Altstadt St. Nikolai Ruine

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Der Hopfenmarkt, auf dem seit dem 14. Jahrhundert Hopfen und später Gemüse gehandelt wurde, liegt zu Füßen der Kirchenruine St. Nikolai am Nikolaifleet.Hoch hinauf und tief hinunter heißt es bei einem Besuch des Kriegsmahnmals in der Hamburger Altstadt.

St. Nikolai Ruine

Zerstörung beim Großen Brand

Der Bau der Kirche begann bereits 1195. Über die Jahrhunderte hinweg wurde das Gotteshaus von Blitzeinschlägen, Stürmen und baulichen Veränderungen beeinflusst.

Während des Großen Brands 1842 wurde die Kirche völlig zerstört.

Wiederaufbau bis 1846

Nach Plänen des Londoner Architekten George Gilbert Scott wurde sie wieder aufgebaut und 1846 eingeweiht. Der neue Turm mit einer Höhe von 147,3 Metern wurde 1874 vollendet. Die Nikolaikirche galt bis zur Fertigstellung der Kathedrale von Rouen 1877 als höchstes Bauwerk der Welt. Heute ist sie neben dem Funkturm das zweithöchste Gebäude Hamburgs und der fünfthöchste Kirchenbau der Erde.

Erneute Zerstörung während des 2. Weltkriegs

Im Rahmen der „Operation Gomorrha“ am 28. Juli 1943 wurde die Kirche durch Fliegerbomben stark zerstört. Risse in den Wänden, ein zerstörter Innenraum des Kirchenschiffes sowie der Dacheinsturz waren Folgen dieses Angriffs. Doch die Mauern und der Turm blieben stehen.

Erhalt als Kriegsmahnmal

Man entschied sich, die Kirche nach dem Krieg nicht wieder aufzubauen, sondern als offizielles Kriegsmahnmal zu erhalten. Seit 1960 steht die Kirchenruine unter Denkmalschutz.1962 wurde im Stadtteil Harvestehude die neue St. Nikolai-Kirche eröffnet.

Besucht man heute die Ruine, kann man sich zum einen in die Höhe und zum anderen in die Tiefe bewegen. Mittels eines gläsernen Fahrstuhls kann man zur Aussichtsplattform des beeindruckenden Westturms in 76 Metern Höhe gelangen. Hat man später wieder den Boden wieder erreicht, sollte man sich im ehemaligen Langhaus die Zeit nehmen, die Kirchenruine, mit ihren zahlreichen Denkmalen und Kunstwerken verschiedener Künstler, auf sich wirken zu lassen.  Auf dem Boden kann man die einstigen Standorte der Kirchenpfeiler mittels Markierungen nachvollziehen.

Im östlichen Teil der Ruine liegt das Dokumentationszentrum. In den Räumen sind u.a. Bilder des zerstörten Hamburgs nach dem zweiten Weltkrieg ausgestellt.

Nach dem Absturz eines Mauerbrockens im Sommer 2011 wurde der gesamte Turm eingerüstet. Um weitere Gefahren zu bannen, ist eine Sanierung des Turms durchzuführen.

Karte

Zusatzinformation

Bezirk:Mitte
Lage:Willy-Brandt-Straße / Neue Burg / Wölberstieg
ÖPNV:U3: Rödingsmarkt
Bus 3,6,35, 37: Großer Burstah

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