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Radverkehr Ausbau der Veloroute 9

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Der Bezirk Hamburg-Mitte hat die Baumaßnahmen am Klosterwall/ Steintorwall (M14) im Frühjahr 2021 abgeschlossen und plant im Verlauf der Veloroute 9 Straßenbaumaßnahmen in insgesamt drei Straßenabschnitten. Seit Frühling 2021 ist bereits die Baumaßnahme für eine eigene und beleuchtete Radverkehrstrasse am Alexandra-Stieg in Umsetzung.

Vorhandener Radweg am Steintorwall Bestandssituation am Steintorwall.

Ausbau der Veloroute 9 | Bezirk Hamburg-Mitte

Die Veloroute 9 verläuft vom Rathausmarkt über den Oberhafenradweg durch Hammerbrook, Rothenburgsort (über den Elbpark Entenwerder), Moorfleet, Allermöhe bis nach Bergedorf. Die Strecke von der Innenstadt bis zum Zentrum Bergedorfs ist 19 Kilometer lang. Dort schließt die geplante Radschnellwegtrasse aus dem Netz der Metropolregion bis nach Geestacht an. Aus diesem Grund sollen so viele Abschnitte der Veloroute wie möglich frühzeitig im Radschnellwegstandard ausgebaut werden.

Im Rahmen des Bündnisses für den Radverkehr plant der Bezirk Hamburg-Mitte im Verlauf der Veloroute 9 Straßenbaumaßnahmen in den Bereichen

  • Alexandra-Stieg (Elbpark Entenwerder, M11.1a),
  • Ausschläger Elbdeich (M11.1b) und
  • Halskestraße (M11.3)

um ein sicheres, komfortables und zu jeder Jahreszeit zügig befahrbares Radverkehrsangebot für alle Bürgerinnen und Bürger zu schaffen.

Alexandra-Stieg (Elbpark Entenwerder, M11.1a) 

Im Verlauf der Veloroute 9 wird der Abschnitt am Alexandra-Stieg von der Billhorner Brückenstraße bis zum Ausschläger Elbdeich ertüchtigt. Im Rahmen der Baumaßnahme wird auf zirka 1,2 Kilometer Länge die Radverkehrsführung verbessert.

Bisher kommt es zwischen dem Rad- und Fußverkehr – insbesondere innerhalb des Elbpark Entenwerder – zu häufigen Konflikten, die ein zügiges Befahren dieses Veloroutenabschnittes verhindern. Daher wird für den Radverkehr künftig eine eigene, beleuchtete Trasse abseits der Fußverkehrsströme und des Kfz-Verkehrs im Radschnellwegstandard hergestellt. Im Wesentlichen sind folgende Maßnahmen vorgesehen:

  • Verbesserung der Umfahrung im Alexandra-Stieg in Höhe der Treppenanlage zur Fußgängerbrücke Entenwerder
  • Beleuchtung des 5,50 Meter breiten gemeinsamen Fuß- und Radweges auf dem Alexandra-Stieg
  • Bau und Beleuchtung einer gesonderten 4,00 Meter breiten Radwegetrasse in rotem Betonpflaster abseits der vorhandenen Fußwege als Zweirichtungsradweg (Radschnellwegstandard), zwischen dem Alexandra-Stieg und dem Entenwerder Stieg
  • die Straßenverkehrsflächen im Bereich Entenwerder Stieg / Entenwerder Straße und Entenwerder werden neu sortiert. Die bestehenden Kfz-Parkstände im nördlichen Bereich entfallen. Somit steht der nördliche Bereich zukünftig ausschließlich dem Radverkehr zur Verfügung (ausgenommen die private Zufahrt zum Entenwerder Fährhaus). Zusätzlich werden dort auch Fahrradabstellanlagen geschaffen
  • der Kfz-Verkehr wird ausschließlich im südlichen Bereich fahren – konfliktfrei vom Radverkehr. Dort werden auch die Stellplätze umsortiert und zum Teil behindertengerecht ausgebaut.
  • die Grünflächen des östlichen Teils des Elbparks Entenwerder werden über einen teilweisen Rückbau der Straßenfläche verlängert und erhalten eigene Gehweganbindungen, sodass sich der Park bis an das Entenwerder Fährhaus heran vergrößert.

Die Planung wurde am 29. Mai 2020 schlussverschickt. Die Arbeiten werden voraussichtlich im Herbst 2021 abgeschlossen.

Ausschläger Elbdeich (M11.1b)

Bisher sind hier keine oder ungenügende Radverkehrsanlagen vorhanden. Die Planungen wurden aufgenommen, um einen veloroutengerechten Umbau zu erreichen.

Halskestraße (M11.3)

Bisher sind hier ungenügende Radverkehrsanlagen vorhanden. Die Planung wurde am 31. März 2021 erstmalig verschickt.

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