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Neuenfelde – Aus zwei ehemaligen Dörfern erwuchs ein beliebtes Quartier für Familien

Der Hamburger Stadtteil Neuenfelde gehört zum "Alten Land" und hat daher einen dörflichen Charakter. Als Wohnviertel ist Neuenfelde besonders bei Familien beliebt, die naturverbunden sind, jedoch auch die Nähe zum Zentrum schätzen.

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Neuenfelde ist ein Stadtteil im Süd-Westen Hamburgs, der im Bezirk Harburg liegt. Gemeinsam mit den beiden Stadtteilen Cranz und Francop bildet Neuenfelde den Hamburger Teil des "Alten Landes". Dieses stellt einen Teil der Elbmarsch dar und gilt als größtes zusammenhängendes Obstanbaugebiet Europas. Rund 5.000 Einwohner leben in Neuenfelde auf einer Fläche von etwas mehr als 15 Quadratkilometern. Damit ist Neuenfelde einer der am dünnsten besiedelten Stadtteile Hamburgs.

Entstanden ist das Viertel aus zwei Dörfern. Eines dieser beiden Dörfer war Hasselwerder, das bereits im 11. Jahrhundert zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde. Das zweite Dorf hieß ursprünglich Nincop und wurde im 13. Jahrhundert erstmals dokumentiert. Beide "Marschendörfer" wurden von den Holländern gegründet. Im 15. Jahrhundert wuchsen die Dörfer durch die gemeinsame Bewältigung von Überschwemmungen, aber auch Festlichkeiten, immer weiter zusammen. Im zwanzigsten Jahrhundert wurden schließlich beide Dörfer zu einer Gemeinde zusammengelegt, die fortan den Namen Neuenfelde trug. Im Jahre 1937 wurde der Stadtteil von Hamburg eingemeindet.

Karte

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Neuenfelde – Aus zwei ehemaligen Dörfern erwuchs ein beliebtes Quartier für Familien
Der Hamburger Stadtteil Neuenfelde gehört zum "Alten Land" und hat daher einen dörflichen Charakter. Als Wohnviertel ist Neuenfelde besonders bei Familien beliebt, die naturverbunden sind, jedoch auch die Nähe zum Zentrum schätzen.
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