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Hochseeangeln Ostsee Leinen los!

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Beim Hochseeangeln auf der Ostsee geht kaum einer leer aus. Auch Anfängern winkt beim Pilk-Fischen auf Dorsch das Glück.

Hochseeangeln Ostsee

Das Angeln bietet die vielleicht spannendste Gelegenheit, der Natur und ihren Bewohnern ganz nahe zu kommen. Kein Wunder, dass hierzulande über 3,8 Millionen Menschen dieser erfüllenden Leidenschaft frönen.

Traumrevier Ostsee

Um mit prächtigen Fischen anzubandeln, müssen wir Deutsche glücklicherweise nicht weit reisen: Einer der ergiebigsten Fischgründe ist die Ostsee mit ihrer ursprünglichen Watt- und Inselwelt. Und noch besser: Man muss kein Profi sein, um dort Petri Heil zu haben. Beim Hochseeangeln auf der Ostsee ist das Erfolgserlebnis nahezu garantiert, denn die erfahrenen Kutter-Kapitäne kennen zu jeder Jahreszeit die besten Reviere. Solche Tagesausflüge mit Möwenrufen in den Ohren, Salzgeschmack auf den Lippen und einer frischen Brise um die Nase kosten kein Vermögen. Erwachsene zahlen für die Bootstouren meist zwischen 20 und 40 Euro, Kinder etwa die Hälfte.

Hochseeangeln in Heiligenhafen

Ein idealer Startpunkt für eine Angel-Bootstour über die Ostsee liegt im ostholsteinischen Heiligenhafen. Das hübsche Küstenstädtchen ist seit dem Mittelalter für seine überaus erfolgreichen Fischer bekannt. Neben der gewerblichen Netzfischerei spielt dort auch das Freizeitangeln schon lange eine wichtige wirtschaftliche Rolle: Jährlich reisen fast  50.000 Hobby-Angler nach Heiligenhafen. Die meisten von ihnen schiffen sich für Tagestouren auf einem der urigen Motor-Kuttern ein.

Hochseeangeln auf Dorsch

Beliebtester Beutefisch der Hobbyangler ist der Dorsch. Dem in Grundnähe nach Krustentieren und Kleinfischen jagendem Räuber wird mit der Pilk-Rute nachgestellt. Das Pilken ist eine einfache, leicht zu erlernende Angeltechnik, weswegen Anfänger und Kinder auf den Booten herzlich willkommen sind. Ein künstlicher Köder aus Metall oder Kunststoff wird mittels ruckartigem Einholen der Schnur über dem Meeresgrund bewegt. Die Attrappe löst den Beißreflex des Raubfisches aus – und schon hängt ein schmackhafter Dorsch am Haken. Die Besatzung unterweist die Angler bei Bedarf gründlich in die Technik des Pilk-Fischens. Auch fertig montierte Leih-Angeln stehen auf fast allen Kuttern zur Verfügung. (ca. 8 Euro pro Tag und Angel). Die Beute darf selbstverständlich behalten werden. Auf der nachmittäglichen Rückfahrt zum Heimathafen können die stolzen Fänger lernen, wie man die Fische fachgerecht ausnimmt und filetiert. So kommt der Dorsch fangfrisch und küchenfertig nach Hause oder in die Ferienwohnung! Die meisten Dorsch-Angler sind übriges Wiederholungstäter: Wem einmal während eines Nerven zerreißenden Duells mit einem kapitalen Dorsch das Adrenalin ins Blut schoss, wird schon bald wieder seinen Pilker über die Wellen schleudern. In solchen Fällen empfiehlt sich der Kauf einer eigenen Angelausrüstung. Für den Dorsch braucht es eine stabile Pilk-Rute zwischen 2,5 und 3,5 Meter Länge, eine kräftige Rolle mit guter Übersetzung und mindestens 150 Meter Schnur in 0,45mm.

Angelschein nicht erforderlich

Doch durch die Ostsee schwimmen nicht nur Dorsch-Schwärme. Erfolgversprechend ist auch die Angelfischerei auf verschiedene Plattfisch-Arten (Butt, Steinbutt, Goldbutt), Makrelen und Heringe. Fürs Angeln vom Kutter wird übrigens kein Fischereischein benötigt. Eine Ausnahmeregelung erlaubt das Fischen dort auch Anglern, die keine Fischereiprüfung abgelegt haben. Grund: Das kundige Bootspersonal gewährleistet den Tierschutz gerechten Umgang mit den Fischen und wacht über die Einhaltung von Schonzeiten und Mindestmaßen. In Urlauberkreisen, aber auch unter erfahrenen Pilk-Anglern besonders beliebt, ist der historische Kutter „Hai IV“, der ganzjährig durch die Kieler-, Hohwachter und Mecklenburger Bucht schippert. Aber natürlich können Sie auch an vielen anderen Orten der Ostsee an Bord gehen: Attraktive Urlaubsziele wie Rügen, Usedom, Wismar und Warnemünde liegen ebenfalls in hervorragenden Fanggebieten. Und auch dort werden regelmäßige Angelausfahrten mit dem Kutter angeboten. Kleiner Geheimtipp zum Schluss: Die besten Plätze an Bord befinden sich im Bug- und Heckbereich des Schiffes. Denn von dort lässt sich unabhängig von Drift und Wellengang in fast alle Richtungen auswerfen.

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