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Radverkehr Ausbau der Veloroute 9

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Der Bezirk Hamburg-Mitte plant im Verlauf der Veloroute 9 Straßenbaumaßnahmen in insgesamt vier Straßenabschnitten. Im Juni 2020 starteten bereits die Baumaßnahmen für eine bestandsnahe Verbesserung der Situation auf der Ostseite des Kloster- und Steintorwalls durch Neubau einer Mittelinsel, Verbreiterung des Radweges und Anlage eines Radfahrstreifens im Norden.

Vorhandener Radweg am Steintorwall Bestandssituation am Steintorwall.

Ausbau der Veloroute 9

Die Veloroute 9 verläuft vom Rathausmarkt über den Oberhafenradweg durch Hammerbrook, Rothenburgsort (über den Elbpark Entenwerder), Moorfleet, Allermöhe bis nach Bergedorf. Die Strecke von der Innenstadt bis zum Zentrum Bergedorfs ist 19 Kilometer lang. Dort schließt die geplante Radschnellwegtrasse aus dem Netz der Metropolregion bis nach Geestacht an. Aus diesem Grund sollen so viele Abschnitte der Veloroute wie möglich frühzeitig im Radschnellwegstandard ausgebaut werden.

Im Rahmen des Bündnisses für den Radverkehr plant der Bezirk Hamburg-Mitte im Verlauf der Veloroute 9 Straßenbaumaßnahmen in den Bereichen

  • Klosterwall/ Steintorwall (M14),
  • Alexandra-Stieg (Elbpark Entenwerder, M11.1a),
  • Ausschläger Elbdeich (M11.1b) und
  • Halskestraße (M11.3)

um ein sicheres, komfortables und zu jeder Jahreszeit zügig befahrbares Radverkehrsangebot für alle Bürgerinnen und Bürger zu schaffen.

Steintorwall / Klosterwall / Deichtorplatz / Oberbaumbrücke (M14)

Die Planungen betreffen den knapp 800 Meter langen Abschnitt vom Steintorwall  bis zur Oberbaumbrücke. Dieser innerstädtische, mehrspurige Straßenabschnitt soll in den nächsten Jahren aufgrund mehrerer großer Planungsvorhaben innerhalb des Straßenraumes und im Umfeld überplant werden (Hauptbahnhoferweiterung, Deichtorplatz und so weiter). Wann die konkreten Planungen beziehungsweise Umsetzung des Endzustandes zu erwarten sind, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht absehbar.

Um bereits kurzfristig Verbesserungen für den Radverkehr auf der Ostseite dieser verkehrsreichen Strecke bei einem gleichzeitig hohen Fußverkehrsaufkommen zu erreichen, hat der Bezirk Hamburg-Mitte die Planung einer bestandsnahen Sofortmaßnahme vorgezogen.

Neben der Verbesserung des Radwegbelags sind im Wesentlichen folgende Baumaßnahmen vorgesehen:

  • Einrichtung einer Mittelinsel als Querungshilfe für den Fuß- und Radverkehr nördlich der Oberbaumbrücke (zunächst als Verkehrsversuch),
  • Anlage bzw. Verbreiterung des vorhandenen Radweges zu einem Zweirichtungsradweg in einer Breite von 2,50 Meter von nördlich Oberbaumbrücke bis einschließlich der Furt über die Amsinckstraße,
  • Ausbau des Einrichtungsradweges von der Amsinckstraße bis zur Altmannbrücke in rotem Pflaster auf eine Breite von 1,50 Meter (eine größere Breite würde zu Lasten der bereits gleichzeitig zu schmalen Gehwege gehen und wurde daher für diese Maßnahme verworfen),
  • Entfall der 14 bewirtschafteten Parkstände Im Abschnitt Altmannbrücke bis Steintordamm für die Schaffung eines 2,20 Meter breiten Radfahrstreifens.
  • Ausbau der verbleibenden Nebenfläche in voller Breite von zirka 4,20 bis 5,20 Meter für den Fußverkehr (derzeit steht nur eine Breite von 1,80 Meter zur Verfügung).

Die Kenntnisnahmeverschickung zu dieser Planung erfolgte am 22. Juli 2019. Die Lagepläne dazu finden Sie als Download weiter unten.

Die Baumaßnahmen werden im Juni 2020 beginnen und sollen noch im gleichen Jahr abgeschlossen werden.

Alexandra-Stieg (Elbpark Entenwerder, M11.1a) 

Im Verlauf der Veloroute 9 wird der Abschnitt am Alexandra-Stieg von der Billhorner Brückenstraße bis zum Ausschläger Elbdeich ertüchtigt. Im Rahmen der Baumaßnahme wird auf zirka 1,2 Kilometer Länge die Radverkehrsführung verbessert. Die Arbeiten dauern von November 2020 bis Juni 2021.

Bisher kommt es zwischen dem Rad- und Fußverkehr – insbesondere innerhalb des Elbpark Entenwerder – zu häufigen Konflikten, die ein zügiges Befahren dieses Veloroutenabschnittes verhindern. Daher wird für den Radverkehr künftig eine eigene, beleuchtete Trasse abseits der Fußverkehrsströme und des Kfz-Verkehrs im Radschnellwegstandard hergestellt. Im Wesentlichen sind folgende Maßnahmen vorgesehen:

  • Verbesserung der Umfahrung im Alexandra-Stieg in Höhe der Treppenanlage zur Fußgängerbrücke Entenwerder
  • Beleuchtung des 5,50 Meter breiten gemeinsamen Fuß- und Radweges auf dem Alexandra-Stieg
  • Bau und Beleuchtung einer gesonderten 4,00 Meter breiten Radwegetrasse in rotem Betonpflaster abseits der vorhandenen Fußwege als Zweirichtungsradweg (Radschnellwegstandard), zwischen dem Alexandra-Stieg und dem Entenwerder Stieg
  • die Straßenverkehrsflächen im Bereich Entenwerder Stieg / Entenwerder Straße und Entenwerder werden neu sortiert. Die bestehenden Kfz-Parkstände im nördlichen Bereich entfallen. Somit steht der nördliche Bereich zukünftig ausschließlich dem Radverkehr zur Verfügung (ausgenommen die private Zufahrt zum Entenwerder Fährhaus). Zusätzlich werden dort auch Fahrradabstellanlagen geschaffen
  • der Kfz-Verkehr wird ausschließlich im südlichen Bereich fahren – konfliktfrei vom Radverkehr. Dort werden auch die Stellplätze umsortiert und zum Teil behindertengerecht ausgebaut.
  • die Grünflächen des östlichen Teils des Elbparks Entenwerder werden über einen teilweisen Rückbau der Straßenfläche verlängert und erhalten eigene Gehweganbindungen, sodass sich der Park bis an das Entenwerder Fährhaus heran vergrößert.

Die Planung wurde am 29. Mai 2020 schlussverschickt.

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