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Mitte machen Kurzbeschreibungen der Einzelprojekte

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Kurzbeschreibungen der Einzelprojekte

Im Modellvorhaben Mitte machen wollen wir zwölf Bauprojekte umsetzen. Für alle Projekte hat uns der Bund im Laufe des Jahres 2022 die Zuwendungsbescheide erteilt, für alle Vorhaben konnten in diesem Jahr die Vorbereitungen und Planungen weitergehen – und das neue Kunstrasengroßspielfeld an der Sportanlage Snitgerreihe bereits wieder durch die Sportvereine und den Stadtteil genutzt werden.

Billstedt

Sportanlage Öjendorfer Weg

Mit dem Ausbau der Nutzungskapazitäten der Sportanlage soll auch dem geplanten Wohnungsbauvorhaben „Gartenstadt Öjendorf“ mit dem damit verbundenen Bevölkerungsanstieg Rechnung getragen und die Versorgung mit einer bedarfsgerechten Sportinfrastruktur verbessert werden. Das auf der Sportanlage vorhandene Sportfunktionsgebäude wird zeitgemäß saniert. Neben der Umwandlung des Naturrasengroßspielfeldes in einen Kunstrasenplatz sind im weiteren Projektverlauf der Neubau eines überdachten Kleinspielfeldes und verschiedene Nebenanlagen vorgesehen. Durch die umfassende Qualifizierung und Erweiterung der Sportanlage sollen sportliche und soziale Belange miteinander verknüpft werden und ein attraktiver Begegnungsort entstehen.

Ein wichtiger Baustein des Projekts ist der Bau eines Multifunktionsgebäude in dem soziale und Bewegungsangebote aus und für den Stadtteil unter einem Dach gebündelt werden. Für den Betrieb dieses Gebäudes hat sich der Verein SC Vorwärts/Wacker Anfang dieses Jahres erfolgreich in einem Interessenbekundungsverfahrens durchgesetzt.

Das Projekt wird in drei Bauabschnitten durchgeführt: Im ersten Bauabschnitt, der im November 2023 starten wird, wird vor allem der Naturrasenplatz in einen Kunstrasenplatz umgebaut. Der erste Spatenstich und somit der offizielle Baubeginn fand am 28.11.2023 statt. Weitere Informationen: zur Pressemitteilung

In den weiteren Bauabschnitten werden die weiteren Außenanlagen, also neues Kleinspielfeld und andere Bewegungsflächen, und schließlich auch das Sportfunktionsgebäude saniert und das Multifunktionsgebäude gebaut.

Sportanlage Kandinskyallee

Die Sportanlage Kandinskyallee soll modernisiert und ausgebaut werden. Durch die Qualifizierung von zwei Großspielfeldern und eine multifunktionelle Ausrichtung der Freiflächen insgesamt sollen die vorhandenen Sport- und Bewegungsflächen für Akteure, Institutionen, Vereine und Schulen im Sozialraum attraktiv gestaltet und so eine bedarfsgerechte Sportinfrastruktur langfristig gesichert werden. Weiterhin soll die Anlage um ein Multifunktionsgebäude ergänzt werden, in dem sportliche und soziale Angebote von verschiedenen Trägern eine Heimat finden.

Ein wichtiger Baustein des Projekts ist der Bau eines Multifunktionsgebäude vorgesehen, in dem soziale und Bewegungsangebote aus und für den Stadtteil unter einem Dach gebündelt werden sollen. Für den Betrieb dieses Gebäudes hat sich die Türkische Gemeinde Hamburg Anfang dieses Jahres erfolgreich in einem Interessenbekundungsverfahrens durchgesetzt. Die Planungen für die Sportanlage beginnen in 2024. setzen können.

Soziales Zentrum Sonnenland

Das „Sonnenland“ ist eine Großwohnsiedlung mit einer eigenen Identität. Es gibt eine junge Elternschaft mit einem hohen Anteil an Alleinerziehenden. Die vorhandenen Räumlichkeiten, in denen soziale Angebote stattfinden, sind nicht mehr zukunftsfähig.

Am Rande des Geländes der Grundschule Glinder Au soll ein neues und klimafreundliches Gebäude als zentrale Anlaufstelle und Begegnungsort entstehen, in dem unter einem Dach bedarfsgerecht soziale und kulturelle Angebote gebündelt werden. Das Gebäude soll Raum und Platz für vielfältige Beratungs-, Gruppen-, Kultur- und Freizeitangebote bieten und als generationsübergreifender Treffpunkt für alle Bewohnerinnen und Bewohner des Sonnenlandes dienen. Ein Teil der Räumlichkeiten soll multifunktional genutzt werden, um Synergieeffekte zu begünstigen. Die künftigen Kernnutzungen sind das Stadtteilprojekt Sonnenland e.V. sowie die Arbeiterwohlfahrt (AWO).

Zudem ist der Bau einer Kita an diesem Standort aus dem Programm „Kitas an Schulstandorten“ vorgesehen.

Die Entwurfsplanung soll durch eine Ausschreibung mit Ideenskizze vergeben werden, die die die bisherigen Überlegungen zu Raumbedarfen und Nutzungsideen der Akteure vor Ort berücksichtigt.

Um auch die Bewohnerinnen und Bewohner mitzunehmen, begleitet das Stadtteilprojekt Sonnenland e.V. das Projekt mit einem Change Management, in dessen Rahmen finden verschiedene Aktionen und Veranstaltungen statt. Beispielsweise gab Veranstaltung beim Hamburger Architektursommers. Näheres dazu findet sich unter den nachstehenden Links:
Dorfplatz Sonnenland im Mai - Hamburger Architektursommer
www.architektursommer.de/veranstaltungen/detail/dorfplatz-sonnenland-im-juli

Quartiers- und Vereinssportzentrum am Schöfferstieg

Das Vereinsgelände des TV Gut Heil Billstedt von 1898 e.V. soll zu einem ausgebauten Begegnungsort werden, in dem Räume und Flächen für vereinsgebundene und niedrigschwellige, vereinsungebundene soziale Angebote und Bewegungsangebote entstehen, die allen Menschen im Stadtteil auch ohne Vereinsmitgliedschaft offen stehen werden. Insbesondere sind Angebote für Kinder und Jugendliche vorgesehen.

Hierzu wird die jetzige Sporthalle saniert sowie und um einen Neubau erweitert. Darüber hinaus wird das vereinseigene Grundstück zum öffentlichen Spiel- und Bolzplatz Schöfferstieg geöffnet, um zu unterstreichen, dass dies ein Begegnungsort für das Quartier wird.

Der Verein hat einen Projektsteuerer eingesetzt, der den ehrenamtlichen Vorstand bei allen Vergaben und Aufträgen unterstützt. Weiterhin sind im Sommer dieses Jahres die Verträge mit dem Architekturbüro unterzeichnet worden.

Hamm

Haus der Jugend Hammer Park

Der Hammer Park ist eine denkmalgeschützte Parkanlage und der zentrale Naherholungs- und Freizeitort im Quartier. Durch die Innenentwicklung im Quartier und den Zuwachs der Bevölkerung nimmt der Druck auf die Parkanlage zu. Das Projekt soll dazu beitragen, eine Balance zwischen den Erholungs- und Freizeitbedarfen der Bevölkerung und den Belangen der Grünanlage herzustellen.

Mit dem Vorhaben entsteht ein Begegnungsort für die Bewohnerinnen und Bewohner des umliegenden Quartiers mit einer bedarfsgerechten Angebotsstruktur. Dafür wird die Bandbreite an Angeboten für die Nutzerinnen und Nutzer erweitert. Zusätzlich zur offenen Kinder- und Jugendarbeit soll das Haus zukünftig auch Angebote für junge Familien mit kleinen Kindern sowie für Seniorinnen und Senioren bereithalten. Die Angebote des Seniorentreffs werden in das Gebäude integriert. Vorgesehen ist ein zweigeschossiger Neubau mit rd. 1.000 BGF, der sich harmonisch in die Parkanlage einfügt und den aktuellen Anforderungen des Klimaschutzes und der Barrierefreiheit entspricht. Die Planung des Gebäudes wurde in diesem Jahr über eine Ausschreibung mit Ideenskizze vergeben.

Das Gebäude wird von großzügigen Außen- und Freizeitflächen für Bewegungsangebote umgeben sein, die multifunktional nutzbar sind. Die Belange der denkmalgeschützten Parkanlage werden durch Reduzierung der versiegelten Flächen, der Wiederherstellung einer historischen Wegeverbindung und der Konzentration der Freizeitangebote an einem Ort berücksichtigt. Mit der Planung des Freiraumes ist das Büro WES Landschaftsarchitektur beauftragt.

Die Zusammenfassung dieser Veranstaltung ist hier zu finden.

Quartierssportzentrum Am Aschberg

Im Zuge des Wohnungsbauvorhabens „Osterbrookhöfe“ im südlichen Hamm mit rd. 800 neuen Wohneinheiten, soll ein Begegnungsort für die Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers entstehen. Auf dem Gelände des ehemaligen Freibads Aschberg wird ein modernes Quartierssportzentrum mit einem vielseitigen Angebot für Sport und Bewegung entstehen. Das Gebäude soll ein ganzjährig nutzbaren Quartiersbad, aber auch Umkleiden, Duschen und Lagerräume für die benachbarten Sportplätze, eine Einfeldsporthalle, Räumlichkeiten für den Jugendtreff Hamm e.V., das Vereinsheim des SC Hamm 02, eine Gastronomie, eine Quartiersgarage sowie eine Kita beinhalten.  Für das Projekt hat bereits ein hochbauliches Workshopverfahren stattgefunden.

Der Siegerentwurf von Behnisch Architekten sieht ein einladendes und modernes zwei- bis dreigeschossiges Gebäude von 8.700qm BGF, davon rd. 5.900 qm Nutzfläche (NUF) sowie rd. 6.600 qm Außenflächen für das Quartiersbad (Wasserspielplatz und Liegewiese) vor.

Hammerbrook

Sport und Bewegungsraum im Park am Hochwasserbassin

Der Park am Hochwasserbassin erstreckt sich über eine Länge von einem Kilometer entlang des Hochwasserbassins vom Berliner Bogen am Anckelmannplatz bis zum alten Recyclinghof am Bullerdeich. Er ist ein Teilabschnitt des Alster-Bille-Elbe-Grünzugs. Mit dem Projekt soll entlang des Hochwasserbassins eine durchgehende grüne Wegeverbindung entstehen, die für Rad- und Fußverkehr sowie zur sportlichen Betätigung ausgerichtet ist. Auch sollen Zugänge zum Wasser geschaffen werden, die bisher kaum vorhanden sind. Der Park am Hochwasserbassin soll dadurch als Grünanlage sichtbarer werden und ein attraktiver Freizeit- und Erholungsort für die Menschen werden, die in Hammerbrook wohnen, arbeiten oder in der Freizeit engagiert sind. Um die Bedarfe der zahlreichen unterschiedlichen Akteure vor Ort zu berücksichtigen, wurde im Frühjahr 2022 ein umfangreiches Beteiligungsverfahren durchgeführt.  Anregungen aus diesem Beteiligungsverfahren sind die die Aufgabenstellung für den freiraumplanerisch-hochbaulichen Wettbewerbs eingeflossen, der der im Januar 2023 abgeschlossen wurde. Wettbewerbssieger ist das Landschaftsarchitekurbüro alelierle balto“.

Das Projekt war Teil des Programms am Tag der Städtebauförderung am 13. Mai.

Horn

Dock 41

Das bisherige Spielhaus Horner Rennbahn befindet sich auf dem Gelände der Horner Galopprennbahn und weist erheblichen Sanierungsbedarf auf. Durch das Vorhaben zur Entwicklung der Doppelrennbahn ist ein Verbleib am jetzigen Standort mittelfristig nicht möglich. Mit dem „Dock 41“ soll am Tribünenweg ein gut erreichbares, zukunftsfähiges Sport- und Quartierszentrum für Familien, Anwohner und Sporttreibende im Sozialraum Horn-West entstehen.

Das bisher im Spielhaus Horner Rennbahn umgesetzte Konzept der Kinder-, Jugend- und Familienarbeit soll im neuen Sport- und Quartierszentrum fortgesetzt werden. Darüber hinaus soll das Angebot in Kooperation mit Sportvereinen, der Bücherhalle Horn sowie der Grund- und Stadtteilschule Horn, weiterentwickelt und ausgebaut werden, um die soziale Infrastruktur den aktuellen und zukünftigen Bedarfen vor Ort entsprechend anzupassen und langfristig zu sichern. Die Räume sollen multifunktional genutzt werden, es wird also möglich sein, dass in den einzelnen Bereichen sowohl Sport und Bewegung stattfindet als auch Spiel- und Bildungsangebote entstehen. Zudem soll eine Dienstelle des Allgemeinen Sozialen Dienstes einziehen und somit zur Dezentralisierung der Beratungs- und Hilfsangebote im Bezirk Hamburg-Mitte beitragen.

Das Multifunktionsgebäude wird zweigeschossig errichtet und wird über eine BGF von etwa 1.500 m² verfügen.

Horner Aufschwung

Mit dem Projekt „Horner Aufschwung“ soll am Querkamp in unmittelbarer Nachbarschaft der Brüder-Grimm-Schule ein Zentrum für Soziales und Bewegung auf der Horner Geest entstehen. Die Projektidee ist aus dem Beteiligungsverfahren „Mitte machen Horn“ hervorgegangen. Durch das Neubauvorhaben werden vier soziale Einrichtungen, die sich baulich in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand befinden, aufgegeben und die jeweiligen Angebote an einem zentralen Standort gebündelt. Dadurch entsteht ein einladender zentraler Begegnungsort in einem neuen, nachhaltig gebauten Gebäude mit entsprechend gestalteten Außenflächen.

Das neue Zentrum trägt zur langfristigen Sicherung der sozialen Infrastruktur auf der Horner Geest bei. Die Angebotsstruktur wird durch die räumliche Nähe bedarfsgerecht optimiert. Drinnen und draußen werden verschiedene Angebote für Soziales und Freizeit sowie für Sport und Bewegung für Jugendliche, Kinder und Eltern zusammengeführt. Zwischen Schule und Bolzplatz werden Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie der Beratung und Schulung von Eltern gebündelt. Projektpartner sind die Elternschule Horner Geest, das Jugendzentrum Horner Geest, das Haus der Jugend Manshardtstraße und das Spielhaus Speckenreye in Kooperation mit der benachbarten Brüder-Grimm-Schule.

Im Jahre 2022 wurde ein hochbaulich-freiraumplanerischer Wettbewerb durchgeführt, um einen Entwurf zu enthalten, der den Nutzungsbedarfen entspricht und architektonische Maßstäbe im Hinblick auf Gestaltung und Materialität setzt, die den Förderkriterien des Modellvorhabens entsprechen. Nach dem Siegerentwurf von Gerber Architekten, der im Juli 2022 gekürt wurde, soll ein zweigeschossiges multifunktionales Gebäude mit rd. 1.800 BGF entstehen.

Sportanlage Snitgerreihe

Das Projekt umfasst sowohl die bezirkliche Sportstätte als auch den Schulhof der Stadtteilschule Horn. Insgesamt soll ein Schul-, Sport- und Bewegungscampus entstehen, der allen Anwohnerinnen und Anwohnern offensteht.

Ziel ist es, multifunktionale Flächen zu entwickeln, die dem Sozialraum und der Schule zu Gute kommen. Dafür wird die Sportfreianlage modernisiert und um ein neues Sportfunktionsgebäude, eine multifunktionale Bewegungsfläche und Bewegungsinseln auf dem Schulhof ergänzt.

Die auf dem Grundstück der Stadtteilschule Horn stehende bezirkliche Inklusionshalle wird durch eine barrierefreie Wegeverbindung mit dem Sportplatz verbunden. Durch Außensitzbereiche wird die Aufenthaltsqualität in der Pause für die Schülerinnen und Schüler, aber auch für Besucherinnen und Besucher bei (Sport-)Veranstaltungen gesteigert. Eine Calisthenics-Anlage sowie eine Boulderwand am Sportfunktionsgebäude komplettieren das Bewegungsangebot vor Ort. Weiterhin wird eine innovative örtliche Regenwasserversickerung unter der Sportanlage eingebaut.

Das für den Betrieb des Multifunktionsgebäudes durchgeführte Interessenbekundungsverfahren ist erfolglos geblieben, so dass das Gebäude nicht realisiert werden kann. Da es aber im Stadtteil einen Bedarf an Räumen für bspw. kulturelle Veranstaltungen gibt, wird alternativ durch eine überdachte Freilufthalle entstehen.

Der erste Spatenstich für den ersten Bauabschnitt, der offizielle Start des Projektes also, hat im September 2022 stattgefunden und war zugleich der erste Spatenstich im gesamten Modellvorhaben Mitte machen. Anfang Juli 2023 konnten das neue Großspielfeld und die Freianlagen an die Nutzer übergeben werden – damit ist das Projekt an der Snitgerreihe das deutschlandweit erste Projekt dieses Programms, welches in die reale Nutzung übergegangen ist. Die Pressemitteilung zur feierlichen Übergabe finden Sie hier. Das neue Sportfunktionsgebäude befindet sich im Rohbau und wird im Frühjahr 2024 fertiggestellt. Die Freilufthalle wird im zweiten Bauabschnitt realisiert.

Rothenburgsort

Wassersportzentrum Kaltehofe

Auf der Elbinsel Kaltehofe soll auf dem Vereinsgelände des Wassersportverein „Elbe“ e.V. ein modernes Wassersportzentrums entstehen. Neben dem Ausbau und einer zeitgemäßen Modernisierung der Bootshallen sind multifunktionale Räume für die Nutzung durch Stadtteilakteure vorgesehen. Der Verein wird mit verschiedenen Trägern, Vereinen und Institutionen vor Ort und in der näheren Umgebung zusammenarbeiten um niedrigschwellige wasseraffine und wassersportliche Angebote für den Stadtteil anzubieten. Die Gebäude des Wassersportzentrums werden barrierefrei, die Steganlagen barrierearm ausgebaut.

Für Planung und Projektsteuerung konnte, nach einer EU-weiten-Ausschreibung, ein Generalplaner beauftragt werden, so dass sich der Verein neben der Bauherrenaufgabe auch mit der Ansprache und Einbindung der zukünftigen Kooperationspartner befassen kann.

Stadtteilübergreifend

Innovative Herrichtung von Bolzplätzen

Bolzplätze sind Treffpunkte im Quartier.  Vor allem Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene nutzen sie in der Freizeit für Sport und Bewegung. Bolzplätze können jederzeit und unabhängig von der Mitgliedschaft in einem Verein genutzt werden. Einige sind allerdings in einem schlechten Zustand. Zwölf Bolzplätze im Modellgebiet sollen wieder zu attraktiven Freizeitorten werden. Kriterien für die Auswahl waren „Zustand des Platzes“, „Nutzungsintensität“ und „Bedarf im Sozialraum“.

Die Bolzplätze sollen innovativ und nachhaltige hergerichtet werden. Dabei kommen nachhaltige Baustoffe zum Einsatz die Plätze sollen für mehr als eine Sportart ausgerichtet werden (multifunktionale Nutzung) und - wenn vorhanden – die Nebenflächen mitberücksichtigt werden. Dort können beispielsweise Jugendbänke, Outdoor-Fitnessgeräte und Tischtennisplatten aufgestellt werden. Die Plätze werden nacheinander hergerichtet.

Für jeden Platz findet ein Beteiligungsverfahren statt, um die Anregungen der Nutzerinnen und Nutzer vor Ort zu erfahren und berücksichtigen zu können. Für die Plätze „Querkamp“ (Horn), Schiffbecker Moor (Billstedt), Harvighorster Redder (Billstedt) und Eitzensweg (Hamm) haben diese in 2021 stattgefunden, für die Plätze Schöfferstieg (Billstedt) Schleemer Weg, (Billstedt) Pröbenweg (Hamm) und Horner Moor (Horn) wurden die Beteiligungsveranstaltungen im September 2022 durchgeführt. Für die Bolzplätze des dritten Pakets, also Steinfeldstraße, Marckmannstraße, Spliedtring und Horner Park werden die Beteiligungsformate für November 2023 geplant.

Um die Baustellen so wirtschaftlich wie möglich einrichten und bedienen zu können, war eine Anpassung der einzelnen „Pakete“ erforderlich – und so ist Baubeginn für die Plätze Schleemer Weg, Schöfferstieg und Havighorster Redder als neues Paket 1 im nächsten Jahr.

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