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Schallplatten in Hamburg Ein Eckiges über das Runde

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Dass die Schallplatte lebt, hat mittlerweile wohl jeder mitbekommen. Doch wie war es, als Jugendliche noch kein Spotify hatten und ihre Songs vom kargen Taschengeld bezahlt mit dem Klapprad nach Hause fahren mussten? Das Buch "Recorded" zeigt legendäre Schallplattenläden Hamburgs und kleine Geschichten und Legenden drum herum.

Recorded

Ob Star Club, Lindenberg, das Krawall 2000, das Reeperbahn-Festival oder der Mojo-Club - Hamburg war schon immer eine Musikstadt. Dazu gehörten früher wie selbstverständlich auch die Schallplattenläden in denen man fachsimpelte und sein Taschengeld zurück ließ.

"Wohlriechend und anstrengend"

Doch diese Läden waren - und sind - nicht gewöhnlich: "Der Plattenladen ist wie eine Persönlichkeit, er verfolgt ein Konzept, ist Futterstelle und Badeplatz für Soundtierchen, risikobehaftet, existenzbedrohend und - erhaltend. Keine Tchibo-Maxipackung, sondern Bohnensackhandel mit würzigem Inhalt aus dem äthiopischen Hochland oder dem Darm einer indonesischen Baumkatze. Wohlriechend und anstrengend!" schreibt Musiker Viktor Marek im Vorwort.

Fotografin Katrin Vierkant und Journalist Nicolas Christitch haben jetzt 41 der "Schallplattenfachverkäufer" hinterm Tresen in ihrem Buch "Recorded" (Junius Verlag) porträtiert. Dabei gibt es viele Unterschiede in musikalischen Schwerpunkten, eigener Geschichte und dem Alter. Gemeinsam ist ihnen allen die Begeisterung für Musik und den (zumeist) schwarzen Scheiben auf der sich die Welt dreht. 

Wie Paul Löffler John Lennon traf

Besonders spannend sind dabei die Geschichten: so wie Plattenrillen-Macher Paul Löffler sich in den 60ern als Schüler bis zu John Lennon durchschummelte oder welche bekannten Künstler selbst mit vollen Taschen aus eben diesen Spezialläden nach draußen gingen.

Am Ende stellen die Läden und ihre Macher auch jeweils 25 Lieblingsschallplatten vor. Für Plattensammler und solche, die es werden wollen ist das eine sehr exquisite Empfehlung für den Anfang.

Recorded - Live in Hamburgs Plattenläden

von Nicolas Christitch und Katrin Vierkant
Gebundene Ausgabe: 240 Seiten, Junius Verlag Hamburg;

Größe: 25,6 x 2,7 x 25,8 cm

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