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Sportanlage Snitgerreihe Erster Teilabschnitt fertiggestellt

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Die Modernisierung und Erweiterung der Horner Sportanlage Snitgerreihe im Rahmen des „Modellvorhabens Mitte Machen“ kommt mit großen Schritten voran. Jetzt wurde der erste Bauabschnitt fertiggestellt, die Flächen können nun den Sportvereinen, den Schülerinnen und Schülern der Stadtteilschule Horn und auch den Anwohnerinnen und Anwohnern übergeben werden.

Ralf Neubauer Ralf Neubauer, Bezirksamtsleiter Hamburg-Mitte

Modernisierung und Erweiterung

Multifunktional, beispielgebend und innovativ, das sind die Kriterien des Bundesprogramms, die bei diesem Projekt im Fokus stehen. Unter dem neuen und nachhaltigen Kunstrasenspielfeld befindet sich nun eine rohrlose Versickerungsanlage, die Maßstäbe bei der Regenwasserversickerung setzen soll. Die Maßnahme wurde zudem hinsichtlich der Abfallvermeidung und des Recyclings von vor Ort vorhandenen Baustoffen ausgerichtet.

Insgesamt soll die Sportanlage den Anforderungen eines modernen und offenen Großstadtsportplatzes gerecht werden, was das im nächsten Bauabschnitt geplante Sportfunktionsgebäude mit Holzfassade, vorgehängter Boulderwand und öffentlichem Unisex WC einschließt.

Auf dem Schulgelände der Stadtteilschule Horn hat der Bezirkliche Sportstättenbau zwei Kleinspielfelder errichtet – ein Streetballfeld mit Basketballkorb und ein Multifunktionsfeld. Außerdem wurden zwei barrierefreie Wegeachsen hergestellt, die nun das Sportgrundstück mit dem Schulgrundstück verbinden.

Die Planungen für den zweiten Bauabschnitt sind in vollem Gange. Neben dem Sportfunktionsgebäude soll auf der Sportanlage eine multifunktionale Freilufthalle realisiert werden, die neben Sport auch Platz für Kultur und Veranstaltungen von Stadtteil und Schule bietet.

Ties Rabe, Senator der Behörde für Schule und Berufsbildung: „Hamburgs Schulen sind ganztägig geöffnet, bilden innerhalb der Quartiere wichtige soziale und kulturelle Zentren und wirken so in den Stadtteil hinein. Die Erneuerung und Erweiterung der Sportanlagen Snitgerreihe im Rahmen des Modellvorhabens „Mitte Machen“ ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Schulen und bezirkliche Sportflächen noch enger miteinander verwoben werden können: Die Schülerinnen und Schüler profitieren von den neuen und anregenden Sportflächen, gleichzeitig öffnet sich das Schulgelände mit seinen neuen Bewegungsangeboten noch stärker für die Anwohnerinnen und Anwohner. Das ist eine gute Nachricht, sowohl für die Stadtteilschule Horn als auch für den gesamten Stadtteil, und ein Leuchtturmprojekt für weitere Stadtentwicklungsprojekte.“

Dr. Rolf Bösinger, Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen: „Seit mehr als 50 Jahren bietet die Städtebauförderung Ländern, Städten und Gemeinden viele Möglichkeiten, Ideen und Maßnahmen mit Hilfe und Unterstützung des Bundes umzusetzen. Auch ein gutes Instrument muss von Zeit zu Zeit gestimmt werden, und so erhofft sich mein Ministerium auch vom Modellvorhaben zur Weiterentwicklung der Städtebauförderung Impulse und Anregungen, was wir gemeinsam noch besser machen können. Besonders freut es mich, dass hier in Hamburg-Horn das erste Projekt den Nutzerinnen und Nutzern übergeben werden kann, das zudem noch alle Hamburger Ankerthemen so gut besetzt: Sport, Bewegung und Verbesserung der sozialen Infrastruktur.“

Ralf Neubauer, Bezirksamtsleiter Hamburg-Mitte: „Sport, Bewegung und Soziales waren immer schon wichtige Themen für ein gutes Miteinander in der Stadt und den Stadtteilen und werden es auch bleiben. In einem Stadtstaat wie Hamburg mit begrenzter Fläche und einer wachsenden Bevölkerung ist es für die Zukunft wichtig, dass diese Angebote multifunktional und für alle nutzbar sind, damit echte Begegnungsorte entstehen. Ganz besonders freue ich mich darüber, dass dieses Projekt in Horn das bundesweit erste in dem Modellvorhaben ist, das in die Nutzung geht.“

Hintergrund des Modellvorhabens

Mit dem Modellvorhaben zur Weiterentwicklung der Städtebauförderung „Mitte Machen“ entwickeln und erproben der Bund und die Freie und Hansestadt Hamburg unter dem Dach der Nationalen Städtebauförderung beispielhaft Modernisierungs- und Anpassungsstrategien für einen klimagerechten Umbau, eine Infrastruktur für neue Mobilitätsformen, Nachverdichtung und für ein Nebeneinander von Sport, Wohnen, Freizeit und Gewerbe und den sozialen Zusammenhalt.

Der Bezirk Hamburg-Mitte wurde dabei als eine von bundesweit sieben Kommunen vom Deutschen Bundestag ausgewählt. Der Bund stellt Hamburg für die Finanzierung des Modellvorhabens über 67 Millionen Euro zur Verfügung. Die für das Modellvorhaben erforderliche Kofinanzierung in gleicher Höhe wird von der Freien und Hansestadt Hamburg bereitgestellt. Das Modellvorhaben läuft von 2019 bis 2026.

Für das Projekt an der Snitgerreihe stehen rund 6,9 Mio. EUR zur Verfügung, von denen jeweils die Hälfte vom Bund und Hamburg kommen.

Zum Modellgebiet zählen die Stadtteile Billbrook, Billstedt, Borgfelde, Hamm, Hammerbrook, Horn und Rothenburgsort. Sportanlagen, Bolzplätze, Quartiershäuser - es sollen Begegnungsorte in den Quartieren entstehen, mit Sport-, Bewegungs-, Freizeit – und sozialen Angeboten für unterschiedliche Zielgruppen. Wichtig ist dabei, dass sie sich an den Bedarfen und Bedürfnissen vor Ort ausrichtet. Die Freianlagen und Gebäude sollen multifunktional, zeitgemäß und nutzerfreundlich sowie umweltfreundlich gestaltet werden.

Auf der Homepage des Modellvorhabens www.mitte-machen.hamburg wird regelmäßig über die aktuellen Projekte und deren aktueller Stand informiert.

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Pressestelle des Bezirksamtes Hamburg-Mitte

Elsa Scholz
Josefina Kordys

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