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Die Top 10 Clubs in Hamburg Tipps für Nachtschwärmer

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Zu Wasser, in einem ehemaligen Bunker oder mitten auf der sündigen Meile: Die Hamburger Club-Szene hat für jeden Geschmack etwas zu bieten. Zehn Clubs sind besonders empfehlenswert, um durch das Hamburger Nachtleben zu ziehen. Während der Corona-Krise entwickeln sie nun auch virtuelle Angebote und Merchandise. 

Clubs in Hamburg während Corona

Hinweis: Diskotheken und Musikclubs sind aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Krise geschlossen. Weitere Informationen unter: Corona in Hamburg und Allgemeinverfügungen und Verordnungen in Hamburg

Die Clubszene Hamburgs

Das Nachtleben in Hamburg ist vielfältig und natürlich wegen der sündigsten Meile der Stadt – der Reeperbahn und ihren vielen kultigen Musikclubs – auch weltweit bekannt. Dort und in vielen anderen Ecken lauscht man Live-Bands verschiedener Genres, tanzt zur Turntable-Kunst der DJ's und kann hervorragend von Club zu Club ziehen. Grund genug, die zehn beliebtesten, ungewöhnlichsten oder bekanntesten Clubs der Partymetropole einmal vorzustellen – plus ein paar Zusatztipps, weil es einfach so viel zu entdecken gibt. 

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So können Sie die Clubs in Hamburg unterstützen

Wenn Sie die Hamburger Club- und Kulturlandschaft unterstützen möchten, können Sie das über das Clubkombinat Hamburg und die Aktion Save Our Sounds tun. In einem dazugehörigen Webshop finden Sie T-Shirt, Pullis & Co. zur Unterstützung der Hamburger Musikclubs. Informationen zur Unterstützung für Musikschaffende finden Sie unter: Clubkombinat Hamburg
Soli-Webshop Clubkombinat: Save Our Sounds Soli-Shop

Rockcity Hamburg e.V.
Die Rockcity Hamburg e.V. ist ein gemeinnütziger Verein für Musikschaffende. Wegen der Corona-Krise hat der Verein die Spendenaktion #musicsupporthh ins Leben gerufen. Über den Verein kann man so Musikschaffende unterstützen.
Hier gehts zu: Rockcity Hamburg e.V. Corona-Spenden

Die Hamburger Kulturszene zeigt derzeit auch viele Angebote digital. Ausstellungen, Theater- oder Tanzinszenierungen finden Sie hier unter Kultur digital in Hamburg.

Diese Clubs in Hamburg bieten für jeden etwas

Uebel und Gefährlich

Digitales Angebot: Das Uebel und Gefährlich hat "sic]nal", eine Radio- und Mixserie, ins Leben gerufen. Empfangen kann man das Programm live ab Anfang/Mitte November in Bild und Ton. Weitere Infos: Facebook-Seite sicnal
Am Uebel & Gefährlich kommt man in der Hamburger Club-Landschaft nicht vorbei - und das nicht nur, weil sich der Club in einem riesigen Flakbunker befindet. Von 20er-Jahre-Musik über Singer-Songwriter bis Technobeats ist für jeden Geschmack etwas dabei und auch Lesungen oder Poetry Slams werden dort veranstaltet. Insgesamt gibt es drei Locations innerhalb des Bunkers: den Ballsaal, das Turmzimmer und die Dachterrasse Terrace Hill.  Die oberen Stockwerke des Uebel & Gefährlichs, das seit 2006 eine feste Größe in der Hamburger Clubszene ist, erreicht man mit dem Fahrstuhl, der sogar von einem Liftboy bedient wird. Das Publikum ist eher jung, ansonsten aber bunt gemischt.
Wo: Feldstraße 66, St. Pauli
Was: Live-Konzerte, Techno, House, Indi, Hip-Hop
Publikum: so vielfältig wie das Programm
Preise: zwischen 5 und 30 Euro

Frau Hedis Tanzkaffee
Was wäre Hamburg ohne die Elbe und den Hafen - natürlich darf da auch ein Club auf dem Wasser nicht fehlen. Auf der Barkasse MS Hedi und ihren Schwesternschiffen kann man daher zu Pop, Funk, Balkan-Beats oder Elektroswing tanzend übers Wasser schippern. Regelmäßig legt Frau Hedis Tanzkaffee von den Landungsbrücken auf St. Pauli ab und präsentiert ein buntes Programm aus Konzerten, Lesungen und Partys auf dem Wasser. Der Ein- und Ausstieg ist in der Regel stündlich möglich. Von Ende Dezember bis März gehen die Barkassen in die Winterpause. 
Wo: Bei den Landungsbrücken 10, St. Pauli
Was: Balkan-Beats, Pop, House und vieles mehr
Publikum: Hauptsache seetauglich!
Preise: 8 bis 10 Euro (19 bis 0 Uhr)

Südpol
Der Südpol war am 6. Mai Teil von United We Stream. Zum Stream geht es hier: United We Stream aus dem Südpol
Der Club, der Nachtschwärmer auch auf Expedition in den Hamburger Süden lockt: Zwischen Autowerkstätten, Kanälen und der Stadtreinigung befindet sich dieser Tempel für elektronische Musik in einem alten Hochwasserbassin. Das Gelände ist wunderbar geschmückt, innen legen DJ's auf, aber auch Filme und eine Open Stage gibt es manchmal dort zu sehen. 
Wo: Süderstraße 112, Hammerbrook
Was: Elektro, Techno
Publikum: entspannt und auf der Suche nach einem Club, in dem die Zeit nur so verfliegt
Preise: 10 bis 15 Euro

Golden Pudel Club
Bestellen kann man aktuell T-Shirts oder Pullover sowie Schallplatten passend zum Golden Pudel Club. Weitere Infos: Online-Shop des Golden Pudel 
Den Livestream von United We Stream vom 20. April finden Sie hier: Golden Pudel Club / United We Stream 
Ein Abend im Goldenen Pudel ist alles andere als gewöhnlich, und das beginnt schon mit der Location: Der Club der Gegenkultur befindet sich seit den 1990er Jahren in der Nähe des Fischmarkts in einem ehemaligen Schmugglergefängnis. Frei nach dem Motto "Die Welt ist ein Pudel" ist der Club bis heute ein bekannter Treffpunkt für Künstler aus aller Welt und Hamburger Bands wie Tomte oder Kettcar. Anfang 2016 hatte es sich jedoch erst einmal ausgebellt - ein Feuer zerstörte große Teile des Szeneclubs. Im Sommer 2017 gab es dann ein großes Comeback und seitdem werden wieder Konzerte und Partys im Pudel veranstaltet.
Wo: St. Pauli Fischmarkt 27, Altona
Was: Elektronische Musik, Alternative
Publikum: Szene-Publikum, mal hipp, mal alternativ
Preise: häufig nach eigenem Ermessen

Gruenspan
Kultiger Kiez-Club auf der Großen Freiheit: Auf der Bühne des Gruenspan standen schon Linkin Park, Jack Johnson oder die Pet Shop Boys. Seit 1968 sind die Rockpartys im Gruenspan legendär und eine der bekanntesten Adressen für Live-Musik in Hamburg. Von Rock bis Hip-Hop bietet das Gruenspan ein breites Repertoire an Musikstilen.
Wo: Große Freiheit 58, St. Pauli
Was: Rock, Alternativ und Electro
Publikum: Der klassische Kiez-Mix: Musik- und Rockfans, Studenten, Touristen
Preise: meist ab 20 Euro und aufwärts

Grüner Jäger
Ein Häuschen mit Vorgarten und Bäumen rundherum: Das ist der Grüne Jäger, ein charmanter Club zwischen Schanze und Kiez. Regelmäßig werden in dem Clubhaus Live-Konzerte von Indie- und Rockbands gegeben und auch sonst gibt es im Grünen Jäger allerhand zu erleben. Beliebt ist zum Beispiel die Party-Reihe "Entdeck the Dreck", bei der alle Klassiker von Britney Spears bis Eminem mit dabei sind. Sonntags verwandelt sich der Grüne Jäger in eine Wohnzimmeridylle und lädt zum gemeinsamen Tatort-Gucken ein.
Wo: Neuer Pferdemarkt 36, St. Pauli 
Was: Live-Konzerte und bunter Mix: 80er und 90er Jahre, Pop, Rock, House
Publikum: Wie das Programm: bunt gemischt
Preise: unter 10 Euro 

Mojo Club
Der Mojo Club wurde in den 80er Jahren auf der Reeperbahn gegründet und war vor allem für Dancefloor-Jazz bekannt. Nach einer 10-jährigen Pause ist das Mojo auch heute wieder auf der Reeperbahn zu finden. Durch Bodenluken geht es hinab in den schicken Club, der ein gut gefülltes Line-Up mit Musikern aus den Bereichen Jazz, Soul und elektronischer Tanzmusik präsentiert. Entspannen kann man sich im angeschlossenen Jazz Café.
Wo: Reeperbahn 1, St. Pauli
Was: Live-Konzerte, Jazz, Soul, Disco
Publikum: Liebhaber des tanzbaren Jazz und Soul, von jungen Entdeckern bis hin zu Gästen, die den Originalclub der 80er und 90er Jahre besuchten
Preise: meist zwischen 0 und 20 Euro 

Molotow

Das Molotow bietet Merchandise an, um den Club zu unterstützen. Weitere Infos: Merchandise Molotow
Am Ende der Reeperbahn befindet sich das Molotow. Seit den 1990er Jahren ist der Rock- und Indieclub eine feste Größe im Hamburger Nachtleben und war bis zu seinem Umzug ans Nobistor in den Esso-Häusern am Spielbudenplatz beheimatet. International bekannte Musiker und Bands wie die Whitestripes, Mumford & Sons oder die Toten Hosen haben ebenso im Molotow gespielt wie Hamburger Künstler und regelmäßig finden Lesungen und Poetry Slams statt. Beliebt ist unter anderem die Party-Reihe "Motobooty"- The Rock'n Roll Dancefloor.
Wo: Nobistor 14, St. Pauli
Was: Live-Konzerte, Indie, Rock, elektronische Musik
Publikum: vom Studenten bis zum alteingesessenen Rock'n Roller
Preise: meist zwischen 0 und 15 Euro

Docks 
Das Docks, auch bekannt als D-Club, ist eine Institution auf dem Kiez - seit 1988 ist die Location am Spielbudenplatz Hamburgs größter Musikclub, Stars wie Bob Dylan, David Bowie oder Metallica gaben sich hier bereits das Mikrofon in die Hand. Bis zu 1400 Gäste tanzen im Docks und in der angeschlossenen Prinzenbar zu Rock, Hip Hop oder auch mal zu Technobeats durch die Nacht. Ein besonderer Veranstaltungsort war das Docks jedoch schon vor seiner Gründung im Jahr 1988: Um 1900 wurde dort Eberhard Knopfs Konzert- und Automatenhaus eröffnet, eines der ältesten Lichtspielhäuser Deutschlands. 
Wo: Spielbudenplatz 19, St. Pauli
Was: Live-Konzerte, Rock, Hip Hop, Techno und House, aber auch mal Rap oder Schlager
Publikum: bunt gemischt - vom Studenten bis zum Touristen
Preise: 5 bis 15 Euro

Waagenbau und Fundbureau
Merchandise aus dem Waagenbau finden Sie unter: Waagenbau Shop 
In dem dunklen Gewölbe unter einer Eisenbahnbrücke bebt der Boden nicht nur wegen der Züge, die darüberfahren, sondern vor allem wegen des Basses der abwechslungsreichen Musik. Der Waagenbau befindet sich wie das Fundbureau unter der Sternbrücke und ist eine der ersten Adressen für Techno, Reggae und Drum'n'Bass.
Wo: Max-Brauer-Allee 204, Altona
Was: Elektro, Reggae, Drum'n'Bass, Hip-Hop
Publikum: jung und studentisch
Preise: meist zwischen 8 und 12 Euro 

Außerdem einen Besuch wert

Auch abseits der bekannten Ausgeh-Viertel kann man sich ins Hamburger Nachtleben stürzen: Etwas versteckt gibt es mehrere Clubs zu entdecken, für die man zum Beispiel auch den Sprung über die Elbe nach Wilhelmsburg wagen sollte.

TurTur 
Das TurTur überzeugt vor allem mit seinem Konzept: Der Club am Wilhelmsburger Veringkanal, benannt nach Herrn TurTur aus der Erzählung Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer, erscheint im Winter als Club und im Sommer vor allem als Restaurant mit leckerer Pizza im Angebot. Von Oktober bis Mai legen im TurTur DJ's Techno, Elektro oder auch mal Soul und Punk auf. In den warmen Sommermonaten gibt es vereinzelt kleine Konzerte, Jam-Sessions oder Sommerparties, vor allem aber kulinarische Genüsse.
Wo: Am Veringhof 13, Wilhelmsburg
Was: Techno, Elektro
Publikum: Freunde des lebendigen Reiherstiegviertels und eines ungewöhnlichen Konzepts
Preise: ab 5 Euro

PAL

Digitales Angebot: Auch das PAL bietet ein digitales Programm unter dem Titel PAL TV Donate an, das verschieden DJ-Sets präsentiert. 
Die Umgebung der Messehallen sieht eigentlich nicht nach Kneipen- und Clubviertel aus, doch der Schein trügt: In einem unscheinbaren Backsteinhaus in der Nähe des Fernsehturms versteckt sich das PAL, ein Club mit einem festen Platz in der Hamburger Techno-Szene. Zwischen Schanzen- und Karoviertel werden dort auf zwei Floors Techno und House von internationalen Künstlern aufgelegt. 
Wo: Karolinenstraße 45, Karolinenviertel
Was: Techno, House
Publikum: bereit, um die ganze Nacht durchzutanzen
Preise: um die 12 Euro

Nachtasyl
Über dem Thalia Theater tanzt man im Nachtaysl bis zum Morgengrauen. Hier gibt es nicht nur Musik und Tanz sondern auch Theater, Lesungen & Co. Besonders interessant sind die Partyreihen: DARE! the 80s club for gay & friends lädt beispielsweise zu den Songs aus Pop & Wave oder Italo-Disco ein. Es gibt keinen Aufzug, um ins Nachtasyl zu gelangen.
Wo: Alstertor 1, Altstadt
Was: Disco, Pop, Theater, Lesungen, Talks
Publikum: vom Literaten bis zum Italo-Pop-Freund
Preise: ca. 8 bis 20 Euro

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Gut zu wissen: Wer abends um die Häuser zieht, den holt früher oder später der Hunger ein. Einen guten Überblick über leckere Snacks auf St. Pauli, in Altona oder auch am Hauptbahnhof gibt es hier: Mitternachts-Imbisse

Partys in Hamburg

Das Datum darf nicht in der Vergangenheit liegen.

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