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60. Jahrestag Videobotschaft von Bürgermeister Peter Tschentscher zum Jahrestag der Hamburger Sturmflut 1962

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Bürgermeister Tschentscher: "Die Sturmflut hat großes Leid über unsere Stadt gebracht. Sie hat aber auch gezeigt, dass die Hamburgerinnen und Hamburger in der Not zusammenstehen.“

Videobotschaft von Bürgermeister Peter Tschentscher zum Jahrestag der Hamburger Sturmflut 1962


Die Sturmflut im Februar 1962 hat sich tief in das Gedächtnis unserer Stadt eingeprägt. 

Die Bewohnerinnen und Bewohner der betroffenen Stadtteile haben dramatische Stunden und Tage erlebt. Viele Menschen verloren ihr Leben. 

Die Bilder dieser Ereignisse bewegen uns bis heute. 

Die Sturmflut traf die Hamburgerinnen und Hamburger ohne Vorwarnung mitten in der Nacht. 

Die ersten Deiche brachen um 1:15 Uhr in Neuenfelde. 60 weitere Deichbrüche folgten noch in der derselben Nacht. 

Am nächsten Morgen war Hamburg in weiten Teilen nicht wiederzuerkennen. 

Fast 120.000 Menschen wohnten in den betroffenen Gebieten. 

Tausende mussten evakuiert werden. Viele warteten auf Dächern und Bäumen auf Rettung.  

Liebe Hamburgerinnen und Hamburger, 

die Sturmflut von 1962 hat großes Leid über unsere Stadt gebracht. 

Sie hat aber auch gezeigt, dass die Hamburgerinnen und Hamburger in der Not zusammenstehen. 

Der damalige Polizeisenator und spätere Bundeskanzler Helmut Schmidt veranlasste eine beispiellose Rettungsaktion. 

  • Soldaten, Feuerwehrleute und Polizisten,
  • Kräfte des Technischen Hilfswerks, der DLRG und anderer Hilfsorganisationen,
  • Ehrenamtliche und Freiwillige:
  • über 25.000 Personen waren damals im Einsatz.

In Folge dieser Ereignisse hat der Senat den Katastrophenschutz neu organisiert und den Hochwasserschutz verbessert.  

Die Katastrophenschutzbehörden und Hilfsorganisationen üben regelmäßig den Ernstfall. 

Wenn er eintritt – wie es zwischen Herbst und Frühjahr bei Sturmfluten regelmäßig der Fall ist – werden die notwendigen Maßnahmen schnell und zuverlässig ergriffen. 

Die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte ist hervorragend. 

Darauf können sich die Menschen in Hamburg verlassen und dafür danke ich allen Beteiligten im Namen des Senats sehr herzlich. 

Liebe Hamburgerinnen und Hamburger, 

die schlimme Flut im Ahrtal im vergangenen Sommer hat auch die Erinnerung an die Hamburger Sturmflut von 1962 wachgerufen. 

Damals wie heute ist es wichtig, dass Bürgerinnen und Bürger zusammenstehen, wenn es darauf ankommt. 

Solidarität und Hilfsbereitschaft haben in Hamburg eine lange Tradition, auf die wir stolz sein können, und die uns die Gewissheit geben, dass wir für die Zukunft gut gewappnet sind.

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