Fachveröffentlichung Intervention bei Zwangsverheiratung

Intervention bei Zwangsverheiratung Opferschutz Hamburg

Eheleute mit Handschellen aneinander gekettet
Der Senat misst der Bekämpfung von Zwangsverheiratungen eine große Bedeutung bei. Dabei stehen Schutz, Sicherheit und psychosoziale Unterstützung der Betroffenen im Vordergrund.

Das Konzept zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen, Menschenhandel und Gewalt in der Pflege enthält Analysen und Handlungsstrategien auch zum Gewaltphänomen Zwangsverheiratung.

Ein wichtiger Handlungsansatz ist dabei die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Rahmen der Krisenintervention, um den Betroffenen schnell und effektiv zu helfen. Durch eine vertrauensvolle interdisziplinäre Fallzusammenarbeit kann es gelingen, Hochrisikofälle frühzeitig durch den Austausch von Informationen zwischen den beteiligten Einrichtungen und staatlichen Institutionen zu identifizieren und Gefährdungslagen von Betroffenen belastbarer einzuschätzen.

Die überbehördliche AG „Zwangsheirat“ hat deshalb anhand eines Fallbeispiels eine exemplarische Interventionskette erarbeitet. Diese gibt einen Überblick und Informationen über Handlungsmöglichkeiten der jeweiligen Berufsgruppen und zeigt zugleich wichtige Schnittstellen und Kooperationspartner innerhalb der Interventionsketten auf.

Die Fachveröffentlichung richtet sich insbesondere an Fachkräfte in den Unterstützungssystemen Opferschutz, Schule, Kinder- und Jugendhilfe sowie der Polizei.

Umfang: 32 Seiten

Stand: Juni 2014

Bezug: Die Broschüre steht unten als Download zur Verfügung. Bitte richten Sie Ihre Bestellung (kostenlos) an den Broschürenservice der Sozialbehörde (siehe rechts oben).

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