St. Pauli Promenade Polder Neumühlen

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Die Promenade ist ein Geheimtipp für Eigenbrötler und für die, die einfach mal raus wollen, ohne die Stadt zu verlassen. Es ist ein außergewöhnlich ruhiger Ort, um die Seele baumeln zu lassen. Zudem hat man freien Blick auf die Elbe und den Hamburger Hafen!

Promenade Polder Neumühlen

Vom Fischereihafen bis Övelgönne

Folgt man der Uferstraße immer in Richtung Elbströmung, gelangt man nach kurzer Zeit an das Ende des Fischereihafens Altona. Hier beginnt eine der schönsten Uferpromenaden der Stadt. Biegt man in die Van-der-Smissen-Straße ein und folgt ihr bis ans Ende, stellt man hier am besten sein Auto ab. Besser wäre es jedoch gleich etwas für seine Gesundheit zu tun, sich auf seinen Drahtesel zu schwingen und per Fahrrad die Promenade zu erkunden. Da sie sich bis zum Museumshafen Övelgönne am Ufer entlang windet, heißt es circa 1,5 Kilometer hinter sich zu bringen. Natürlich lässt sich die Strecke auch per Fuß gut bewältigen.

Spaziergang mit Hafenatmosphäre

Startet man nun seine Tour, bewegt man sich anfangs auf einem gepflasterten Kai, entlang alter Fabrikgebäude, wie dem Altonaer Kaispeicher. Der Weg wird von den Schienen des Hafenkrans begleitet. Nach einiger Zeit ändert sich die Beschaffenheit des Untergrunds. Wie zwei Fäden ziehen sich aneinandergereihte, massive Stelcon-Platten durch das vorhandene Kopfsteinpflaster. Sie bieten somit zwei ebene Fahrstreifen, die gerade für Fahrradfahrer sehr von Vorteil sind.

Die neue Perlenkette an der Elbe

Nun beginnt die sogenannte „Perlenkette am Elbrand“. Beeindruckende maritim anmutende Architektur aus Stahl, Holz und großen Glasflächen, entlang des 33 Meter breiten Polders, bringt den Besucher zum Staunen. Vier neue, moderne U-förmige Gebäude und die L-förmige Erweiterung am Collegium Augustinum (Altenheim) öffnen sich in Richtung Elbe.

Breite Holztreppen, zwischen den modernen Bürogebäuden, wirken wie Tribünen, von denen man sich das Schauspiel riesiger Frachtschiffe anschauen kann, die sich langsam in den Hamburger Hafen hinein schieben. Hier können Jung und  Alt den ganzen Tag den zahlreichen Segelboten, Schleppern oder Kreuzfahrtschiffen beim Ein- und Ausfahren zuschauen.

Auf den Spuren eines alten Dorfs

Hinter dem Collegium Augustinum biegt der Weg nach rechts ein und führt auf die Straße 'Neumühlen'. 1420 stand an dieser Stelle eine an der Elbe gelegene Wassermühle. Aufgrund dessen wurde die Straße, an der sie lag, 1568 'Neumühlen' oder auch 'Nie Moel' genannt. Um die Straße herum entwickelte sich im 15. Jahrhundert ein kleines idyllisches Fischerdorf. 1864 wurde das gesamte Viertel am Elbufer so benannt. Das Gebiet Neumühlen wurde an den Stadtteil Ottensen angegliedert. Teilweise lässt sich das Dorf heute noch bruchstückhaft erahnen.

Hamburgs Stadtstrand an der Elbe

Hinter dem Museumshafen Övelgönne, schließt sich der lange Elbstrand an. Er wird im Sommer wie im Winter gerne besucht. Vor allem an den sonnigen Wochenenden sieht man hier viele, sehr viele Menschen. Kein Wunder! Hier spürt man den Sand unter den Füßen. Das Wasser ist nur Schritte entfernt. Der Strand mitten in der Stadt bildet den gesellschaftlichen Mittelpunkt in den Sommermonaten. Folgt man dem Elbstrand elbabwärts, erreicht man die Landungsbrücke Teufelsbrück. Nach einer langen Radtour oder Wanderung besteht hier die Möglichkeit, mit den regelmäßig verkehrende Fähren oder Bussen, zurück in die Innenstadt zu fahren.

Karte

Bezirk:Altona
Lage:Parallel zu Straße Neumühlen, Südlich von Rosengarten und Donnerspark
ÖPNV:Bus 112: Lawaetzhaus
Fähre 62: Neumühlen

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Kontakt

Hajo Schaefer

Bezirksamt Altona
Fachamt Management des öffentlichen Raumes
Jessenstraße 1-3
22767 Hamburg
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