Hamburger Bürgerhotline Hilfen für Obdachlose

Wer einen Obdachlosen auf der Straße sieht, der offensichtlich Hilfe braucht, kann über die Bürgerhotline 428 28 5000 die Sozialarbeiter der Bezirke und die Sozialbehörde darüber informieren.

Verkehrsschild "Achtung!" auf blauem Hintergrund

Hamburger Bürgerhotline – Hilfen für Obdachlose

Wichtig: Bei akuter Gefahr (zum Beispiel: Sichtbare Wunden oder Verletzungen; Person kann nicht mehr alleine aufstehen, sich nicht verständlich machen, ist orientierungslos oder stark alkoholisiert) bitte immer die Feuerwehr/Notarzt (112) oder die Polizei (110) direkt anrufen! 

In allen anderen Fällen werden die zuständigen Straßensozialarbeiterinnen und Straßensozialarbeiter in den Bezirken über die Hotline informiert, um dann innerhalb von 24 Stunden vor Ort Hilfe zu leisten.

Mit dieser Hotline wird das bestehende Hilfsangebot für Obdachlose gestärkt. Sie trägt dazu bei, mit obdachlosen Menschen schneller ins Gespräch kommen, um ihnen bei Bedarf direkt zu helfen.

Die Sozialbehörde wertet die Anrufe fortwährend aus. Bestehen Anhaltspunkte dafür, dass an einem bestimmten Ort in der Stadt immer wieder neue Hilfen notwendig sind oder dass diese Hilfen so komplex sind, dass sie ein umfangreiches Fachwissen erfordern, stellt die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration  - je nach Fall auch in Kooperation mit anderen Behörden und Ämtern - ein Team aus Experten zusammen, die kurzfristig und für einen begrenzten Zeitraum zielgruppen- und bedarfsgerechte Hilfen für die obdachlose Menschen vor Ort anbieten können.

Hintergrundinformationen

Die Hamburger Bürgerhotline – Hilfen für Obdachlose (4 28 28 5000) ist montags bis freitags von 8 Uhr bis 16 Uhr zu erreichen.

In jedem Bezirk gibt es soziale Beratungsstellen, in denen Sozialarbeiter arbeiten. Pro Bezirk kümmert sich jeweils ein Straßensozialarbeiter halbtags ausschließlich um Obdachlose. Die anderen Sozialarbeiter haben andere soziale Aufgaben. 

In einigen Bezirken gibt es zusätzliche Straßensozialarbeiter, weil dort freie Träger arbeiten. Die Off-Road-Kids finanzieren sich ausschließlich selbst, und zwar durch Spenden. Das Projekt „Straßensozialarbeit der Hamburger City“ wird zur Hälfte von der Sozialbehörde und zur Hälfte von der Diakonie bezahlt.