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ClimAccelerator EU-Programm vernetzt Start-ups, Betriebe und Verwaltung für Klimaschutz

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Schlaue Lösungen sind für Unternehmer:innen das eine. Das andere ist, Produkte und Dienstleistungen auch erfolgreich an den Markt zu bringen. Der ClimAccelerator der EU-Kommission schafft Verbindungen zwischen etablierten Unternehmen, Verwaltung und Start-ups mit ihren Ideen für klimafreundliches Wirtschaften. Das Ziel: gemeinsam nachhaltiger werden.

ClimAccelerator

EU-Programm vernetzt Start-ups, Betriebe und Verwaltung für Klimaschutz

„Oft haben Betriebe und Verwaltung die notwendige Infrastruktur und die finanziellen Ressourcen, um ökologischer zu arbeiten. Was ihnen aber manchmal fehlt, sind die innovativen Ideen. Wir hören immer wieder, dass Betriebe daran scheitern, den Kontakt zu Start-ups mit dem jeweils passgenauen Know-how zu knüpfen“, erklärt Christine Eichkorn von der Start-up-Förderung der Hamburger Behörde für Wirtschaft und Innovation. Der ClimAccelerator kann helfen, damit Topf und Deckel zusammenkommen. Unternehmen der UmweltPartnerschaft können prüfen, ob hier interessante Innovationen für die grüne Transformation zu finden sind. Vorteil für Unternehmen: „Die Start-ups des ClimAccelerators haben vorher einen Auswahlprozess durchlaufen, sie werden auf Herz und Nieren geprüft. Betriebe können also mit einer gewissen Qualität rechnen.“

Mit dem ClimAccelerator kommen Topf und Deckel zusammen

Wie bekommen Betriebe Kontakt zu den Start-ups? Übergeordnetes Ziel des ClimAccelerators der EU-Kommission ist die Reduktion der Treibhausgase. Zum Programm gehören verschiedene, thematisch unterschiedliche Förderaufrufe zu Aspekten wie Landwirtschaft, Logistik, Kreislaufwirtschaft etc. Auf der Webseite werden die verschiedenen Förderaufrufe veröffentlicht. Interessierte Betriebe erfahren, welche Start-ups dabei sind, an welchen Ideen sie arbeiten und können so Partner:innen finden. Christine Eichkorn sagt: „Gerade bei digitalen Lösungen sind Start-ups eine gute Alternative, weil sie bei diesen Technologien jede Menge Know-how haben.“ Die Start-ups hingegen profitieren von Coaching, Mentoring, finanzieller Unterstützung sowie Kontakten zu potenziellen Kund:innen und Investor:innen.

Reparieren statt wegwerfen

Wie so ein idealer Match praktisch aussieht, macht das Berliner Start-up FixFirst vor, das über den ClimAccelerator der EU-Kommission gefördert wird. Gründer Sebastian Daus erzählt von seiner Idee: „Unser Ziel ist es, dass weniger weggeworfen und mehr repariert wird. Oft warten Kund:innen zwei Wochen auf die Reparatur der Waschmaschine – viel zu lang.“ Deshalb hat FixFirst eine Software entwickelt, die Herstellern und Werkstätten bei der Abwicklung von Reparaturen hilft. Mit der Software können die Betriebe ihr Personal planen, Kostenvoranschläge schreiben, Termine zur Video-Fehleranalyse verabreden, prüfen ob Ersatzteile vorrätig sind und die Rechnung erstellen. Um dem Thema richtig Schub zu geben, will FixFirst stärker mit Städten kooperieren: „Städte sind ein spannender Hebel für die Kreislaufwirtschaft. Mit dem ClimAccelerator wollen wir herausfinden, wie wir zusammenarbeiten können.“ Thüringen oder Leipzig zum Beispiel testen einen Reparaturbonus, hier bekommen Verbraucher:innen Zuschüsse für Reparaturen. „Unsere Software kann bei solchen Initiativen die Abwicklung übernehmen.“

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