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Erster Meilenstein erreicht Sportanlage Legienstraße wird zum „Sportpark“

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Dort, wo sich Ende des letzten Jahres noch ein Tennenfeld befand, erstreckt sich nun ein nagelneuer Kunstrasenplatz. Das neue Spielfeld bildet den Auftakt zur Überplanung der Sportanlage Legienstraße zu einem „Sportpark“ mit Multifunktionsgebäude mit integrierten Umkleiden und einer Wegeverbindung durch die Horner Geest. Die Gesamtplanung ist Teil der Integrierten Stadtteilentwicklung in der Horner Geest.

Drei Personen stehen auf einem Sportplatz aus Kunstrasen und schauen in die Kamera Foto v.l.: Ralf Neubauer Bezirksamtsleiter Hamburg-Mitte, Hans Jürgen Kopka und Ahmet Sahin vom Verein HT 16

Sportanlage Legienstraße wird zum „Sportpark“

Nach dem Baubeginn im vergangenen Oktober hat das ehemalige Tennenfeld eine dringend benötigte Modernisierung erfahren und wurde in ein hochmodernes Kunststoffrasenspielfeld umgewandelt. Der Platz bietet dem Quartier und den dort trainierenden 13 Mannschaften sowie dem Betriebssportverband damit eine zeitgemäße und ganzjährig nutzbare Sportstätte. Der Kunstrasen wurde heute offiziell eröffnet und durch Bezirksamtsleiter Ralf Neubauer zur Nutzung an den ansässigen Verein HT 16 übergeben.

Bezirksamtsleiter Ralf Neubauer dazu: „Mit dem frisch fertiggestellten Kunstrasenplatz erhält die Sportanlage Legienstraße ein qualitativ hochwertiges und wettbewerbsgeeignetes Spielfeld. Doch das ist erst der Anfang! Wir läuten heute gleichzeitig die Entwicklung der Anlage zu einem „Sportpark“ ein. Dieser wird nicht nur Vereinsmitgliedern, sondern dem gesamten Stadtteil zugutekommen. Durch vielfältige Angebote in dem neu entstehenden Multifunktionsgebäude möchten wir einen Ort schaffen, der Sport, Kultur und Gemeinschaft verbindet.“

Anstelle der derzeitigen einzelnen Gebäude und Schuppen, die als Umkleideräume, Vereinsheim, Lager etc. dienen, sollen diese Nutzungen für den Vereinssport zukünftig zusammen mit Raumangeboten für vereinsungebundene Bewegungs- und Sportangebote unter einem Dach untergebracht werden. Die Planung startet noch in diesem Sommer mit dem Entwurf eines ersten Raumprogramms, orientiert an den Multifunktionsgebäuden in Öjendorf und Mümmelmannsberg des Modellvorhabens „Mitte machen“. Sobald ein interessierter Betreiber über eine öffentliche Interessensbekundung gefunden ist, soll die Planung gemeinsam weitergeführt werden.     

Die Gesamtkosten für die als Starterprojekt durchgeführte Modernisierung des Großspielfeldes belaufen sich auf rund 900.000 Euro.  Davon werden 400.000 Euro aus dem Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) und der Rest durch den Beirat Bezirklicher Sportstättenbau (der Hamburger Bezirke) bereitgestellt.

Die Modernisierung des Spielfeldes orientierte sich an den Belangen der Kreislaufwirtschaft. Sinnvoll wiederzuverwendende Bausubstanz wurde in die Modernisierung vor Ort mit einbezogen. Zudem wurden in der Planung Nachhaltigkeitsaspekte umfassend geprüft und somit beispielsweise eine rohrlose Drainagen zur Entwässerung und Entlastung öffentlicher Siele geschaffen.

Bezug zum Stadtraum Horner Geest

Die Sportanlage Legienstraße befindet sich im sogenannten Stadtraum Horner Geest. Wichtige Ziele in der Horner Geest sind neben Wohnungsbau die Verbesserung der Mobilität sowie auch der sozialen und der Sportinfrastruktur.  Ein „Grüner Loop“ soll zukünftig die Wohnquartiere verbinden. Er verläuft unter anderem über die Sportanlage Legienstraße und verbindet so das Schiffbeker Moor mit der Landschaftsachse Horner Geest in Richtung Horner Moor.

Das Bezirksamt Hamburg-Mitte sieht hier eine große Chance, die wichtigen Ziele Wohnungsbau, Freiraumplanung und Sportstättenentwicklung im Sinne der Active City über die integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) zusammenzuführen. An der Legienstraße wird somit auch der im Integrierten Entwicklungskonzept verankerte Wunsch einer Modernisierung der Sportanlage vom Bezirksamt Hamburg-Mitte schrittweise weiterentwickelt.

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Pressestelle des Bezirksamtes Hamburg-Mitte

Elsa Scholz
Josefina Kordys

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