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Gemeinsam für ein gesundes Hamburg! Kongress des Paktes für Prävention 2014

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Am 10. September 2014 fand der jährliche Kongress des Paktes für Prävention im Bürgerhaus Wilhelmsburg statt.

Pakt für Prävention - Kongress 2014

Kongress Pakt für Prävention 2014

Unter dem Motto "Sozialräumliche Gesundheitsförderung" kamen am 10. September 2014 rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum nunmehr dritten Kongress des Paktes für Prävention im Bürgerhaus Wilhelmsburg zusammen. 

Zentrales Anliegen an diesem Tag war es, die Lebensphasen "Gesund aufwachsen", "Gesund leben und arbeiten" und "Gesund alt werden" zusammenzuführen und die Angebote und Maßnahmen stadtteil- und quartiersbezogen zu betrachten. 

Anhand einer von der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz zum Kongress veröffentlichten Informationsbroschüre zum Landesprogramm konnten sich die Teilnehmenden einen Überblick über die bisherigen Ansätze, Maßnahmen und Projekte des Paktes für Prävention verschaffen. 

Kongress Pakt für Prävention 2014

Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks hob in ihrem Eröffnungsvortrag die Bedeutung der sozialen Nahräume hervor. Insbesondere in Stadtteilen und Quartieren können Menschen in sozial benachteiligten Lebenslagen gezielt angesprochen werden, um mit ihnen gemeinsam sowie der Unterstützung der lokalen Akteurinnen und Akteure die Lebensqualität vor Ort zu verbessern. Dazu bedarf es einer ressortübergreifenden Zusammenarbeit und der Verankerung der Gesundheitsförderung und Prävention in allen Politikfeldern. Zahlreiche Maßnahmen im Rahmen des Paktes für Prävention belegen, dass eine übergreifende Strategie erfolgreich ist und es sich auch zukünftig lohnt, diesen Weg weiter zu verfolgen.

Prof. Dr. Oliver Fehren und Dr. Gesine Bär plädierten in ihrem Vortrag zum einen für die Entwicklung einer gemeinsamen lokalen Arbeitsweise und zum anderen für die Entwicklung von Beziehungsräumen. Auf kommunaler, Landes- und Bundesebene bedarf es kontinuierlicher Vermittlungsinstanzen, die die Verbindungen zwischen den verschiedenen Ebenen herstellen und aufrechterhalten. Professorin Uta Meier-Gräwe zeigte anhand von Lebenslaufszenarien, dass sich Investitionen in eine systematische Gesundheitsförderung und Prävention lohnen. Vor allem eine frühe Förderung im Bereich Gesundheit und Bildung kann zur Standortsicherung einer Kommune beitragen. Sie sprach sich für eine systemische Verkopplung von familialer Lebenswelt und öffentlichen Sozialraum als den zentralen Lebens- und Lernorten aus. 

Am Nachmittag wurden in insgesamt sechs Foren mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen Ansätze und Projekte aus Wilhelmsburg, Hamburg und anderen Städten vorgestellt. Zudem hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, die Methode "Stadtteilbegehung" praktisch auszuprobieren. 

Der schriftliche Vortrag von Dr. des. Gesine Bär und Prof. Dr. Oliver Fehren, Alice Salomon Hochschule Berlin, steht Ihnen als Download zur Verfügung.

PAKTplatz für Prävention

In den Pausen bot der vielfältige, lebensphasenübergreifende PAKTplatz für Prävention Gelegenheit, sich über aktuelle Hamburger Angebote und Projekte zum Thema Gesundheitsförderung und Prävention zu informieren und mit anderen Akteuren potentielle Kooperationen auszuloten.

Folgende Aussteller waren vertreten:

  • Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz / Amt für Arbeitsschutz, ArbeitsschutzPartnerschaft
  • Apothekerkammer Hamburg
  • Der PARITÄTISCHE Hamburg
  • Evangelische Stiftung Alsterdorf / Q8
  • Gemeinschaftsstand der Gesetzlichen Krankenkassen (AOK Rheinland /Hamburg, BARMER GEK, DAK, IKK, Techniker Krankenkasse, Knappschaft)
  • Gesundheitswirtschaft Hamburg GmbH
  • Hamburger Sportbund e.V. 
  • Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e. V. (HAG)
  • Hamburgische Landesstelle für Suchtfragen e.V.
  • KISS Hamburg
  • Kommunales Gesundheitsförderungsmanagement (Bezirksämter Altona, Eimsbüttel, Nord, Hamburg-Mitte, Wandsbek)
  • Lawaetz-Stiftung
  • Lüüd Personalberatung / Handwerkskammer Hamburg
  • MiMi Hamburg
  • Pakt für Prävention – „Gemeinsam für ein gesundes Hamburg!“
  • Pflegestützpunkt Hamburg-Mitte
  • Unfallkasse Nord
  • Verband für Turnen und Freizeit e.V.


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