Neustadt Gänsemarkt

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Mitten in der Hamburger Neustadt liegt der Gänsemarkt. Ein zentraler Platz, der inmitten bedeutender Gebäude einen wichtigen Knotenpunkt darstellt. Zudem ist es ein Mekka für begeisterte Shopping-Verrückte. Denn ganze fünf Einkaufspassagen münden in diesen Platz.

Gänsemarkt

Ein Platz mit Geschichte

Der charakteristische, dreieckige Platz ist jedoch nicht nur ein guter Ausgangspunkt für einen erfolgreichen Einkaufsbummel. Es handelt sich hier um ein historisches Areal, das bereits seit Anfang des 17. Jahrhunderts bebaut ist. Um 1660 wurde hier beispielsweise eine Bäckerei errichtet, die sich bis heute am Gänsemarkt 44 befindet.

„Gosemarkt“

Auch wenn der Name den Begriff beinhaltet, hat es auf diesem Platz nie Marktrechte gegeben. Der wirkliche Ursprung des Namens ist ungeklärt, es gibt aber einige Vermutungen: Es könnte sich hierbei um das Federvieh handelt, das einst vom Gänsemarkt in Richtung Dammtor getrieben wurde.

Ein anderer Namensursprung rührt von dem Nachnamen des einstigen Grundbesitzers Ambrosius Goosen her, der im 17. Jahrhundert hier lebte. „Goos“, „Gos“ oder „Geus“ heißt auf Plattdeutsch Gans. Die Bezeichnung „Gosemarkt“ oder eben „Gänsemarkt“ besteht seit Anfang des 18. Jahrhunderts.

Bekannte Gebäude säumen den Platz

Um den Platz herum befinden sich wichtige Hamburger Institutionen. Zum Beispiel das Gebäude der Finanzdeputation (Finanzbehörde). Direkt an der Ecke zum Valentinskamp erstreckt sich der kolossale Klinkerbau in die Höhe. 1919 wurde es im Stil der klassischen Hamburger Klinker-Architektur von Fritz Schumacher errichtet.

Rechts neben der Finanzbehörde, über die Kreuzung hinweg, sieht man einen weiteren großen Bau: das Deutschlandhaus, das der Filmriese Ufa bauen ließ. Bei seiner Eröffnung war es das größte Lichtspielhaus Europas, indem bis zu 2.667 Gäste Platz fanden. Nach Zerstörungen in Folge des zweiten Weltkrieges unterlag es seitdem mehreren Umbaumaßnahmen. 1982 wurde es modernisiert. In den oberen Stockwerken befindet sich heute die Dresdener Bank.

Auf den Spuren Lessings

Im Jahre 1765 wurde nach dem Abriss des baufälligen Stadttheaters das Hamburger Nationaltheater am Gänsemarkt erbaut. Von 1767 bis 1770 übernahm Gotthold Ephraim Lessing die dramaturgische Leitung des Theaters. An diese Zeiten erinnert eine Statue Lessings mitten auf dem Gänsemarkt. Der Blick der Figur fällt auf die 1979 erbaute Gänsemarktpassage. Denn hinter dem Haus Nr. 50 stand bis 1827 das Nationaltheater, etwa an der Stelle der heutigen Passage.

Verkehrsknotenpunkt

Nach der Einrichtung einer U-Bahnhaltestelle Gänsemarkt 1970 kam es 1978 zur Einstellung des bestehenden Straßenbahnverkehrs. Daraufhin folgte eine Neugestaltung des Gänsemarkts im Jahre 1986.

Karte

Zusatzinformation

Bezirk:Mitte
Lage:Dammtorstraße/ Gänsemarkt/ Valentinskamp
ÖPNV:U2 : Gänsemarkt
Bus 4, 5, 34, 36, 109: Gänsemarkt

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