IFB Corona-Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen ab sofort verfügbar

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Maßgeblich für die Frage der Antragsberechtigung und Förderhöhen sind die vom Bund veröffentlichten Informationen.

Infomail Corona Soforthilfe

Corona-Überbrückungshilfe des Bundes für kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen müssen.

  • Die Antragsstellung ist ab dem 10.07.2020 und bis spätestens zum 31.08.2020 möglich.
  • Die Maximale Förderung beträgt 150.000 Euro für drei Monate.
  • Die Antragstellung ist nur durch beauftragte Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigte Buchprüfer möglich.

Ziel der Überbrückungshilfe ist es, kleinen und mittelständischen Unternehmen aus Branchen, die unmittelbar oder mittelbar durch Corona-bedingte Auflagen oder Schließungen betroffen sind, für die Monate Juni bis August 2020 eine weitergehende Liquiditätshilfe zu gewähren und dadurch zu ihrer Existenzsicherung beizutragen.

Die Corona-Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Hamburgische Unternehmen wird von der IFB Hamburg aus Bundesmitteln gewährt.

Wen fördern wir?

Unternehmen und Organisationen aus allen Wirtschaftsbereichen, soweit sie ihre Geschäftstätigkeit in Folge der Corona-Krise vollständig oder zu wesentlichen Teilen einstellen mussten. Antragsberechtigt sind:

  • Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU),
  • Soloselbstständige und 
  • selbstständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb,
  • gemeinnützige Unternehmen und Organisationen (unabhängig von ihrer Rechtsform).

Eine Einstellung der Geschäftstätigkeit wird angenommen, wenn der Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 zusammengenommen um mindestens 60% gegenüber dem Vorjahreszeitraum eingebrochen ist. 

Öffentliche Unternehmen sind von der Förderung ausgeschlossen, ebenso Unternehmen, die bereits am 31.12.2019 in wirtschaftlichen Schwierigkeiten waren. 

Die Zuschüsse sind zurückzuzahlen, sollte das Unternehmen nicht bis August 2020 fortgeführt werden. Eine Auszahlung der Zuschüsse an Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb eingestellt oder die Insolvenz angemeldet haben, ist ausgeschlossen.

Die Antragsfrist endet am 31. August 2020. 

Wichtig! 
Die Anträge können nicht durch die Unternehmen selbst, sondern nur durch deren Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigte Buchprüfer gestellt werden!

Was fördern wir?

Förderfähig sind fortlaufende Fixkosten gemäß der folgenden Liste: 

  1. Mieten und Pachten für Gebäude, Grundstücke und Räumlichkeiten, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit des Unternehmens stehen. Kosten für Privaträume sind nicht förderfähig. 
  2. Weitere Mietkosten 
  3. Zinsaufwendungen für Kredite und Darlehen 
  4. Finanzierungskostenanteil von Leasingraten 
  5. Ausgaben für notwendige Instandhaltung, Wartung oder Einlagerung von Anlagevermögen und gemieteten Vermögensgegenständen, einschließlich der EDV 
  6. Ausgaben für Elektrizität, Wasser, Heizung, Reinigung und Hygienemaßnahmen 
  7. Grundsteuern 
  8. Betriebliche Lizenzgebühren 
  9. Versicherungen, Abonnements und andere feste Ausgaben 
  10. Kosten für Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer, die im Rahmen der Beantragung der Corona Überbrückungshilfe anfallen. 
  11. Kosten für Auszubildende 
  12. Personalaufwendungen im Förderzeitraum, die nicht von Kurzarbeitergeld erfasst sind, werden pauschal mit 10% der Fixkosten der Ziffern 1 bis 10 gefördert. Lebenshaltungskosten oder ein Unternehmerlohn sind nicht förderfähig. 
  13. Um der besonderen Betroffenheit der Reisebüros angemessen Rechnung zu tragen, sind auch Provisionen, die Inhaber von Reisebüros den Reiseveranstaltern aufgrund Corona-bedingter Stornierungen zurückgezahlt haben, den Fixkosten nach Nr. 1 bis 12 gleichgestellt.

Wie hoch ist die Förderung?

Die maximale Förderung beträgt 150.000 Euro für drei Monate und maximal 50.000 Euro pro Monat.
 
Bei Unternehmen bis zu fünf Beschäftigten beträgt der maximale Erstattungsbetrag 9.000 Euro für drei Monate (3.000 Euro pro Monat), bei Unternehmen bis zu zehn Beschäftigten 15.000 Euro für drei Monate (5.000 Euro pro Monat).

Was sind die Förderkonditionen?

Die Überbrückungshilfe erstattet einen Anteil in Höhe von

  • 80 % der Fixkosten bei mehr als 70 % Umsatzeinbruch,
  • 50 % der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 50 % und 70 %
  • 40 % der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 40 % und unter 50 %

im Fördermonat im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Bei Unternehmen, die nach Juni 2019 gegründet worden sind, sind die Monate Dezember 2019 bis Februar 2020 zum Vergleich heranzuziehen.
Liegt der Umsatz im Fördermonat bei wenigstens 60 % des Umsatzes des Vorjahresmonats, entfällt die Überbrückungshilfe anteilig für den jeweiligen Fördermonat. Eine Überkompensation ist zurückzuzahlen.

Die als Überbrückungshilfe bezogenen Leistungen sind steuerbar und im Rahmen der Gewinnermittlung zu berücksichtigen. 

Das Programm läuft in den Monaten Juni bis August 2020. Ein Zuschuss ist maximal über drei Monate möglich.

So funktioniert das Antragsverfahren

  • Eine Antragstellung ist nur über Ihren beauftragten Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer möglich!
  • Die Antragstellung erfolgt ausschließlich online über ein bundesweites Portal
  • Die Förderfähigkeit wird geprüft, Fragen werden direkt mit dem Steuerberater / Wirtschaftsprüfer über das Portal geklärt.
  • Nach positiver Prüfung wird der Bescheid dem Antragsteller online zur Verfügung gestellt.
  • Die Auszahlung erfolgt nach Erstellung des Bescheids.
  • Im Rahmen der Antragsprüfung können im Einzelfall noch weitere Auskünfte oder Unterlagen abgefragt werden.
    Auch dies erfolgt über das Portal über Ihren Steuerberater / Wirtschaftsprüfer.

Bitte sehen Sie aufgrund der erwarteten Vielzahl der Anträge von Fragen nach dem Bearbeitungsstand ab, wir sind bestrebt, Ihren Antrag schnellstmöglich zu bearbeiten.

Weitere Informationen

Informationen IFB Hamburg zur Corona-Überbrückungshilfe finden sie hier (www.ifbhh.de/foerderprogramm/corona-ueberbrueckungshilfe).

Das Eckpunktepapier des Bundeswirtschaftsministeriums zur Corona-Überbrückungshilfe erhalten Sie hier (https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/E/eckpunkte-ueberbrueckungshilfe.html).

Und alle Informationen des Bundes einschließlich eines umfangreichen Frage-Antworten-Kataloges finden sie hier:

https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html


Corona Recovery Fonds für innovative Startups und wachstumsorientierte kleine Mittelständler (CRF) 

Der Corona Recovery Fonds (CRF) bietet Risikokapitalfinanzierungen für innovative Startups und wachstumsorientierte, kleine Mittelständler, die infolge der Corona-Krise in Schwierigkeiten geraten sind. Aus Mitteln der Freien und Hansestadt Hamburg und des Bundes stellt der CRF verschiedene Finanzierungsinstrumente bereit, um den Unternehmen das Überleben in der Krise und vor allem den erfolgreichen Neustart zu ermöglichen.

Wen fördern wir?

Gefördert werden innovative Startups und wachstumsorientierte kleine Mittelständler mit Sitz oder wesentlicher Betriebsstätte in Hamburg. Hierzu zählen:

  • technologisch innovative Startups,
  • junge, innovative Unternehmen mit nicht-technologischen Produkt-, Dienstleistungs-, Prozess- und Geschäftsmodellinnovationen und
  • sonstige wachstumsorientierte kleine Mittelständler bis maximal 75 Mio. € Jahresumsatz und in der Regel bis maximal 50 Mitarbeiter zum Tag der Antragsstellung.

Was fördern wir?

Wir stärken die Eigenkapitalausstattung mit geeigneten Finanzinstrumenten, um die Unternehmensfinanzierung (Investitionen, Betriebsmittel, Personalkosten etc.) sicher zu stellen. Entsprechend der Finanzierungsstrategie der förderinteressierten Unternehmen werden die jeweils passenden Finanzinstrumente über die zwei Förderpartner IFB Innovationsstarter GmbH und BTG Beteiligungsgesellschaft Hamburg mbH angeboten.


Exit-orientierte Startups
Nicht Exit-orientierte Startups und sonst. kleine Mittelständler
Finanzinstrumente
Stille Beteiligungen (Exit-orientierte Ausgestaltung)
Stille Beteiligungen (mit fixem und gewinnabhängigem Entgelt)
Ansprechpartner
IFB Innovationsstarter
BTG Hamburg
Förderhöhe
bis zu 500.000 €
bis zu i.d.R. 250.000 €

Als Exit-orientiert gilt ein Unternehmen, wenn es sich über Risikokapital finanziert (z.B. von Business Angels und VC-Fonds) und sein Verkauf (ganz oder in Teilen) oder die Veräußerung wesentlicher betriebsnotwendiger Vermögenswerte oder ein Börsengang angestrebt wird.

Wie sind die Förderkonditionen?

Nähere Informationen zu den Förderkonditionen und zum Bewerbungsverfahren über unserer Förderpartner IFB Innovationsstarter GmbH und BTG Beteiligungsgesellschaft Hamburg mbH finden Sie auf den Webseiten www.innovationsstarter.com und
www.btg-hamburg.de.

 

Mit freundlichen Grüßen
Hamburgische Investitions-und Förderbank
IFB-Beratungscenter Wirtschaft

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