Innenstadt Alsterarkaden

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Mitten im Herzen von Hamburg, direkt an der 'Kleinen Alster' gelegen, schwingen sich die Bögen der bekannten Alsterarkaden am Wasser entlang. Mit ihrem italienischen Baustil fallen sie sofort ins Auge. Kein Wunder! Der Architekt Alexis de Chateauneuf – ein Kind der Stadt - entwarf es nach italienischem Vorbild.

Alsterarkaden

Wie für eine Postkarte geschaffen

Mit ihrem mediterranen Flair geben die Alsterarkaden immer wieder Anreiz für tolle Fotoaufnahmen. Zwischen den weißen Pfeilern, durch welche sich die Rundbögen in Form von Arkaden (lateinisch arcus: Bogen) vollenden, befinden sich wundervoll verzierte Gusseisengitter. Im Zusammenspiel ergeben sie ein imposantes Gesamtbild.

Nach italienischem Vorbild erbaut

Die Alsterarkaden gehören zu der sogenannten Nachbrandarchitektur. Im Jahre 1842 wurde das Rathaus durch den 'Großen Brand' vollkommen zerstört. In den Jahren danach neben dem Neubau auch eine Neugestaltung der Umgebung geplant. Am Mündungsfleet der Alster vor dem Stau der Schleusenbrücke entstand ein Bassin, die heutige 'Kleine Alster'. An deren Westseite plante der Architekt und Stadtplaner Alexis de Chateauneuf (1799-1853) den heute bekannten rundbogigen Arkadengang. Reisen nach Frankreich und Italien prägten seine zukünftigen Planungen nachgiebig. 1843 wurden die Alsterarkaden nach italienischem Vorbild fertig gestellt. Sie unterlagen im Laufe der Jahre mehrmaligen baulichen Veränderungen. Beispielsweise wurde der ursprünglich ockergelbe Anstrich der Alsterarkaden weiß verputzt. 1951 wurde ihr einstiges Aussehen wieder hergestellt. Die Farbe allerdings blieb weiß.

Späte Entdeckung: Decken- und Wandmalereien

1989 kam es zu einem verheerenden Brand in einem der Läden. In Folge der Wiederaufbau- und Renovierungsarbeiten kamen in der Mellin-Passage überraschend Decken- und Wandmalereien zum Vorschein. Sie wurden aufgearbeitet und können heute von Besuchern bestaunt werden. Die Mellin-Passage ist ein kleiner Durchgang, der heute Hamburgs älteste Einkaufspassage darstellt. Der Eingang befindet sich auf halber Strecke der Alsterarkaden. Begleitet von den bis heute erhaltenen Jugendstil-Malereien und kleinen, exquisiten Läden, endet er an der Straße 'Neuer Wall'. Der Name Mellin stammt von einem früher dort ansässigen Krämerladen.

Interessante Aus- und Einblicke – bei Tag und bei Nacht

Die Alsterarkaden sind heute Teil des Alsterwanderweges, welcher sich vom Hafen über das Alsterfleet entlang der Binnen- und Außenalster in den Norden schlängelt. Der Blick aus dem Arkadengang heraus auf das Rathaus, den Rathausmarkt und die Sitzstufen am östlichen Rand der 'Kleinen Alster' ist nicht nur für Touristen eine Attraktion der Hamburger Innenstadt. Ein besonderes Highlight stellen die Alsterarkaden bei Dunkelheit dar. Durch die indirekte Beleuchtung der Rundbögen und deren Spiegelung im Wasser, ergibt sich eine beeindruckende Kulisse, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Bezirk: Hamburg-Eimsbüttel
Lage: Grindelhof/ Bornstraße
ÖPNV: S3, S11, S21: Dammtor / U3: Sternschanze / U1: Hallerstraße / Bus 4, 5: Grindelhof / Bus 15: Bundesstraße
Fläche: ca. 270m²
Spielplatz: nicht vorhanden
Hundeauslauf: nicht ausgewiesen

Karte

Zusatzinformation

Bezirk:Mitte
Lage:Jungfernstieg / Schleusenbrücke, Kleine Alster
ÖPNV:

S1, S3 : Jungfernstieg
U1, U2: Jungfernstieg
U3: Rathaus
Bus 3,4,5,6: Rathausmarkt

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20095 Hamburg
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