Barmbek-Nord Vorplatz Museum der Arbeit

Symbol für Leichte Sprache
Leichte Sprache
Symbol für Gebärdensprache
Gebärdensprache
Vorlesen
Symbol für Drucken
Drucken
Artikel teilen
Danke für Ihr Interesse!

Ich wünsche eine Übersetzung in:

Wo Besucher heute etwas über die Entwicklung des Arbeitslebens in den letzten 150 Jahren erfahren können, gingen tatsächlich einst hunderte von Menschen ihrer täglichen Arbeit nach. Denn das Museum der Arbeit zog in die Überbleibsel einer alten Fabrik ein, der New York Hamburger Gummi-Waren Compagnie (NYH). Die alten Fabrikgebäude verleihen dem Platz vor dem Museum eine ganz besondere Atmosphäre und locken nicht nur Besucher der Ausstellung, sondern auch normale Spaziergänger, die gern über das alte Industriegelände flanieren oder den beschaulichen Ort für eine kurze Rast nutzen. Der Vorplatz ist Teil des Bert-Kaempfert-Platzes, der sich vom Wiesendamm zum Osterbekkanal erstreckt.

Vorplatz Museum der Arbeit

Vom Fabrikgelände …

Als zwischen 1871 und 1872 nördlich der Osterbek die ersten Fabrikgebäude entstanden, befand sich hier noch freies Feld. Doch zur damaligen Zeit florierte das Geschäft mit dem aus Kautschuk hergestellten Hartgummi und schon bald entwickelte sich die NYH zum größten Arbeitgeber Hamburgs. Es wurden sogar Werkswohnungen neben der Fabrik gebaut, in denen seit der Jahrhundertwende ein Teil der Beschäftigten wohnte. Während des Zweiten Weltkrieges wurde das Werk bei Bombenangriffen jedoch so stark getroffen, dass es stillgelegt werden musste. In die erhalten gebliebenen Gebäude zogen nach und nach andere Firmen ein, so auch später das Museum der Arbeit, das im Jahr 1997 offiziell eröffnet wurde.

… zur Kulturinsel

Der spezielle Industriecharme des Vorplatzes entsteht nicht nur durch die alten Fabrikgebäude, sondern auch durch die ausgestellten Exponate Hamburger Industriekultur, darunter ein stillgelegter Menck-Bagger oder die sogenannte Trude. Bei dem weithin sichtbaren Koloss handelt es sich um das originale Schneidrad der Bohrmaschine für die vierte Elbtunnelröhre. Das im Volksmund T.R.U.D.E. (Tief Runter Unter Die Elbe) genannte Schneidrad weist einen Durchmesser von 14,2 Metern und ein Gewicht von 380 Tonnen auf und wurde als technisches Denkmal auf dem Vorplatz der Museum der Arbeit aufgestellt. In die Gebäude rings um den Platz sind in den vergangenen Jahren neben dem Museum noch weitere, unterschiedlichste Institutionen eingezogen, darunter ein Verein, das Stadtteilkulturzentrum Zinnschmelze, die Volkshochschule und ein Restaurant.

Karte

Zusatzinformation

Bezirk:Hamburg-Nord
Lage:Poppenhusenstraße, Osterbekweg
ÖPNV:S1 / S11 / U3 bis Barmbek

Danke für Ihr Interesse!

Ich wünsche eine Übersetzung in:

Kontakt

Freie und Hansestadt Hamburg


Bezirksamt Hamburg-Nord

Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt, Fachamt Management des öffentlichen Raumes, MR3 Stadtgrün, Unterhaltung

Themenübersicht auf hamburg.de

Empfehlungen

Symbol für Schließen Schließen Symbol für Menü üffnen Aktionen