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Beschreibung der Moorböden Moore in Hamburg

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Moore sind von Wasser geprägte Naturräume, die durch einen lang andauernden Wasserüberschuss in der Landschaft entstehen. Im Landschaftsgefüge erfüllen Moore viele wichtige Funktionen.

Moore in Hamburg

Sie dienen als Lebensraum für hochgradig gefährdete Tier- und Pflanzenarten sowie Bodenorganismen. Sie sind wichtige Regulatoren des Wasser- und Stoffhaushaltes und Speicher für Kohlenstoff, Phosphor und Stickstoff. Zudem sind Moore als Archiv der Natur- und Kulturgeschichte von hohem dokumentarischen Wert für die Rekonstruktion von naturgeschichtlichen Ereignissen und vorindustriellen Kultureinwirkungen, da sie Pollen, Pflanzen und Tiere sowie Siedlungsspuren und Kulturrelikte in ihrem sauerstoffarmen Milieu gut konservieren können.

Moore sind von großer Bedeutung für das Makro- und Mikroklima. Obwohl sie weltweit nur drei Prozent der Landfläche bedecken, ist in den Moorböden etwa ein Drittel des gesamten organischen Bodenkohlenstoffs gespeichert. Diese Ökosysteme speichern circa doppelt so viel Kohlenstoff wie alle Wälder der Erde zusammen. Moore sind aber auch eine der wichtigsten natürlichen Quellen für Kohlendioxid. Sie haben großen Einfluss auf den Umschlag von Treibhausgasen und spielen mit ihrer zentralen Bedeutung für den globalen Kohlenstoff-Kreislauf eine wichtige Rolle im Klimawandel.

Das Gutachten „Moore in Hamburg“ beschreibt die Moorböden in Hamburg. Anhand der ermittelten Daten wurden die in den Mooren gespeicherten Kohlenstoffvorräte berechnet. Die ursprüngliche Verbreitung und historische Entwicklung der Moore in Hamburg wird aufgezeigt.

Die Verbreitung und Mächtigkeit der Moorböden in Hamburg wurde erfasst und steht online als Karte zur Verfügung.

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