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Behörden reagieren auf Missstände Bezirk koordiniert Schwerpunkteinsätze in St. Georg

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Verschmutzte Wege, mangelnde Beleuchtung, obdachlose Menschen in hilflosen Lagen – die Beschwerdelage von Anwohnenden und Gewerbetreibenden aus dem Stadtteil St. Georg hat in den letzten Monaten deutlich zugenommen. Das Bezirksamt Hamburg-Mitte reagiert auf die Missstände in Zusammenarbeit mit weiteren städtischen Stellen mit verstärkten Schwerpunkteinsätzen. Den Beginn macht heute Mittag der Steindamm. Dort sind derzeit unter Federführung des Bezirksamtes die Polizei, die Stadtreinigung, der Landesbetrieb Verkehr sowie die Hochbahnwache, die bezirkliche Straßensozialarbeit und der bezirkliche Kontrolldienst im Einsatz.

Gruppenbild der verschiedenen Einsatzkräfte

Bezirk koordiniert Schwerpunkteinsätze in St. Georg

Ralf Neubauer, Bezirksamtsleiter Hamburg-Mitte: „Wir sind mit vereinten Kräften unterwegs, um nicht nur über geltende Regelungen zu informieren, sondern auch Missstände zu beseitigen. Gemeinsam mit der Hamburger Verkehrsanlagen GmbH verbessern wir beispielsweise an verschiedenen Stellen die Beleuchtung in St. Georg, 43 bestehende Leuchtmittel werden durch LED-Leuchten ersetzt und zwei zusätzliche Leuchten installiert. Außerdem werden Verschmutzungen der öffentlichen Wege, Flächen und privater Grundstücke sowie der vorhandene Gewerbemüll angegangen und Wegeschäden ausgebessert.“ 

Auch die vielfach kritisierte Situation obdachloser Menschen im Stadtteil spielt eine Rolle. 

Ralf Neubauer: „Die bezirkliche Straßensozialarbeit berät und vermittelt nach Möglichkeit auch in Hilfsangebote.“ 

In den nächsten Tagen werden weitere Kontrollen auch in anderen Teilen St. Georgs stattfinden. Dabei wird unter anderem geprüft, ob notwendige Sondernutzungen des öffentlichen Raumes beantragt wurden und Warenauslagen der Genehmigung entsprechen, damit eine ausreichende Gehwegbreite gewährleistet wird. Vor Ort gibt es häufig Probleme aufgrund von Warenanlieferungen, die Gehwege versperren, weil sie nicht unmittelbar eingeräumt werden. Verkehrsordnungswidrigkeiten wie das Falschparken oder Parken in zweiter Reihe werden geahndet. Zudem kontrollieren wir, ob Verstöße gegen das Taubenfütterungsverbot vorliegen.

Die jeweiligen Aufgabenbereiche liegen in der Zuständigkeit unterschiedlicher Behörden, sodass eine enge Zusammenarbeit der beteiligten Stellen erforderlich ist.

Das St. Georger Beispiel soll nun Schule machen. Bezirksamtsleiter Neubauer: „Wir prüfen Beschwerden in den einzelnen Stadtteilen mittlerweile immer gemeinsam mit anderen städtischen Stellen, um uns nicht in Zuständigkeitsfragen zu verlieren, sondern bei Beschwerden vor allem schnell reagieren zu können. Diese sogenannten Koordinierungsrunden werden derzeit in allen sieben Bezirken eingerichtet. Der Bezirk Hamburg-Mitte hat damit bereits gute Erfahrungen machen können, unter anderem am Alten Elbpark und am Hammer Baum. Beschwerden können hamburgweit an bezirksamt@hamburg-mitte.hamburg.de gerichtet werden, von dort aus werden sie an die zuständigen Bezirksämter weitergeleitet.

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Pressestelle des Bezirksamtes Hamburg-Mitte

Elsa Scholz
Josefina Kordys

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