Georgswerder Energieberg Georgswerder

Nachts bescheint ein geheimnisvoll leuchtender weißer Ring den Energieberg: von weitem sichtbar eine Landmarke für ganz Hamburg und ein neues Wahrzeichen für Wilhelmsburg. Der ringförmige Horizontweg, der über dem Berg zu schweben scheint, macht Lust darauf, diesen ungewöhnlichen Ort zu besteigen und die fantastische Sicht über Hamburg zu genießen. Es lohnt sich!

Energieberg Georgswerder

Ein neues Wahrzeichen für Hamburg und Wilhelmsburg

Im Rahmen der IBA Hamburg 2013 wurde der Wunsch der Bevölkerung erfüllt, das Gelände des Energiebergs – einer ehemaligen Mülldeponie – der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Seitdem können Besucherinnen und Besucher auf einem geschwungenen Rundweg ihre Blicke über Hamburg schweifen lassen. Die Freifläche wurde von Häfner/Jiménez Landschaftsarchitekten und Konermann Siegmund Architekten gestaltet, die als Sieger aus dem IBA-Wettbewerb hervorgegangen waren. Im Informationszentrum des Energiebergs informiert eine aufwändig produzierte Multimediashow über die Geschichte des Ortes, zu erneuerbaren Energien und auch über moderne Abfallwirtschaft und Recyclingmethoden.

Der lange Weg von der Deponie zum Wahrzeichen für Erneuerbare Energien

Jahrzehntelang wurden in Georgswerder Abfälle, Hausmüll und auch giftige Industrieabfälle abgeladen. 1979 wurde der Deponiebetrieb eingestellt, doch auf dem auf etwa 40 Meter angewachsenen künstlichen Hügel traten giftige Gase aus, am Deponiefuß stellte man dioxinhaltige Sickerflüssigkeiten fest. Bis Mitte der 1990er Jahre wurde die gesamte Oberfläche im Rahmen der Sanierung mit Kunststoffbahnen und Bodenschichten abgedeckt. Seither wird die Deponie regelmäßig überwacht. Die austretenden Sickerflüssigkeiten werden kontrolliert aufgefangen und gereinigt, die Ausbreitung von Schadstoffen im Grundwasser wird verhindert.

Naherholungsgebiet mit Hafenblick

Auf der Vegetationsschicht der Deponieabdeckung wachsen heute Wiesen und Sträucher. Wer die Geschichte der Deponie nicht kennt, könnte meinen, es handele sich um einen natürlichen Hügel in der Landschaft.
Aber nicht nur als Grünfläche ist der Berg mit seiner speziellen Historie eine Besonderheit. Er ist inzwischen auch Standort für regenerative Energien. Schon in den 1990er Jahren entstanden hier die ersten Windkraftanlagen. Heute krönt ein hochmodernes 3,4-Megawatt-Hochleistungswindrad den rund 40 Meter hohen Hügel der Deponie, auf dem exzellente Windverhältnisse herrschen.


Seit Anfang 2014 betreibt die Stadtreinigung Hamburg den öffentlich zugänglichen Bereich.


Öffnungszeiten

1. April - 31. Oktober
Di – So: 10- 18 Uhr (letzter Einlass 17.30 Uhr)
Montags geschlossen
Eintritt: kostenlos.

Karte

Zusatzinformation

Bezirk:Mitte
Lage:

ÖPNV:

Kontakt

Freie und Hansestadt Hamburg


Bezirksamt Hamburg-Mitte

Management des öffentlichen Raumes

Klosterwall 8
20095 Hamburg
Adresse speichern

Empfehlungen