Innenstadt Colonnaden

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Mitten im Gedränge, am allseits bekannten Jungfernstieg, kann man leicht die Übersicht verlieren. Doch Obacht! Lässt man sich hier von der Menge mitreißen, entgeht einem womöglich die beeindruckende und vor allem die älteste Fußgängerzone der Stadt.

Colonnaden

Älteste Fußgängerzone der Stadt

Direkt an der westlichen unteren Ecke der Binnenalster spaltet sich eine kleine, unscheinbare Straße von den großen Hauptstraßen am Jungfernstieg ab und führt in nordwestliche Richtung. Betritt man die sogenannten Colonnaden, fühlt man sich schlagartig zurückversetzt in eine vergangene Zeit.

Um 1866 hatten die Gebrüder Wex, die aus einer bekannten Hamburger Kaufmannsfamilie stammten, eine große Zahl an Grundstücken östlich des Großneumarkts erworben, inklusive der Colonnaden. In der Mitte der 1870er Jahre wurden sie von den Brüdern zunächst als Privatweg genutzt. Etwa zehn Jahre später bauten sie stattliche, luxuriöse Etagenwohnungen an dieser Straße und machten sie anschließend der Öffentlichkeit zugänglich.

Italienisches Flair

Die Straße bekam an der Ostseite einen Arkadengang, der funktionale mit ästhetischen Gesichtspunkten verbindet. Repräsentative und abwechslungsreiche Fassaden im Neorenaissancestil verleihen der Straße ein italienisches Flair. Zahlreiche Verzierungen und schmückende Fassadendetails bringen den Betrachter ins Staunen. Die ansehnlichen gründerzeitlichen Etagenhäuser stehen seit dem 4. Januar 1978 unter Denkmalschutz.

Gustav-Mahler-Platz

Schreitet man, entlang der zahllosen Schaufenster, den Arkadengang hinunter Richtung Esplanade, stößt man auf der Hälfte des Weges auf den Gustav-Mahler-Platz. 1976 wurde hier ein Brunnen des Künstlers Detlef Birgfeld (*1937) platziert. Er besteht aus Bronze und zeigt an höchster Stelle eine Frauengestalt.

Neugestaltung 2005

Nach einer Neugestaltung der Colonnaden im Jahr 2005, wurde im nördlichen Abschnitt mittig der Straße ein Areal für Außengastronomie angelegt. Ein radikaler Einschnitt in die bestehende Architektur stellt ein futuristisch anmutender Bau dar, der sich an der Ecke zwischen 'Große Theaterstraße' und 'Büschstraße' befindet.

Ein Hauch von Luxus

Im Erdgeschoss der meisten Häuser reihen sich Läden, Gaststätten und Coffeeshops aneinander. Hier ist man richtig, wenn man nach etwas Außergewöhnlichem sucht. Es findet sich Schmuck bei Goldschmieden, elegante Kleidung in den vielen Boutiquen oder extravagante Schuhe in den Fachgeschäften. Doch auch für den täglichen Einkauf bieten die Colonnaden einiges. Das Angebot reicht von Schreibwarenladen, über Apotheke bis hin zum Blumenladen. Man wird hier mehr finden, als man sucht.

Wem es hier besonders gut gefällt und sich etwas gönnen möchte, kann in den bekannten „Hotel Vier Jahreszeiten“ oder dem „Baseler Hof“ residieren. Vielleicht hat man Glück und entdeckt einen berühmten Opernstar auf dem Weg zu einem Auftritt in die Hamburgische Staatsoper.

Die Colonnaden enden am Stephansplatz. Von hier aus hat man die Möglichkeit, entweder den Weg entlang der Esplanade in Richtung Binnen- und Außenalster einzuschlagen. Oder man schließt seine Tour mit einem Abstecher in die großartigen Grünanlagen von Planten und Blomen ab. Wem nach all dem Altstadtpflaster die Füße brennen, kann sich im Gustav-Mahler-Park auf die Wiese legen und sich von den Strapazen erholen.

Karte

Zusatzinformation

Bezirk:Mitte
Lage:Esplanade (Stephansplatz) /Jungfernstieg
ÖPNV:S1, 2, 3: Jungfernstieg
U1: Stephansplatz, Jungfernstieg
U2: Gänsemarkt, Jungfernstieg
Bus 4, 5, 34, 36, 109: Stephansplatz, Jungfernstieg

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