbassin auf und setzt diese Vielfalt in einen überzeugenden gestalterischen Gesamtrahmen. Er berücksichtigt dabei unterschiedliche zeitliche Perspektiven der Parkentwicklung und zeigt für den Realisierungsteil schnell umsetzbare Maßnahmen auf. Dem Wettbewerb vorausgegangen war ein umfassendes Beteiligungsverfahren der vor Ort ansässigen Akteure. Die Wettbewerbsbeiträge werden bis zum 24. Februar 2023 in Hammerbrook ausgestellt.

Umweltsenator Jens Kerstan: „Der künftige Park am Hochwasserbassin ist eines der Schlüsselprojekte des Alster-Bille-Elbe Grünzugs. Viele Anregungen ansässiger Akteure sind hier eingeflossen, so dass wir eine Aufenthaltsqualität mit lokalem Charakter schaffen können, die bestehende Sport- und Freizeitangebote erschließt und mit neuen Ideen verknüpft. Mit diesem Gewinnerentwurf nimmt der Alster-Bille-Elbe Grünzug, der als Teil des Grünen Netzes die Stadtteile St. Georg, Hammerbrook und Rothenburgsort verbindet, weiter Gestalt an – als Umweltsenator freut mich das ganz besonders!“

Ralf Neubauer, Bezirksamtsleiter Hamburg-Mitte: „In Hammerbrook wecken wir mit dem Park am Hochwasserbassin einen bislang kaum als öffentliche Grünanlage wahrnehmbaren Ort aus dem Dornröschenschlaf. Es entsteht ein hochattraktiver Freizeit- und Erholungsort für die wachsende Wohnbevölkerung und die Menschen, die im Stadtteil arbeiten. Auch die vorhandenen Wasserlagen werden damit sicht- und erlebbarer.“

Dr. Sandra Budy, Projektleiterin Modellvorhaben Mitte Machen: “Auf Grundlage dieses Entwurfs kann im Modellvorhaben der erste Schritt der Umsetzung erfolgen. Die durchgehende Wegeverbindung, die Ertüchtigung von Nebenflächen sowie die Schaffung von Wasserzugängen sind Bausteine der Parkentwicklung, die die Aufenthaltsqualität erhöhen. Ich danke insbesondere den Akteuren vor Ort, die das Verfahren seit Frühjahr letzten Jahres intensiv und konstruktiv begleiten.“ 

Der Park im Stadtteil Hammerbrook erstreckt sich rd. einen Kilometer entlang des Hochwasserbassins vom Gebäude „Berliner Bogen“ am Anckelmannsplatz im Norden bis auf den ehemaligen Recyclinghof am Bullerdeich im Süden. Er ist wesentlicher Bestandteil des Alster-Elbe-Bille Grünzugs sowie die zentrale Grün- und Erholungsfläche für den wachsenden Stadtteil Hammerbrook und die benachbarten Stadtteile. Bisher ist der Raum in weiten Teilen nicht als öffentliche Parkanlage erkennbar.

Durch das Projekt soll diese Freifläche am Hochwasserbassin für den Stadtteil und die benachbarten Quartiere erschlossen werden. Um ein Gesamtkonzept für den Park zu erhalten, das auch die städtebaulichen Entwicklungen im Umfeld berücksichtigt, hat das Bezirksamt Hamburg-Mitte in Abstimmung mit der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) einen freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb mit freiraumplanerisch-städtebaulichem Ideenteil ausgelobt. Dabei wurde eine Fläche von rund zwölf Hektar betrachtet, im Modellvorhaben werden davon rund 1,9 Hektar realisiert. Auf dieser Realisierungsfläche sollen eine durchgehende Wegeverbindung geschaffen werden, Neben- und Freiflächen für individuelle und vielfältige Nutzungen ertüchtigt werden, Zugänge zum Wasser entstehen sowie die bereits vor Ort ansässigen Akteure und Nutzungen stimmig eingebunden werden.

Der prämierte Entwurf für den Park am Hochwasserbassin sowie alle weiteren eingereichten Wettbewerbsentwürfe sind vom 27. Januar bis 24. Februar 2023 in den Räumlichkeiten des Betriebssportverbandes Hamburg (BSV) in der Wendenstraße 120 ausgestellt und täglich von 10:00 – 22:00 Uhr über den Eingang der Gastronomie zugänglich. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen diese zu besichtigen.

Hintergrund zum Modellvorhaben

In dem Modellvorhaben „Mitte Machen“ entwickeln und erproben der Bund und die Freie und Hansestadt Hamburg unter dem Dach der Nationalen Städtebauförderung beispielhaft Modernisierungs- und Anpassungsstrategien für einen klimagerechten Umbau, eine Infrastruktur für neue Mobilitätsformen, Nachverdichtung und für ein Nebeneinander von Sport, Wohnen, Freizeit und Gewerbe und den sozialen Zusammenhalt. Der Bezirk Hamburg-Mitte wurde dabei als eine von bundesweit sieben Kommunen vom Deutschen Bundestag ausgewählt. Der Bund stellt Hamburg für die Finanzierung des Modellvorhabens bis zu 69,3 Millionen Euro zur Verfügung. Die für das Modellvorhaben erforderliche Kofinanzierung in gleicher Höhe wird von der Freien und Hansestadt Hamburg bereitgestellt. Das Modellvorhaben läuft von 2019 bis 2026.

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Pressestelle des Bezirksamtes Hamburg-Mitte

Elsa Scholz
Josefina Kordys

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