Mobbingintervention Interventionsmöglichkeiten

Wenn der Verdacht auf Mobbing besteht, bieten sich  der Schule unterschiedliche Möglichkeiten der Intervention an. Im Vordergrund steht immer der Opferschutz und das Ziel das Mobbing zu beenden.

Interventionsmöglichkeiten

Mobbingprävention Mobbing ist ein Gruppenproblem, bei dem sich das Normgefüge einer Klasse über längere Zeit verschoben hat. Dies erfordert ein besonderes und koordiniertes Vorgehen bei der Intervention. Zwischen Klassenleitung, Schulleitung und Beratungsdienst sollten Absprachen getroffen werden, wer welche Aufgaben übernimmt.

Geklärt werden sollten Zuständigkeiten zu folgenden Aspekten:

  • Fallmanagement
  • Opferschutz: Begleitung, Einbeziehung des Opfers in die nächsten Handlungsschritte
  • Täterarbeit, Intervention: Konfrontativ oder Durchführung des „No Blame Approach“
  • Nachsorge auf Klassenebene

Die einzuleitenden Interventionsschritte sind sehr von den Bedürfnissen des Betroffenen, der Klassensituation und dem Schweregrad abhängig. Weitergehende Beratung zu diesen Aspekten bekommen Sie bei der Beratungsstelle Gewaltprävention.

Einen Überblick über erste Handlungsschritte bietet der Handlungsleitfaden aus der Broschüre „Mobbing-Cybermobbing“ (S.41).

Auch in der „Mobbing Broschüre des LI“ finden Sie Hinweise zu Interventionsschritten.

Überblick: Angebote zum Thema Intervention bei Mobbing

  • Einzelfallberatung: Einschätzung der Situation bei Verdacht auf Mobbing / Cybermobbing
  • Fortbildung zum „No Blame Approach“
  • Fortbildung „Mobbing im Kontext Schule - Präventions- und Interventionsmöglichkeiten“​
  • Abrufangebot: "Mobbingintervention an Ihrem Standort" (siehe Dokument)

Weitere Informationen zu »Mobbingpräventionsangeboten 

Weitere Informationen bei:
Kaj Buchhofer
Beratungsstelle Gewaltprävention
Hamburger Straße 129
20083 Hamburg
Tel: (040) 428 63 - 7005
kaj.buchhofer@bsb.hamburg.de

Über die folgenden Links können Sie die erschienenen Broschüren zum Thema Mobbing herunterladen:

Weitere Beratungsangebote