Behörde für Umwelt und Energie

Mit gutem Beispiel voran Bezirksamt Hamburg Mitte

Auf dem spannenden Weg zu einem Mobilitätskonzept

Bezirksamt Hamburg Mitte

Das Bezirksamt Hamburg Mitte ist regelmäßiger Teilnehmer an Veranstaltungen der MOVE-Initiative.

Das hat uns neugierig gemacht. Uns so wollten wir von dem stellvertretenden Bezirksamtsleiter Sven-Olaf Schöpper wissen, ob da vielleicht mehr als Neugierde auf das spannende Thema im Spiel ist:

„Wir sind inzwischen tatsächlich auf dem Weg, ein Mobilitätskonzept für das Bezirksamt Hamburg-Mitte zu entwickeln. ‚Inzwischen‘ sage ich deshalb, weil die Beschäftigung mit dem Thema Mobilität in unserem Haus mit einer relativ einfachen Frage angefangen hat“, sagt Schöpper.

„Wieviel kostet uns unsere dienstliche Mobilität“, wollte das Bezirksamt eigentlich wissen und stellte fest, dass eine Antwort darauf schwer zu finden war. So werden beispielsweise die Aufwandsentschädigungen für dienstliche Fahrten der Beschäftigten mit dem Privat-PKW an verschiedenen Stellen innerhalb des Hauses abgerechnet.

Als nächstes nahm man die Dienstfahrzeuge in den Blick: Zu der Frage, ob allein eine Ausweitung und eine Elektrifizierung der Flotte Sinn macht, gesellte sich gleich die nächste dazu: Muss es eigentlich immer das Auto sein? Und: Welche anderen Verkehrsmittel sind vielleicht in dem einen oder anderen Fall besser geeignet, um die Dienstgeschäfte wahrnehmen zu können. Schließlich liegt das Dienstgebäude mitten in der Stadt und hat alle derzeit verfügbaren Mobilitätsangebote in Reichweite.

„Als wir feststellten, dass auch ein richtiges Management für Dienstreisen sinnvoll wäre, entschieden wir uns, die Frage zu stellen, die idealerweise am Beginn eines Prozesses hin zu einem integrierten Mobilitätskonzept steht: Was brauchen wir eigentlich?“.

Den ersten Schritt in Richtung auf eine Antwort hat das Bezirksamt vor kurzem getan, indem es seine Beschäftigten nicht nur zu Ihren dienstlichen Wegen sondern auch zu Wünschen der Beschäftigten für ihre dienstliche Mobilität befragt hat. Dass viele sich mehr Fahrrad- und ÖPNV-Förderung wünschen, hat dabei positiv überrascht.

„Wir möchten in einen Prozess einsteigen, an dessen Ende wir eine App haben, die jedem und jeder Beschäftigten sagt, welche Verkehrsmittel für den jeweiligen Fahrtzweck zur Verfügung stehen und welches davon das Geeignetste ist,“ sagt Sven-Olaf Schöpper. „Das wird ein längerer Prozess werden, den langen Atem dazu haben wir.“

MOVE-Hamburg wünscht für dieses ambitionierte Projekt viel Erfolg!