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Woche des Gedenkens Hamburg-Mitte Eine Initiative der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte zum Jahrestag der Befreiung Hamburgs am 3. Mai 1945

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20. April - 8. Mai 2024 - Begegnungen mit Zeitzeugen, Lesungen, Rundgänge, Diskussionen, Vorträgen, Konzerte, Filme – im vierten Jahr der Woche des Gedenkens Hamburg-Mitte finden mehr als 70 Veranstaltungen in Geschichtswerkstätten, Gedenkorten, Museen, Kinos und weiteren kulturellen Orten im Bezirk Hamburg-Mitte statt. Die Woche des Gedenkens beginnt jährlich mit dem historischen Termin der Räumung des KZ Neuengamme und dem Gedenken an die Ermordung von 20 jüdischen Kindern und 28 KZ-Häftlingen am 20. April 1945 im Stadtteil Rothenburgsort.

Drei brennende Kerzen auf einer Straße in der Abenddämmerung 20. April - 8. Mai 2024 - Woche des Gedenkens Hamburg-Mitte.

Woche des Gedenkens Hamburg-Mitte

Ralf Neubauer, Bezirksamtsleiter Hamburg-Mitte: „Mit der Woche des Gedenkens halten wir auch in diesem Jahr wieder die Erinnerung an die Opfer des nationalsozialistischen Terrorregimes wach. Eine Erinnerung, die mit Blick auf die aktuellen gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen wohl leider so nötig ist wie nie. Mit über 70 Veranstaltungen ermöglicht das Programm der Initiative, sich mit Zeitzeugen auszutauschen und sich während Vorträgen und Rundgängen über die Schreckensherrschaft des Nationalsozialismus zu informieren. Die Woche des Gedenkens ist auch ein engagierter Appell, sich aktiv gegen Antisemitismus und jede weitere Form von Menschenfeindlichkeit und Diskriminierung in unserer Gesellschaft einzusetzen.“

Im Bezirksamt Hamburg-Mitte ist im Rahmen der Woche des Gedenkens die Ausstellung „Rechte Gewalt in Hamburg von 1945 bis heute“ zu Gast. Die Ausstellung der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen zeigt die Entwicklung rechter Gewalt in Hamburg über viele Jahrzehnte.

In der Zentralbibliothek erzählt die Ausstellung „Ach schau an, und wer küsst mir?“ in humorvollen Bildern von der Familie des jüdischen Mädchens Marion Baruch in Hamburg. Nur ihre Schwester Helga konnte nach Palästina flüchten und überlebte als einzige in der Familie die NS-Zeit.

Bei der zentralen Eröffnungsveranstaltung am 24. April 2024 um 19 Uhr vergibt die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte in Gedenken an Esther Bejarano zum dritten Mal den Preis „Verantwortung –  damals und heute", um herausragendes zivilgesellschaftliches Engagement im Sinne von Esther Bejarano sichtbar zu machen, zu ehren und zu fördern.

Am 3. Mai 2024, dem Jahrestag der Befreiung Hamburgs durch britische Truppen, wurde auch Esther Bejarano in Lübz befreit. Im Uebel&Gefährlich findet aus diesem Anlass ein „Abend für Esther Bejarano“ mit einem Konzert der Bejarano & Mircophone Mafia statt und einer Lesung des jungen Historikers Benet Lehmann, dessen neue Biografie über Esther Bejarano im Herbst erscheinen wird.

In den Stadtteilen haben sich Netzwerke zwischen Engagierten und Institutionen gebildet, wie zum Beispiel bei den Rundgängen in Kooperation mit Hamburg Wasser auf der Elbinsel Kaltehofe und in Rothenburgsort. Auch in Wilhelmsburg, Hamm, Billstedt, St. Pauli, der Neustadt oder der HafenCity werden Rundgänge angeboten.

Das umfangreiche Schulprogramm bietet jungen Menschen Begegnungen mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Gespräche zu Hamburger Familiengeschichten aus der NS-Zeit. Im Thalia Theater wird Ingo Zamperoni am 22. April 2024 ein Gespräch mit den Zeitzeuginnen Andra und Tatiana Bucci vor 750 Schülerinnen und Schülern moderieren. Neben Workshops zum Umgang mit Antisemitismus und digitalen Erinnerungsprojekten für Lehrkräfte wird auch ein Austausch für Schülerinnen und Schülern zum Nahostkonflikt angeboten.

Das komplette Programm finden Sie unter www.gedenken-hamburg-mitte.de.

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Pressestelle des Bezirksamtes Hamburg-Mitte

Elsa Scholz
Josefina Kordys

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