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Rothenburgsort Trauns Park

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Hinter dem Ausschläger Elbdeich, der einen Teil des Hamburger Stadtteils Rothenburgsort vor dem Hochwasser der Billwerder Bucht schützt, liegt einer der ältesten Parks der Hansestadt. Trauns Park, benannt nach dem Hamburger Senator Traun, wurde bereits im 18. Jahrhundert angelegt und zwischen 1923 und 1925 vom ersten Gartenbaudirektor der Stadt, Otto Linne, neu gestaltet.

Trauns Park

Seit 1982 zieren zwei Vogelskulpturen des Künstlers Klaus Becker den kleinen Park, der um 1993 umgestaltet wurde. Zwischen den beiden Vögeln, die sich fast wie konkurrierend gegenüberstehen und anblicken, und einer Pappelreihe liegt ein kleiner formaler Garten aus einer geschnittenen Buchsbaumhecke, bepflanzt mit Rosen und Stauden. Im Mittelpunkt der spiegelsymmetrischen Anlage befindet sich eine weitere Steinskulptur in Form einer Kugel auf einem Sockel. Um dieses Ensemble herum erstrecken sich hügelige Rasenflächen, bestens geeignet zum Entspannen. Eingebettet in die Grünanlage gibt es auch eine offene Freizeiteinrichtung für Kinder von drei bis 14 Jahren und ihre Familien, das „Spielhaus Trauns Park“.  

Besonders auffällig ist der große Wasserturm der angrenzenden Wasserwerke, der als Wahrzeichen von Rothenburgsort gilt. Der 64 Meter hohe Turm wurde im Jahr 1848 nach den Plänen von Alexis de Chateauneuf erbaut und steht heute unter Denkmalschutz. Damals modernisierte man die als „Stadtwasserkunst“ bezeichnete Wasserversorgung Hamburgs grundlegend und nutzte den Turm, um von hier aus das entnommene Wasser aus der Elbe als Trinkwasser in die Haushalte zu leiten. Bei dem Rothenburgsorter Wasserturm handelt es sich jedoch nicht um einen typischen Wasserhochbehälter wie beispielsweise bei dem Sternschanzenturm oder dem heutigen Planetarium im Stadtpark. Vielmehr befand sich in diesem Turm ein Steigrohr, in das mithilfe von Pumpen das Wasser gedrückt wurde, welches daraufhin in das Hamburger Leitungssystem gelangte. 

Das Gelände der ehemaligen Rothenburgsorter Wasserwerke beherbergt heute das größte und modernste Wassermuseum Norddeutschlands, das sogenannte „WasserForum“. Hier lassen sich in drei Themenräumen zu der historischen und der modernen Wasserversorgung sowie zu den Rahmenbedingungen der Wassergewinnung weitere interessante Informationen über diese Thematik erlangen.

Karte

Zusatzinformation

Bezirk:Mitte
Lage:zwischen dem „WasserForum“ und Ausschläger Elbdeich
ÖPNV:S2: Rothenburgsort, Bus 120 / Bus124 / Bus 130 Billhorner Deich
Fläche:ca. 2,7 ha
Spielplatz:vorhanden
Hundeauslaufzone:nicht ausgewiesen

   

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