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Hamburg trauert um Uwe Seeler "Uns Uwe" ist tot

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Er war der erste Torschützenkönig der Bundesliga, nahm viermal an einer Fußball-Weltmeisterschaft teil und ist Ehrenbürger der Stadt Hamburg. Nun ging er zum letzten Mal vom Platz: Wir trauern um Uwe Seeler.

Ehrenspielführer der Nationalmannschaft Uwe Seeler mit 85 Jahren gestorben

Kondolenzbild Uwe Seeler

Fußballwunder Uwe Seeler

Uwe Seeler ist im Alter von 85 Jahren im Kreise seiner Familie gestorben. Er wurde am 5. November 1936 in Hamburg geboren als Sohn von Erwin Seeler, der in den 1920er bis 1940er Jahre zu den beliebtesten Spielern der Hansestadt gehörte. Uwe Seeler stieg in der Fußstapfen seines Vaters und spielte bereits mit 17 Jahren in der Deutschen Nationalmannschaft. In seinen insgesamt 476 Spielen in der Bundesliga und der vorhergehenden Oberliga erzielte er beeindruckende 506 Tore. Er war Deutscher Meister und Pokalsieger, dreimal Fußballer des Jahres, Ehrenspielführer der Nationalmannschaft, Träger des Bundesverdienstkreuzes und HSV-Präsident. 


Dabei lief nicht immer alles so glatt. Als ihm im Februar 1965 bei einem Spiel in Frankfurt die Achillessehne riss, schien die Karriere beendet. Doch er kämpfte sich zurück und schoss die Deutsche Mannschaft nur ein halbes Jahr später zur WM-Endrunde nach England.

Danke, Uwe

Der gelernte Speditionskaufmann stellte sich stets in den Dienst "seines" HSV und war als aufrichtiger, bodenständiger und unkomplizierter Mensch bekannt - "Uns Uwe" (plattdeutsch für "unser Uwe") eben. So lehnte er 1961 ein lukratives Angebot von Inter Mailand ab und blieb in Hamburg. Ein weiterer Beweis ist, dass er in seiner gesamten Laufbahn nur einen einzigen Feldverweis erhielt. Auch nach Ende seiner aktiven Laufbahn im Jahr 1972 engagierte sich der Ehrenbürger für Sport und Gesellschaft. So steht sein Name für einen Preis, der Jugendabteilungen von Fußballvereinen auszeichnet und er unterstützte die Tom-Wahlig-Stiftung für die Erforschung und Heilung eine spastischen Erkrankung.

Mit Uwe Seeler Ehrenbürger seit 2003, verliert die Hansestadt Hamburg einen Ausnahme-Fußballer und besonderen Menschen. Tschüs, Uwe!

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