Heimfeld / Harburg Lotsekai

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Zu den wohl am meisten unterschätzten Bezirken der Hansestadt gehört das südlich der Elbe angesiedelte Harburg, das sich in den letzten Jahren mächtig herausgeputzt hat. In Sachen Lebensqualität kann es heute locker mit den weitaus beliebteren Bezirken Hamburg Mitte oder Altona mithalten. Vor allem wer die Hafenatmosphäre schätzt, kann hier in Harburg einige, teilweise noch sehr unbekannte, aber sehr lauschige Ecken finden. So beispielsweise den Lotsekai auf der Schlossinsel, der erst 2013 einer kleinen Verjüngungskur unterzogen wurde. Das Frankfurter Büro planwerk durfte hier seine Ideen realisieren.

Lotsekai

Industriecharme am Wasser

Begrüßt vom Großsegler Roald Amundsen, der im Lotsekanal ankert, wird der Besucher die Uferpromenade entlanggeführt, bis sich etwa auf halber Höhe der neu gestaltete Lotseplatz öffnet. Das Entree bildet – schon weithin gut sichtbar – der gelbe Portalkran, ein einstiger Industriekran, der wieder in Gang gesetzt wurde und heute Gegenstand zahlreicher kultureller Inszenierungen ist. In seiner aktiven Zeit lud der Koloss mehrere Millionen Tonnen Schüttgut vom Wasser auf die Straße und Schiene um. Als er dann nach jahrzehntelangem Einsatz in seinen Ruhestand versetzt werden musste, beschloss man, ihn als technisches Denkmal an seinem ursprünglichen Standort zu erhalten. Der voll funktionsfähige Kran steht heute unter Denkmalschutz und ist regelmäßig für Besichtigungen und Vorführungen im Einsatz, die von der KulturWerkstatt Harburg ausgerichtet werden.

Kultur statt Kohle

Der Kulturkran ist jedoch nicht das einzige Relikt, das  auf die Vergangenheit dieses Ortes hindeutet. Auch die alten Gleise und das Kopfsteinpflaster wurden bewusst erhalten, um die Historie für den Besucher erlebbar zu machen. Heute ist der einstige Umschlagplatz für Kohle und andere Güter nicht nur ein angenehmer Aufenthaltsort für Anwohner und Gäste, sondern in regelmäßigen Abständen auch Veranstaltungsort für Lesungen, Musikvorführungen oder andere kulturelle Events. Als kleiner Clou wurden auf den Schienen entlang des Kais bewegliche Holzbänke montiert, die sich individuell verschieben lassen. Auf dem offenen Lotseplatz hingegen betont eine große, lange Holzbank die Orientierung zum Wasser hin und schafft gleichzeitig die Verbindung zum neu gestalteten Park auf der Harburger Schlossinsel.

Karte

Zusatzinformation

Bezirk:Harburg
Lage:Lotsekai (Harburger Schlossinsel)
ÖPNV:Bus 154 / 142 bis Kanalplatz

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Kontakt

Klaus Krollpfeifer

Bezirksamt Harburg - Management des öffentlichen Raumes
Harburger Rathausplatz 6
21073 Hamburg
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